Archiv für Dezember 2009

Stärken und Risiken der SWOT-Analyse im PM

Freitag, 18. Dezember 2009

SWOT-Analyse im Projektmanagement

Stärken

Auch wenn laut unserer Umfrage die überwiegende Mehrheit der Projektmanager ein neues Projekt aus dem Kopf angeht: Eine schriftliche Situationsanalyse ist ein wertvoller Startpunkt zur Entwicklung und Beurteilung der optimalen Projektstrategie. Im PM hat sich dabei vor allem die SWOT-Analyse bewährt. Sie verbindet die Stärken-Schwächen-Analyse (Strength-Weakness / interne Sicht) und die Chancen-Risiko-Analyse (Opportunities-Threats / externe Sicht) und kann sowohl zur Standortbestimmung von gesamten Unternehmen als auch einzelner Prozesse, Produkte und Projektteams herangezogen werden. Selbst zur Entwicklung von Lösungsalternativen ist sie geeignet. Zudem zeichnet sie sich durch eine intuitive Anwendung aus und kann ohne großen Aufwand an Projektmanagement Software und Material eingesetzt werden.

Risiken

Wie Patrick Fritz in seinem PM Methodentipp: SWOT-Analyse bereits erwähnt, wird die Methode trotz Ihrer weiten Verbreitung in allen Bereichen des strategischen Managements häufig falsch genutzt. Hauptanwendungsfehler ist dabei die mangelnde Konkretisierung, beispielsweise durch Verwechslung interner und externer Chancen, schwammige Definition des Untersuchungsgegenstands und der Faktoren. Um das Potential der SWOT-Analyse voll auszuschöpfen, sollten Sie bei der Anwendung  folgende Regeln beachten

Strategien

  1. Stärken und Schwächen sollten durch Fakten belegt sein, z. B. durch Ergebnisse von IST-Analysen, Benchmarkdaten oder Marktanalysen.
  2. Definieren Sie den Untersuchungsgegenstand ganz genau und grenzen Sie ihn von anderen Untersuchungsbereichen ab.
  3. Um externe von internen Chancen und Risiken zu differenzieren, sollten Sie sich fragen, welche Faktoren vom Unternehmen bzw. Untersuchungsgegenstand direkt beeinflussbar sind und welche seinem Umfeld zuzuschreiben sind. Auch eine Umbenennung von „Chancen“ in „günstige Bedingungen“ kann hier Hilfe leisten.
  4. Um sämtliche Faktoren einzubeziehen, gilt es eine wertfreie Analyse ohne Priorisierung oder Beurteilung bestimmter Faktoren durchzuführen. (S. a. Kreativitätstechniken für Projektmanager) Zudem sollte die SWOT-Analyse nicht mit möglichen Strategieansätzen verwechselt werden. Sie liefert lediglich die Daten für diese.

Eine ausführliche Definition und Anwendungsanleitung der SWOT-Analyse der Deutschen Gesellschaft für Projektmanagement e. V. können Sie hier als Pdf herunterladen.

Vorlagen für Excel und Acrobat gibt es hier.

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Projektmanagement Software A-Plan zu gewinnen

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Update 23.12.2009

Wir haben unsere Verlosung dieses Mal leider nicht auf Video festhalten können, aufgrund der knappen Zeit kurz vor Weihnachten. Die Ziehung wurde jedoch unter Aufsicht von zwei sehr vertrauenswürdigen Mitarbeitern unseres Hauses durchgeführt.

Und der Gewinner ist: @projektlotse

Wir gratulieren der Gewinnerin und bedanken uns nochmals bei allen Teilnehmern. Wenn Sie dieses Mal kein Glück hatten,  bleiben Sie auch im neuen Jahr am Ball. Denn wir werden bestimmt auch nochmals ein Gewinnspiel über Twitter durchführen!


Wir hatten bereits vor einigen Wochen unser erstes Twitter-Gewinnspiel durchgeführt. Vor Weihnachten möchten wir das ganze nochmals nach dem selben Prinzip wiederholen. A-Plan gewinnen - die Projektmanagement Software

Übrigens können auch all diejenigen von unserer laufenden Community-Initiative profitieren, welche uns eine A-Plan Vorlage zur Verfügung stellen. Denn für JEDE veröffentlichte Projektplan-Vorlage verschenken wir eine A-Plan Lizenz!

In unserem Twitter-Gewinnspiel gibt es wieder eine A-Plan Lizenz zu gewinnen. Wer also bisher noch nicht seine Projekte mit unserer Projektmanagement Software verwaltet, erhält eine Vollversion A-Plan 2009 im Wert von fast 300 Euro. Wer A-Plan bereits im Einsatz hat, kann alternativ auch einfach eine weitere Lizenz hinzubekommen.

Die Teilnahme ist ganz einfach

  • Folgen Sie braintool auf Twitter, wenn Sie es nicht bereits tun
  • Schreiben Sie uns folgende Nachricht:
    Gewinnspiel @braintool | Projektmanagement Software A-Plan zu gewinnen | Bin dabei! | http://bit.ly/6RJTeo #APlan #pmot

Also: Alle Teilnehmer die uns auf Twitter folgen und die oben genannte Nachricht schreiben oder “retweeten” kommen in eine Liste. Per Zufallsprinzip wird dann am Mittwoch, 23.12.2009 der Gewinner ermittelt. Wir werden hier dann zeitnah über den Ausgang berichten.

Und eines können wir versprechen: Die Chancen stehen hier deutlich besser als im Lotto. Wir wünschen viel Glück!

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Internationales Projektmanagement

Sonntag, 13. Dezember 2009

MFG Baden-Württemberg bietet im Januar eine interessante Veranstaltung zum Thema “Internationales Projektmanagement” für die Zielgruppe Entscheider, Führungskräfte und Projektleiter in Unternehmen und Institutionen im internationalen Umfeld. Die Teilnehmer lernen, wie sie interkulturelle Projekteams motivieren und welche Besonderenheiten bei internationalen Projekten auftreten.

Viele Unternehmen sind international ausgerichtet und die Mitarbeiter arbeiten in oder kommen aus unterschiedlichen kulturellen Kontexten. Vor diesem Hintergrund stellt das Seminar Methoden und Instrumente vor, wie Mitarbeiter motiviert und gleichzeitig das Projektziel effektiv und nachhaltig erreicht werden kann. Im Rahmen des Seminars sollen die Teilnehmer für Chancen und Risiken des Projektmanagements im internationalen Umfeld sensibilisiert werden.

Der Schwerpunkt wird dabei auf der Kommunikation im internationalen Umfeld liegen. Das Seminar ist interaktiv gestaltet, bestehend aus einem Methodenmix aus Vortrag, Übungen, Diskussion und Rollenspielen.

Der Referent ist Ernesto Laraia von Dr. Kraus & Partner in Bruchsal. Die Veranstaltung findet am 13. Januar 2010, 10:00 – 18:00 Uhr in Stuttgart statt. Weitere Informationen und Anmeldung auf der doit-online Webseite.

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Projektziel: Unbekannt

Freitag, 4. Dezember 2009

Die drei Optionen beim unbekannten Projektziel: Interpretation, Blindschuss oder Nachfrage?

Zu Beginn eines Projekts steht häufig eine Vision, z. B. die „interne Unternehmensoptimierung“. Was für Ihre Auftraggeber bereits ein klares Projektziel sein mag, ist für den Projektleiter aber noch lange kein konkretes Ziel im Sinne des Projektmanagements. Schon handfestere Begriffe wie „Baum“ können in der Vorstellung des Einen eine zierliche Birke wachsen lassen, bei dem Anderen eine kräftige Eiche. Wie soll es da erst bei einem so weiten Begriffsfeld wie der internen Unternehmensoptimierung aussehen? Ist hier eine Mitarbeiterbefragung erwünscht? Soll eine neue Organisationsstruktur entwickelt werden?

Drei Wege zum unklaren Projektziel

Um aus der Vision Ihrer Auftraggeber ein greifbares Projektziel zu machen, haben Sie drei Möglichkeiten:

  1. Sie entscheiden sich dafür, dass Ziel selbst zu interpretieren
  2. Sie arbeiten ohne konkretes Ziel
  3. Sie fragen bei der Unternehmensführung nach

Option 1: Interpretation

In der Praxis wird meist Option Eins gewählt – man ist schließlich Profi und mit der Zielausarbeitung vertraut. Solange Sie die Stärken, Schwächen, Chancen und Risken der Ist-Situation des Unternehmens gründlich analysieren und, soweit in dieser Situation möglich, die Interessengruppen, den Zweck des Projekts, das gewünschte Endprodukt sowie die Erfolgskriterien klar definieren und der Geschäftsleitung anschließend präsentieren, ist im Grunde auch nichts gegen diese Methode einzuwenden. Im Erfolgsfall kann sie sogar einen Karriereschub bedeuten, da „man mit Ihnen nicht viele Worte verlieren muss“. Sie sollten sich aber darüber klar sein, dass sie hier Vorarbeit leisten, die eigentlich schon erledigt sein sollte, und dies dem Management auch mitteilen, da es wahrscheinlich bereits auf die ersten Projektergebnisse wartet. Andernfalls laufen Sie – besonders bei einer autoritären Geschäftsführung – Gefahr, dass Ihre Eigeninitiative als Vertrauensmissbrauch ausgelegt wird: In den Augen des Managements war das Ziel bereits klar definiert. Wieso setzen Sie nun eigene bzw. andere Ziele? Ein weiterer Nachteil ist der Zeitverlust durch die Auftragsklärung und die ständig nötigen Anpassungen und Nachkorrekturen der Zieldefinition an die für Sie nebulösen Vorstellungen des Managements.

Option 2: Blindschuss

Möglichkeit Zwei ist nur etwas für sehr Risikofreudige und wird nach dem Motto „Wenn es keine klare Zielvorgabe gibt, bin ich auch für nichts verantwortlich“ oft aus Trotz gegenüber unwirschen und wenig geduldigen Auftraggebern gewählt. Das Ergebnis ist meist fatal, denn das Management erwartete wahrscheinlich einen blühenden Apfelbaum während Sie eine Trauerweide säen – und gibt Ihnen die Schuld am Misserfolg. Blindschüsse ohne klare Zielvorgaben in Kombination mit mangelnder Kommunikation zwischen Ihnen und Ihrem Auftraggeber haben nichts mehr mit Projektmanagement zu tun und können Sie im schlimmsten Fall sogar die Karriere kosten.

Option 3: Nachfrage

Obwohl man meinen könnte, Methode Zwei wäre mutig, da riskant, ist die wahre Mutprobe oftmals Option Nummer Drei: Hier müssen Sie Ihre Auftraggeber so lange bedrängen bis diese ein klares Ziel definiert haben. Optimal wären eine gemeinsam durchgeführte Analyse der aktuellen Unternehmenssituation sowie Zielausarbeitung anhand der entsprechenden Tools. Da sie zu Erklärungszwecken Ihrem Management auf Augenhöhe begegnen müssen, besteht die Gefahr, dass die Unternehmensführung diese Rollenverteilung nicht akzeptiert und Sie sich gleich am Anfang des Projekts in Grundsatzdiskussionen festbeißen. In diesem Fall hilft nur der Wechsel zu Methode Eins. Schaffen Sie es allerdings genügend Fingerspitzengefühl zu entwickeln, um Ihrem Management die Unterschiede zwischen einer Idee und einem Projekt, „guten“ und „schlechten“ Zielen sowie die richtige Formulierung für Projektziele nahe zu bringen, so steht einem erfolgreichen Abschluss nichts mehr im Wege. Sie mögen in diesem Fall zwar viel Zeit für die Erläuterungen verloren haben, können sich allerdings fast sicher sein, beim nächsten Mal gleich den Apfelbaum benannt zu bekommen.

Was sind Ihre Erfahrungen mit unklaren Projektzielen? Welcher Methode geben Sie den Vorzug? Haben Sie gar einen anderen Weg im Umgang mit der Konkretisierung von Management-Visionen gefunden? Wir freuen uns auf Ihre Erfahrungsberichte, Methoden und Anregungen …

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Dilberts new Project Manager

Freitag, 4. Dezember 2009

Wow. Dilberts new Project Manager is a weapon!

Dilbert.com

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