Artikel-Schlagworte: „Projekterfolg“

Gut geraten: Wege zur realistischen Aufwandsschätzung

Freitag, 18. März 2011

Tipps zur Aufwandsschätzung

Am Anfang jedes Projektes steht unweigerlich die Frage: „Was soll es denn kosten?“. Keine leichte Frage, denn sie impliziert viele weitere Fragen wie die nach der Mitarbeiteranzahl, den Ressourcen und dem Zeitaufwand. Hinzukommt, dass Sie die Antwort meist noch vor der Erstellung eines fachlichen und technischen Konzeptes finden müssen. Im Grunde können Sie hier nur raten und das bitteschön möglichst genau, denn Auftraggeber verlassen sich nur zu gerne auf die hier angegebenen Zeiträume und Summen. Zudem bildet Ihre Schätzung auch die Grundlage für den weiteren Projektplan. (weiterlesen …)

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Projektziele: Erste-Hilfe-Maßnahmen bei ausufernden Projekten

Sonntag, 13. Februar 2011

Erste Hilfe bei ausufernden Projekten

Der besten Projektplanung zum Trotz: In fast jedem Projekt, kommt der Punkt, an dem ein kritischer Meilenstein nicht eingehalten werden kann. In unserem Beitrag „5 Tipps zum Umgang mit ausufernden Projekten“ haben wir bereits wichtige Schritte aufgeführt, die in diesem Fall vor allem den konstruktiven Umgang mit den Stakeholdern betreffen. In seinem Buch „Project Management – 24 steps to help you master any project“ beschreibt der amerikanischen Projektmanager und Managementberater Gary R. Heerkens zudem 8 grundsätzliche Möglichkeiten und die damit verbundenen Risiken, die Ihnen in diesem Fall zur Verfügung stehen. Hier eine kurze Zusammenfassung:

1. Halten Sie sich an den Plan!
So seltsam es auch klingen mag: Bevor Sie sich über Alternativen oder Prioritätenverschiebungen Gedanken machen, sollten Sie versuchen, den ursprünglichen Plan einzuhalten. Sie und Ihr Team werden Ihren festen Vorsatz spüren und nicht selten mit ungeahnten Ressourcen belohnen.

2. Erholen Sie sich bei späteren Aufgaben
Natürlich bleibt ein derartiger Einsatz nicht ungestraft, deshalb sollten in jeder Projektplanung Pufferzeiten eingeplant worden sein, in denen Sie und Ihr Team sich entweder von den Anstrengungen vergangener Aufgaben erholen oder Terminverschiebungen aufgeholt werden können. Auch wenn entsprechende Pufferzeiten nicht eingeplant wurden – es gibt immer Aufgaben, die schneller erledigt werden können, als geplant.

3. Ressourcenverstärkung
In vielen Fällen ist es unumgänglich, sich zusätzliche Hilfe zu holen bzw. die Ressourcen zu verstärken. Allerdings sollten Sie in diesem Fall im Vorfeld prüfen, ob die entstehenden Zusatzkosten tatsächlich im Verhältnis zum Ertrag stehen.

4. Prüfen Sie Ersatzmöglichkeiten und akzeptieren Sie Teillieferungen
Viele Termine können aufgrund von Lieferschwierigkeiten nicht eingehalten werden. In diesem Fall sollten Sie unbedingt zunächst prüfen, ob das benötigte Material durch etwas anderes ersetzt werden kann und wenn ja, welche Risiken damit auf das Projektergebnis einhergehen könnten. In vielen Fällen reicht auch eine erste Teillieferung, um das Projekt am Laufen zu halten.

5. Alternative Arbeitsmethoden
Auch eine alternative Arbeitsweise kann eine Möglichkeit sein, anstehende Aufgaben zu beenden. Hier gilt es aber ebenso wie bei der Ressourcenverstärkung, darauf zu achten, dass ein möglicher Kostenanstieg nach wie vor im Verhältnis zum Projektertrag steht.

6. Die Motivation stärken
Positive Anreize materieller und immaterieller Natur wirken häufig Wunder. Vor allem Lieferanten können durch Bonizahlungen nicht selten zu einer zunächst unmöglich erscheinenden Termineinhaltung animiert werden.

7. Neuverhandlung hinsichtlich der Kosten oder Zeitplanung
Solange es sich bei Verzögerungen im Ablaufplan nicht um ein grundsätzliches Performance-Problem handelt, können Sie auch über Neuverhandlungen hinsichtlich einer Budgetaufstockung oder Verschiebung der Deadline nachdenken.

8. Reduktion des Projektumfangs
Sollten alle genannten Möglichkeiten nicht greifen und die Termin- bzw. Kosteneinhaltung von oberster Priorität ist, bleibt Ihnen nur noch die Reduktion des Projektumfangs hinsichtlich Leistung und/oder Qualität. In diesem Fall ist es jedoch notwendig, dass alle Stakeholder den entsprechenden Maßnahmen zugestimmt haben, denn dass das Projekt nicht zur Kundenzufriedenheit abgeschlossen werden kann, ist vorhersehbar – und daher nur als letzte Notlösung gedacht.

Die genannten Möglichkeiten setzen jedoch voraus, dass den Status und das Problem bereits identifiziert haben – eine Aufgabe, die vor allem bei fortgeschrittenen Projekten nicht immer leicht fällt. 10 Schritte wie Sie gefährdete Projekte zunächst entwirren finden Sie auf Andreas Heilwagens PJMB-Blog.

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Kostenloser Projektmanagement Quickcheck

Sonntag, 28. November 2010

Exklusiv für die braintool Community: Kostenloser eintägiger PM Quickcheck

Vor kurzem haben wir bereits über unsere neue Partnerschaft mit Dr. Kraus & Partner berichtet, eine der führenden Unternehmensberatungen für Projektmanagement und Change Management im deutschsprachigen Raum.

Kostenloser Projektmanagement Quickcheck von Dr. Kraus & PartnerExklusiv für die braintool Community bietet Dr. Kraus & Partner einen kostenlosen eintägigen PM Quickcheck an. Hierbei haben Sie die Möglichkeit ganz unverbindlich mehr über die Herausforderungen in Ihrem Projektmanagement Bereich sowie die Arbeitsweise und die Beratungsleistungen von Dr. Kraus & Partner zu erfahren. (weiterlesen …)

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Typische Verhaltensmuster bei Veränderungen erkennen

Dienstag, 2. November 2010

Autor: Dr. Georg Kraus

Jeder Mensch verbindet sehr persönliche Aspekte mit einer Veränderung. Wo der eine eher Sorgen hat, seinen Arbeitsplatz zu verlieren, sieht ein anderer großartige Chancen, sich weiterzuentwickeln und zu verändern. Deutlich erkennt man in einem solchen Prozess, wie Mitarbeiter ihren Marktwert – im Unternehmen oder extern – sehen. Je überzeugter der Mitarbeiter von seinem Wert ist, desto gelassener geht er mir einer Veränderung um. Glaubt er jedoch, dass er zurzeit ein e besondere Position innehat, die er woanders nie mehr bekommen würde, verkrampft er sich und wird alles tun, um seine Position zu verteidigen. Je größer also die „Verlustangst“ ist, desto größer sind die Widerstände und Blockaden gegen die Veränderung.

Mäusestrategie im Change Management (Quelle:piqs.de: "Spannung!"@Knipsermann)

In eben diesem Zusammenhang kann ich eine kleine Bettlektüre empfehlen (weiterlesen …)

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Tit for Tat: die Lügenstrategie

Donnerstag, 30. September 2010

Die Tit-for-Tat-StrategieIn unserem Blog Green Light berichten wir ja regelmäßig über den Projektmanagement Podcast “Abenteuer Projekte” von Mario Neumann.  Kürzlich griff Mario Neumann in seinem Podcast „Macht Lügen Sinn“ ein heißes Eisen auf, die durch Robert Axelrod bekannt gewordene Strategie Tit for Tat und übertrug sie auf den Projektmanagement-Bereich.

In den Grundzügen beschreibt die Strategie eine spieltheoretische Verhaltensweise und geht von der Annahme aus, dass das eigene Verhalten in Entscheidungsfragen immer zunächst auf den eigenen Vorteil und das eigene bestmögliche Abschneiden im Verhältnis zum Spielpartner ausgerichtet ist. Und dabei gilt: Den größten Erfolg bzw. Gewinn hat der, der lügt. (weiterlesen …)

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