5. Februar 2010
Es ist schon einige Wochen her, als wir vom A-Team aus Nürnberg einberufen worden sind. Doch dieses A-Team hatte nichts mit den Figuren der erfolgreichen amerikanischen Fernsehserie aus den 80er zu tun. Hinter dem A-Team aus Nürnberg stecken drei entschlossene und sympathische Damen der Spielwarenmesse eG mit einer ganz speziellen Mission: A-Plan Possible!
Nachdem unsere Projektmanagement Software schon einige Zeit in verschiedenen Bereichen im Einsatz war, wurde festgestellt, dass zum Teil der nötige Enthusiasmus bei der Projektplanung abhanden gekommen war. Lag es an den Prozessen oder werden Funktionen beim Projektmanagement Werkzeug vermisst?
Dies war die Geburtsstunde des A-Teams, angelehnt an unseren Produktnamen A-Plan, mit dem Auftrag, die Akzeptanz bei der Projektplanung innerhalb des Unternehmens zu erhöhen und eine bessere Eingliederung des Planungswerkzeuges in den Arbeitsalltag zu ermöglichen.
Nach unserem Treffen in Nürnberg stand fest, dass die vom A-Team gesammelten Anforderungen größtenteils mit dem Standardumfang von A-Plan 2009 abgedeckt werden können. Nur in einem Punkt wurde eine kleine Anpassung an unserer PM Software vorgenommen.
Insgesamt hat das A-Team innerhalb von zwei Monaten, übrigens neben dem Tagesgeschäft, einiges bewegt sowie die zentrale und einheitliche Nutzung von A-Plan wieder erfolgreich ermöglicht.
Wie ist das A-Team vorgegangen?
- Analyse des Status Quo durch das A-Team sowie die Erarbeitung der Lösungsansätze/Verbesserungsvorschläge
- Brainstorming mit braintool software und Prüfung der Umsetzbarkeit der entwickelten Lösungen
- Abfrage der Projekte (und ihrer Gliederung) sowie Zuständigkeiten in persönlichen Gesprächen mit jedem einzelnen Kollegen
- Umstrukturierung der A-Plan Gliederung durch das A-Team
- Abstimmung und Vorstellung des neuen Tool mit den Führungskräften
- Informationsveranstaltung für alle Mitarbeiter in Gruppen (nach Abteilungen)
- Einzelschulungen am Arbeitsplatz
- Entwicklung eines Leitfadens zur Integration von A-Plan
- Bennennung von persönlichen Ansprechpartnern (1x pro Abteilung) für Problemfälle/Fragen
Das Fazit des A-Teams: Durch die intensive Einbeziehung aller Kollegen und der zentralen (Ruf-)Bereitschaft des A-Teams wurde die Akzeptanz bei der Projektplanung deutlich erhöht und das Projektmanagement Werkzeug in den Arbeitalltag noch besser integriert.
Hierdurch zeigt sich sehr schön, dass bei jedem Einsatz von Software, ob bei der Projektplanung oder in anderen Bereichen, vor allem die Menschen, die damit arbeiten, abgeholt werden müssen. Auch die Prozesse im Zusammenhang mit einer Lösung müssen klar definiert und im Zweifel von einer Person oder einem Team geklärt werden können. Nur so kann man das erreichen, was man mit dem Einsatz einer Softwarelösung eigentlich bezweckt: Mehr Transparenz sowie eine bessere und schnellere Informationsbeschaffung.
Haben Sie auch ein A-Team in Ihrem Hause?
Schlagworte: Kommunikation, Kunden, Motivation, Projekterfahrung, Projekterfolg, Projektmethoden, Schulung, Tipps
Veröffentlicht in Kundenprojekte | Keine Kommentare »
4. Februar 2010
Am 18.02.2010 findet in Ludwigsburg ein kostenloser Infotag zur Zertifizierung als Projektmanager/in nach IPMA-Standard der Firma SlyCon Projektmanagement-Consulting statt.
Was ist IPMA?
Die International Project Management Association (IPMA) ist eine weltumspannende Organisation, die sich mit Projektmanagement befasst. Unter dem Dach der IPMA sind ca. 40 nationale Projektmanagementvereinigungen, mit weltweit mehr als 40.000 Mitgliedern zusammengeschlossen. Die nationalen Vereinigungen professionalisieren Projektmanagement unter Berücksichtigung landesspezifischer kultureller Anforderungen.
IPMA – Zertifizierung
Getreu dem Motto: “Gut sein, besser werden…” entscheiden sich immer mehr Unternehmen für eine Zertifizierung Ihrer Mitarbeiter nach einem Projektmanagementstandard. Ein absolutes Muss ist die Zertifizierung im Projektmanagement nicht. Noch nicht. Gehen Sie einen Schritt weiter und bestimmen Sie den Zeitplan, bevor es andere für Sie tun.

Experten sehen die Lücke zwischen der Bedeutung des Projektmanagements und der tatsächlichen Professionalität in Projekten direkt in den Unternehmen selbst. Wer diese Lücke rasch schließt, gewinnt gegenüber Wettbewerber einen entscheidenden Vorteil.
Wir zeigen Ihnen, wie wir Sie in unseren Seminaren Schritt-für-Schritt von der Schulung und über individuelle Trainingseinheiten bis hin zur Zertifizierung begleiten.
Vorteile der Zertifizierung
Nutzen Sie den Effekt: Was nicht selbstverständlich ist, fällt positiv auf!
- Sie vereinfachen, optimieren und beschleunigen Ihre Projekte und steigern damit den Erfolg Ihres Unternehmens.
- Der zertifizierte Projektmanager führt einen international anerkannten Titel.
- Durch die Zertifizierungsvorbereitung (Seminare) etablierten Sie Qualifikationsstandards in der projektorientierten Organisation.
- Mit einer Zertifizierung steigern Sie die Qualität Ihres Unternehmens in der Außendarstellung gegenüber Kunden.
- Den erfolgreichen Abschluss der Qualifizierung wird durch eins neutrale und unabhängige Organisation bestätigt.
Zielgruppe
Im Fokus stehen alle Personengruppen, die täglich in Projekten eingebunden sind und/oder die sich in ihrem Unternehmen weiterentwickeln wollen. Angesprochen sind aber auch diejenigen, die sich beruflich verändern wollen oder sich gerade auf Jobsuche befinden.
Eine Zertifizierung als Projektmanager nach IPMA ist der richtige Schritt zur Förderung der eigenen Karriere.
Weitere Infos und Anmeldung.
Schlagworte: GPM, IPMA, kostenlos, Projektmethoden
Veröffentlicht in Partner News | Keine Kommentare »
1. Februar 2010
Projektmeetings dienen der Strategieentwicklung, Standortbestimmung, Mitarbeitermotivation und Aufgabenplanung. Ein Projekt ohne regelmäßige Meetings? Undenkbar! Leider fallen viele Projekt-Besprechungen nicht ganz so effizient aus, wie sie theoretisch sollten. Denn nicht jeder Mensch ist ein geborener Meeting-Motor.
Auf karrierebibel.de bin ich kürzlich über eine aufschlussreiche Besprechungs-Typologie gestolpert: Beisitzer – diese 8 Typen treffen Sie in jedem Meeting. Mein persönlicher „Favorit“: Der Smartphonist. Nichts ist nerviger und demotivierender als ein Team-Mitglied, das seine Langeweile durch anderweitige Beschäftigungen demonstriert. Ebenfalls weit verbreitet und nicht weniger bremsend: Der Verspätete. Bei ihm hilft nur kompromisslose Konsequenz. Die Meetings müssen ohne ihn beginnen; bei Wiederholungstätern sollten Disziplinarmaßnahmen wie kleinere Geldstrafen ergriffen werden.
Wertvolle Tipps zum Umgang mit den gängigsten Besprechungs-Charakteren gibt Andreas Heilwagen in seinem Artikel „Wie Sie Höllenmeetings auf Kurs bringen“. Einige davon kennen Sie vielleicht schon aus unserem Blog-Beitrag „Das erfolgreiche Projektmeeting“. Allerdings beziehen sich beide Artikel auf allgemeine Besprechungen.
Interne Morgen-Meetings
Für das allseits beliebte interne Morgen-Meeting möchte ich noch auf eine weitere Meeting-Art aus dem Scrum-Umfeld, oftmals bei agiler Softwareentwicklung anzutreffen, aufmerksam machen: Das Daily Scrum Meeting. Allein schon die Kürze von lediglich 15 Minuten lässt Meeting-Muffeln keine Zeit für bremsende Eskapaden. Weitere Merkmale des Daily Scrum Meetings sind:
- Das Meeting wird im Stehen – am besten in einem Kreis – geführt.
- Die Team-Mitglieder berichten einander der Reihe nach und mit festgesetzten Redezeiten, was sie seit dem letzten Meeting erreicht haben, was sie bis zum nächsten Meeting erreichen wollen und auf welche Probleme sie dabei gestossen sind.
- Es wird ein Moderator (in Scrum-Teams als ScrumMaster bezeichnet) ernannt, der sich die Probleme notiert und wenn nötig vermittelnd eingreift.
Wird das Daily-Scrum-Meeting richtig durchgeführt, ist den „Beisitzern“ im wahrsten Sinne des Wortes der Boden entzogen. Übrigens ist das Daily Scrum Meeting bis auf seine oben genannten Kernmerkmale durchaus nicht so starr, wie man meinen könnte: Viele Projekt-Teams entwickeln eigene Variationen. Ein paar davon finden Sie z. B. in Robert Wiechmanns Projekt-Log.
Welche Erfahrungen haben Sie mit Meetings im Projektmanagement gemacht? Gehen Sie Meetings methodisch an oder lassen Sie ihnen ihre Eigendynamik? Sind Sie schon auf ein paar der genannten „Beisitzer“ getroffen oder haben Sie gar einen weiteren Typus ausgemacht?
Schlagworte: Kommunikation, Motivation, Projekterfahrung, Projektmanagement, Projektmeeting, Projektteam, Regeln, Scrum
Veröffentlicht in Fundstücke Projektpraxis, Praxistipps für Projektmanager | 1 Kommentar »