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IT-Report for Non-Profits: So wichtig ist das Ehrenamt

4 Dez
2015

Logo_Stifter-helfen-de_2014_UZDas Haus des Stiftens gGmbH, der Betreiber des IT-Spendenportals Stifter-helfen.net hat kürzlich den IT-Report for Non-Profits 2015 herausgegeben.

Mitgewirkt an der Erhebung haben auch die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, die auch den IT-Report für die Sozialwirtschaft herausgibt, sowie das Marktforschungsunternehmen xit. Ermöglicht wurde der Report von Microsoft Deutschland und SAP SE. Über das Programm Stifter-helfen.net unterstützt auch braintool mit A-Plan gemeinnützige Organisationen.

Erste empirische Studie dieser Art

Der Report ist die erste empirische Studie dieser Art und gibt einen umfassenden Überblick über die Nutzung von Informationstechnologie im sogenannten Dritten Sektor. Über 3.400 Stiftungen, Vereine, gGmbHs und andere gemeinnützige Organisationen nahmen an der Befragung teil. Somit zeigt der Report repräsentative Marktdaten, Einblicke und Erkenntnisse zur Nutzung von Hardware, Software, internetbasierten Diensten und sozialen Medien im Non-Profit-Bereich. Auch ist aus ihm ersichtlich, wie IT bei Non-Profits organisiert ist und wie viel sie dafür ausgeben.

Ohne Ehrenamt geht auch in der IT bei Vereinen & Co. nichts

Die Studie zeigt auf wie wichtig das Ehrenamt im Non-Profit-Bereich ist. Denn: Ohne Ehrenamt läuft nichts. Die Non-Profits, die an der Befragung teilnahmen, haben insgesamt weniger Geräte als im Privatbesitz von deren Mitarbeitern sind. Dabei übersteigt die Zahl der privaten Endgeräte mit 68.600 die Zahl der betriebseigenen von 66.700.

Bei 53% der teilnehmenden Organisationen ist die IT zudem in der Hand eines ehrenamtlichen Mitarbeiters. Ohne die Ehrenamtler und deren PCs, Laptops & Co. und die ehrenamtlichen Personen, die den IT-Bereich abdecken, wäre es also sehr schwierig für viele Non-Profits.

Wo benötigen Non-Profits Unterstützung?

„Mit dem IT-Report wollten wir der Bedeutung von Technologie im Non-Profit-Sektor Rechnung tragen und herausfinden, wie es dort um IT und Digitalisierung bestellt ist. Gleichzeitig möchten wir eine Diskussion anstoßen, wie gemeinnützige Organisationen beim rasanten Wandel zur Informationsgesellschaft unterstützt werden können“, erklärt Clemens Frede, Leiter Programmentwicklung bei Stifter-helfen.net, das Ziel des Reports.

„Der Report“, so Mitautor Prof. Helmut Kreidenweis, „zeigt erstmals deutlich auf, wo Non-Profits Unterstützung in IT-Fragen benötigen. Dazu gehören wichtige Themen von Datenschutz und IT-Sicherheit ebenso wie die Auswahl geeigneter Software-Lösungen oder die kompetente Nutzung sozialer Medien. Hier kann nun mit gezielten Angeboten Hilfe zur Selbsthilfe geleistet werden.“

Jährliche IT-Kosten müssen reichen

Bei den Antworten gaben die Organisationen zu einigen Fragen sehr unterschiedliche Antworten. Jedoch nutzen sie alle Technologie aktiv im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Aufgrund des Budgets und kanppen Ressourcen sind diese jedoch oftmals begrenzt: Rund 1.000 Euro gibt eine gemeinnützige Organisation pro Jahr in etwa für IT-Kosten aus. Dieser Betrag muss reichen für Hardware, Software, IT-Services, Dienstleister oder etwaige Personalkosten.

Spiegelt dieser Report auch Ihre Erfahrungen wieder?

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