Fragen zur eigenen Zukunft beschäftigen jeden Mitarbeiter existenziell. Nicht zu wissen, wie es persönlich weitergeht, belastet erheblich. Dies wirkt sich in der Regel auch auf das private Umfeld aus. Teure Anschaffungen werden oft zurückgestellt. Untersuchungen haben ergeben, dass sich Menschen in Zeiten der Veränderungen (und Veränderungen beim Arbeitgeber) schwerpunktmäßig über folgende Aspekte Gedanken machen (vgl. „Change Management“, Klaus Doppler):
Lohn/Gehalt: Einkommenseinbußen werden befürchtet.
Sicherheit: Verlust des Arbeitsplatzes wird befürchtet. Ängste vor der Übernahme neuer Aufgaben entstehen.
Kontakt: Gute persönliche Beziehungen drohen verloren zu gehen. Es wird befürchtet, in ein „schwieriges Umfeld“ versetzt zu werden.
Anerkennung: Traut man mir auch in der Zukunft eine adäquate Position zu? Ist die neue Funktion mit einem schlechten Ruf ausgestattet (Imageverlust)?
Selbständigkeit: Wird der Handlungsspielraum, die Entscheidungsbefugnis kleiner?
Entwicklung: Gewährleistet das neue Umfeld die Erfüllung der Lernbedürfnisse und Karriere-Ambitionen?

Neben diesen Fragen entsteht eine viel subtilere Problematik, die auf den ersten Blick nicht immer erkannt wird. (weiterlesen …)



