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	<title>Projektmanagement Blog Green Light &#187; Projektmethoden</title>
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	<description>Blog rund um das Thema Projektmanagement von braintool software. Veröffentlicht werden Praxistipps, Fundstücke und News für Projektmanager.</description>
	<lastBuildDate>Mon, 06 Feb 2012 19:54:34 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Multiprojektmanagement: Herausforderungen und Erfolgsfaktoren</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 19:38:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Praxistipps für Projektmanager]]></category>
		<category><![CDATA[multiprojektmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Projekterfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Projektkontrolle]]></category>
		<category><![CDATA[Projektmanagement]]></category>
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		<category><![CDATA[Regeln]]></category>

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		<description><![CDATA[Kaum ein Unternehmen kann es sich heute noch leisten, ein Projekt nach dem anderen durchzuführen. Gleichzeitig mit 20 oder mehr Projekten zu jonglieren, ist in mittelständischen und großen Unternehmen keine Seltenheit mehr. Bei solcher Projektfülle droht Unübersichtlichkeit. Personelle, zeitliche und finanzielle Ressourcen sind schließlich begrenzt, müssen aber für alle Projekte gleich effizient zur Verfügung stehen. Die Verzettlung in vielen unterschiedlichen Projekten führt oft zu einer ineffizienten Terminplanung, zu Überlastung der Beschäftigten und zu unnötigen Kosten. Abhilfe schafft das Multiprojektmanagement (MPM), das gleichzeitige, übergreifende Management der unterschiedlichen Projekte.<div><a class="addthis_button" href="//addthis.com/bookmark.php?v=250" addthis:url='http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/praxistipps-projektmanager/multiprojektmanagement/' addthis:title='Multiprojektmanagement: Herausforderungen und Erfolgsfaktoren '><img src="//cache.addthis.com/cachefly/static/btn/v2/lg-share-en.gif" width="125" height="16" alt="Bookmark and Share" style="border:0"/></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5icmFpbnRvb2wuY29tL3Byb2pla3RtYW5hZ2VtZW50LWJsb2cvcHJheGlzdGlwcHMtcHJvamVrdG1hbmFnZXIvbXVsdGlwcm9qZWt0bWFuYWdlbWVudC9hdHRhY2htZW50L211bHRpcHJvamVrdG1hbmFnZW1lbnQv" rel=\"attachment wp-att-2437\"><img class="size-full wp-image-2437 alignnone" src="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/uploads/2011/05/multiprojektmanagement.jpg" alt="Multiprojektmanagement" width="424" height="283" /></a><br />
Kaum ein Unternehmen kann es sich heute noch leisten, ein Projekt nach dem anderen durchzuführen. Gleichzeitig mit 20 oder mehr Projekten zu jonglieren, ist in mittelständischen und großen Unternehmen keine Seltenheit mehr. Bei solcher Projektfülle droht Unübersichtlichkeit. Personelle, zeitliche und finanzielle Ressourcen sind schließlich begrenzt, müssen aber für alle Projekte gleich effizient zur Verfügung stehen. Die Verzettlung in vielen unterschiedlichen Projekten führt oft zu einer ineffizienten Terminplanung, zu Überlastung der Beschäftigten und zu unnötigen Kosten.<span id="more-2436"></span></p>
<p><strong>Abhilfe schafft das Multiprojektmanagement (MPM), das gleichzeitige, übergreifende Management der unterschiedlichen Projekte.</strong> Das können inhaltlich zusammenhängende Projekte sein, die zu Programmen zusammengefasst werden – daher auch der Begriff <a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5wcm9qZWt0bWFnYXppbi5kZS9nbG9zc2FyL2dsLTA2MTcuaHRtbA==" target=\"_blank\">Programmmanagement</a>. Noch übergreifender ist das <a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5wcm9qZWt0bWFnYXppbi5kZS9nbG9zc2FyL2dsLTA2MTcuaHRtbA==" target=\"_blank\">Projekt-Portfolio-Management</a>, das alle Projekte und Programme eines Unternehmens koordiniert.</p>
<h3>MPM im Unternehmen</h3>
<p>Im Unternehmen wird für die Steuerung meist ein Projektbüro als Organisationseinheit eingerichtet. <strong>Erfolgskritisch für die Arbeit des Projektbüros ist es, dass die Zuständigkeiten und Aufgaben des Multiprojektmanagers und der einzelnen Projektleiter klar zugewiesen sind. </strong>Abstimmungsschwierigkeiten, die Zeit und Geld kosten, lassen sich so vermeiden.</p>
<p>Dem Projektbüro und dem Multiprojektmanager kommen wichtige Aufgaben und damit große Verantwortung zu: Sie übernehmen die zentrale Steuerung aller Projekte; damit</p>
<ul>
<li>legen Sie die strategische Zielrichtung fest,</li>
<li>sorgen für eine optimale Ressourcenverteilung und</li>
<li>weisen die Unternehmensleitung auf Realisierungsrisiken hin.</li>
</ul>
<p>Nicht zuletzt wählen Sie die optimale Projektmanagement-Methode aus &#8211; in der Praxis hat sich das <a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9Dcml0aWNhbC1DaGFpbi1Qcm9qZWt0bWFuYWdlbWVudA==" target=\"_self\">Critical Chain Management</a> bewährt.</p>
<h3>Herausforderungen und Erfolgsfaktoren des strategischen MPM</h3>
<p>Die erste strategische Herausforderung besteht darin, die richtigen und für das Unternehmen passenden Projekte auszuwählen. <strong>Die Projekte sollen den größten Nutzen für das Unternehmen bringen, zu den allgemeinen Zielen und Wertvorstellungen des Unternehmens passen und gleichzeitig möglichst geringe Risiken mit sich bringen. </strong></p>
<p>Programm- wie Portfolio-Management stellen verschiedene Herausforderungen: Beim Programmmanagement unterliegt der MP-Manager oft Einschränkungen, die dadurch entstehen, dass die Projekte budgetär und terminlich untereinander koordiniert werden müssen. Die sorgfältige Termin- und Kostenplanung ist daher besonders erfolgsentscheidend.</p>
<p>Beim Portfoliomanagement konkurrieren die Projekte um Ressourcen und Aufmerksamkeit des Managers. Daher muss das MPM sicherstellen, dass weder zu viele noch zu wenige Projekte gleichzeitig durchgeführt werden. Das klingt einfacher, als es ist: Laut der jährlich durchgeführten <a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy53bS50dS1iZXJsaW4uZGUvZmlsZWFkbWluL2ZnMTAxL01QTS1TdHVkaWVuZXhwb3NlXzIwMDkucGRm" target=\"_blank\">Benchmarking-Studie der TU Berlin</a> zum Multiprojektmanagement finden nur 12% der befragten Unternehmen das richtige Maß.</p>
<p>Erfolgsfaktor für die Auswahl der richtigen Projekte ist daher eine Portfolio-Analyse: Ein Projekt-Portfolio bildet alle Projekte eines Unternehmens ab. Für eine effektive Analyse braucht es genauso einheitliche wie transparente Bewertungskriterien, welche die Projekte vergleichbar machen:</p>
<ul>
<li>Welche strategische Bedeutung haben die Projekte für das Unternehmen?</li>
<li>Wie dringend sind sie?</li>
<li>Welchen Beitrag leisten sie zu den Unternehmenszielen?</li>
</ul>
<p>Anhand dieser Analyse priorisiert man die Projekte. <strong>Eine treffende Priorisierung ist der wichtigste Erfolgsfaktor für das MPM!</strong></p>
<h3>Herausforderungen und Erfolgsfaktoren des operativen MPM</h3>
<p>Die Portfolio-Analyse macht außerdem Synergien und Abhängigkeiten der Projekte untereinander deutlich. Das führt zu den Herausforderungen im operativen Projektmanagement: dem übergreifenden Controlling der Termin- und Ressourcenplanung.</p>
<p>Eine zentrale Herausforderung des MPM besteht darin, dass sich ein Projekt nicht mehr unabhängig vom anderen sehen lässt. Projekte bedienen sich aus demselben Ressourcenpool und umspannen denselben Zeitrahmen. <strong>Besonderes Augenmerk muss daher dem Projektplan zukommen: </strong>Änderungen im Zeitplan und auch in der Kosten- und Ressourcenplanung des einen Projektes bedingen Änderungen in der Planung der übrigen Projekte. Der Multiprojektmanager ist daher gefragt, die Konsequenzen aller Änderungen im Blick zu behalten.<br />
<strong><br />
Gleichzeitig setzt das Multiprojektmanagement auch Synergien frei, die es zu nutzen gilt.</strong> Die unterschiedlichen Projekte können sich untereinander unterstützen. Erfahrungen aus dem einen Projekt können für die anderen Projekte genutzt werden – ein nicht zu unterschätzender Faktor, um Mehrarbeit zu vermeiden. Voraussetzung ist ein effektives <a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5icmFpbnRvb2wuY29tL3Byb2pla3RtYW5hZ2VtZW50LWJsb2cvcHJheGlzdGlwcHMtcHJvamVrdG1hbmFnZXIvd2lzc2Vuc21hbmFnZW1lbnQtcHJvemVzcy8=" target=\"_blank\">Wissens- und Informationsmanagement</a>, das allen Mitarbeitern die benötigten Informationen zuverlässig und verständlich aufbereitet zur Verfügung stellt.<br />
<strong><br />
Eine einheitliche Projektbewertung und Evaluation ist ebenfalls erfolgskritisch.</strong> Ordentlich dokumentierte Projekte erleichtern es zum einen, für Folgeprojekte die richtigen Schlüsse zu ziehen, zum anderen erlauben sie es, Projektabläufe zu standardisieren. Durch weitgehende Standardisierung kann Mehr- und Doppelarbeit ebenfalls reduziert werden. Dafür sind in erster Linie klare Regeln notwendig; das betrifft nicht nur Regeln für Auswahlkriterien und für die Priorisierung, sondern auch für die Planung und Durchführung.</p>
<p>Eine weitere, oft unterschätze Herausforderung: <strong>Den richtigen Zeitpunkt zu finden, an dem erfolglose Projekte abgebrochen werden.</strong> Der Abbruch eines Projektes fällt oft besonders schwer, muss man sich damit doch gewissermaßen eine Niederlage eingestehen. Laut der TU Berlin-Studie trauen sich nur 19% der Unternehmen, erfolglose Projekte konsequent abzubrechen. Dabei setzt der Abbruch Kapazitäten für die übrigen, erfolgsversprechenden Projekte frei.</p>
<p><strong>Bei allen Herausforderungen, die das MPM stellt: Durch konsequente und kontinuierlich fortgeführte Planung und Abstimmung lassen sich die Vorteile der Projektvielfalt nutzen.</strong> In erster Linie ist das natürlich der höhere, schneller erwirtschaftete finanzielle Gewinn. Doch auch vom Erfahrungsschatz, der sich aus dem Umgang mit vielfältigen Projekten generiert, profitieren die Unternehmen wirtschaftlich.</p>
<p><strong>Wie immer interessiert uns Ihre Meinung: Welche Erfahrungen haben Sie mit dem Multiprojektmanagement gemacht? Welche Methoden und Ansätze sind Ihrer Meinung nach die erfolgsversprechendsten? Auf welche Schwierigkeiten sind Sie gestossen? </strong></p>
 <img src="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=2436" width="1" height="1" style="display: none;" /><div><a class="addthis_button" href="http://www.braintool.com//addthis.com/bookmark.php?v=250" addthis:url='http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/praxistipps-projektmanager/multiprojektmanagement/' addthis:title='Multiprojektmanagement: Herausforderungen und Erfolgsfaktoren '><img src="//cache.addthis.com/cachefly/static/btn/v2/lg-share-en.gif" width="125" height="16" alt="Bookmark and Share" style="border:0"/></a></div>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Abenteuer Projekte: Großprojekt Weihnachten</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 17:01:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstücke Projektpraxis]]></category>
		<category><![CDATA[Abenteuer Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[kostenlos]]></category>
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		<category><![CDATA[PM Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Projektmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Projektmethoden]]></category>
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		<description><![CDATA[Advent, Advent, ein Lichtlein brennt. Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier &#8211; dann steht Weihnachten vor der Tür… Weihnachten ist bekanntlich ein Großprojekt. Und wie in Projekten üblich, kommt das Projektende viel zu schnell, unerwartete Risiken sind die Regel und die Planung muss ohne genaue Zielformulierung vollbracht werden. Während Ihre Ehefrau oder Lebensgefährtin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Advent, Advent, ein Lichtlein brennt. Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier &#8211; dann steht Weihnachten vor der Tür…</p>
<p><img class="size-medium wp-image-2711 alignnone" title="Großprojekt Weihnachten" src="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/uploads/2011/12/5319347783_a02946c4d3-450x298.jpg" alt="Großprojekt Weihnachten" width="450" height="298" /></p>
<p>Weihnachten ist bekanntlich ein Großprojekt. Und wie in Projekten üblich, kommt das Projektende viel zu schnell, unerwartete Risiken sind die Regel und die Planung muss ohne genaue Zielformulierung vollbracht werden. Während Ihre Ehefrau oder Lebensgefährtin – meist Entscheidungsträgerin in punkto Weihnachten &#8211; auf einer genauen Planung pocht, sind Sie als erfahrener Projektleiter relaxed. Sie wissen, bestimmte Faktoren lassen sich erst in letzter Minute planen. &#8220;Ungenaue Zielformulierung&#8221; sagen Besserwisser &#8211; aber schließlich geht es nicht anders.</p>
<p><span id="more-2033"></span></p>
<p>In der 13. Folge von „Abenteuer Projekte“, die sich mit Aspekten des Projektmanagements zur Weihnachtszeit beschäftigt, heißt „Großprojekt Weihnachten“.</p>
<p><strong>Podcast anhören: <a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kYXNhYmVudGV1ZXJsZWJlbi5kZS9pbmRleC5waHA/aWQ9MiZhbXA7b2lkPTI5ODk0OQ==" target=\"_blank\">Großprojekt Weihnachten</a></strong></p>
<p><strong><strong><strong><a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5hYmVudGV1ZXItcHJvamVrdGUuZGUv" target=\"_blank\"><strong>Mario Neumann, der Autor der <strong>Podcast-Reihe Abenteuer Projekte</strong></strong></a><strong>, veröffentlich regelmässig <img class="alignleft size-thumbnail wp-image-938" src="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/uploads/2010/01/abenteuer-projekte-mario-neumann-150x150.png" alt="Abenteuer Projekte von Mario Neumann" width="150" height="150" />spannende Hörgeschichten für Projektmanager. Er hat 10 Jahre für einen weltweiten Konzern als Projektleiter die Verantwortung in einer Vielzahl von Projekten getragen. Seit 2002 arbeitet er als Trainer im Bereich Projektmanagement. Seine Berufung ist es, Projektleiter zur Fähigkeit zu verhelfen, den Umgang mit anderen Menschen im Projekt professionell und erfolgreich zu gestalten.</strong></strong></strong></strong></p>
 <img src="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=2033" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Ziel ist der Weg: Erfolgskontrolle im Projektmanagement</title>
		<link>http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/praxistipps-projektmanager/erfolgskontrolle-projektmanagement/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=erfolgskontrolle-projektmanagement</link>
		<comments>http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/praxistipps-projektmanager/erfolgskontrolle-projektmanagement/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 14:02:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Praxistipps für Projektmanager]]></category>
		<category><![CDATA[erfolgskontrolle]]></category>
		<category><![CDATA[Projekterfahrung]]></category>
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		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Hand aufs Herz: Welcher Projektmanager hat - insbesondere am Anfang seiner Karriere - beim Blick auf den Projektplan nicht schon einmal mit Schrecken festgestellt: „Mist, wir hängen im Zeitplan“. Oder: „Mist, wir haben eigentlich schon viel zu viel Budget verbraucht“. Wenn Sie jetzt verstohlen nicken, dann haben Sie den Sinn regelmäßiger Erfolgskontrollen zu definierten Zeitpunkten auf die harte Tour erfahren. Denn eine einzige, abschließende Erfolgskontrolle reicht in der Regel nicht aus, um derartige Schockerlebnisse zu verhindern.<div><a class="addthis_button" href="//addthis.com/bookmark.php?v=250" addthis:url='http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/praxistipps-projektmanager/erfolgskontrolle-projektmanagement/' addthis:title='Das Ziel ist der Weg: Erfolgskontrolle im Projektmanagement '><img src="//cache.addthis.com/cachefly/static/btn/v2/lg-share-en.gif" width="125" height="16" alt="Bookmark and Share" style="border:0"/></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel=\"attachment wp-att-2664\" href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5icmFpbnRvb2wuY29tL3Byb2pla3RtYW5hZ2VtZW50LWJsb2cvcHJheGlzdGlwcHMtcHJvamVrdG1hbmFnZXIvZXJmb2xnc2tvbnRyb2xsZS1wcm9qZWt0bWFuYWdlbWVudC9hdHRhY2htZW50L2VyZm9sZ3Nrb250cm9sbGUv"><img class="aligncenter size-full wp-image-2664" title="erfolgskontrolle" src="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/uploads/2011/11/erfolgskontrolle.jpg" alt="erfolgskontrolle im pm" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a rel=\"attachment wp-att-2664\" href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5icmFpbnRvb2wuY29tL3Byb2pla3RtYW5hZ2VtZW50LWJsb2cvcHJheGlzdGlwcHMtcHJvamVrdG1hbmFnZXIvZXJmb2xnc2tvbnRyb2xsZS1wcm9qZWt0bWFuYWdlbWVudC9hdHRhY2htZW50L2VyZm9sZ3Nrb250cm9sbGUv"></a><br />
Hand aufs Herz: Welcher Projektmanager hat &#8211; insbesondere am Anfang seiner Karriere &#8211; beim Blick auf den Projektplan nicht schon einmal mit Schrecken festgestellt: „Mist, wir hängen im Zeitplan“. Oder: „Mist, wir haben eigentlich schon viel zu viel Budget verbraucht“. Wenn Sie jetzt verstohlen nicken, dann haben Sie den Sinn regelmäßiger Erfolgskontrollen zu definierten Zeitpunkten auf die harte Tour erfahren. Denn eine einzige, abschließende Erfolgskontrolle reicht in der Regel nicht aus, um derartige Schockerlebnisse zu verhindern.</p>
<h3>Der Sinn einer kontinuierlichen Erfolgskontrolle</h3>
<p>Die grundlegende Frage der Erfolgskontrolle zum <a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5icmFpbnRvb2wuY29tL3Byb2pla3RtYW5hZ2VtZW50LWJsb2cvcHJheGlzdGlwcHMtcHJvamVrdG1hbmFnZXIvcHJvamVrdGFic2NobHVzcy8=">Abschluss eines Projektes</a> lautet: Konnten die Projektziele mit den zur Verfügung stehenden Mitteln erreicht werden? Umformuliert auf die Erfolgskontrolle zu definierten Meilensteinen muss es heißen: Konnten die gewünschten Teilziele mit den zur Verfügung stehenden Mitteln und innerhalb des Zeitplanes erreicht werden? Nur mithilfe regelmäßiger Erfolgskontrollen lässt sich also erkennen:<span id="more-2663"></span></p>
<ul>
<li> wenn ein Projekt vom vorgegebenen Kurs abkommt,</li>
<li> wenn zu früh zu viel des Budgets verbraucht wird,</li>
<li> wenn der Zeitplan ins Stocken gerät</li>
<li> oder wenn das Projekt von den ursprünglichen Zielvorgaben abweicht.</li>
</ul>
<p><strong>Die oben genannten grundlegenden Fragen nach Projektziel, <a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5icmFpbnRvb2wuY29tL3Byb2pla3RtYW5hZ2VtZW50LWJsb2cvcHJheGlzdGlwcHMtcHJvamVrdG1hbmFnZXIvdGlwcHMtYXVmd2FuZHNzY2hhdHp1bmcv" target=\"_blank\">Ressourcen und Zeitplan</a> machen deutlich, dass die Voraussetzungen zur Erfolgskontrolle bereits zu Beginn eines jeden Projektes gelegt werden: bei der Projektplanung</strong>. Hier bestimmen Sie als Projektmanager die Zeitpunkte und die Methode der Erfolgskontrollen. Ferner müssen Sie natürlich das Projektziel und die damit korrespondierende Teilziele kennen, um zu überprüfen, ob und in welchem Grad diese erreicht wurden. An der genau definierten und nachprüfbaren Zielsetzung messen sich schließlich Erfolg und Misserfolg eines Projektes.</p>
<p>Der Ablauf ist dementsprechend einfach:</p>
<ol>
<li> Zieldefinition</li>
<li><a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5icmFpbnRvb2wuY29tL3Byb2pla3RtYW5hZ2VtZW50LWJsb2cvcHJheGlzdGlwcHMtcHJvamVrdG1hbmFnZXIvcHJvamVrdHBsYW51bmctcm9hZG1hcC8=" target=\"_blank\">Projektplanung</a></li>
<li>Realisierung</li>
<li>Erreichung eines Meilensteins</li>
<li>Erfolgskontrolle</li>
<li>Gegebenenfalls <a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5icmFpbnRvb2wuY29tL3Byb2pla3RtYW5hZ2VtZW50LWJsb2cvcHJheGlzdGlwcHMtcHJvamVrdG1hbmFnZXIvcHJvamVrdHppZWxlLWVyc3RlLWhpbGZlLXByb2pla3RlLw==" target=\"_blank\">Nachsteuerung</a></li>
</ol>
<p>Wobei die Schritte 4 bis 6 solange wiederholt werden, bis das Projekt erfpögreich abgeschlossen ist.</p>
<h3>Kriterien für die Erfolgskontrolle</h3>
<p>Doch wie kann das Projektteam Erfolg oder Misserfolg überhaupt erkennen? <strong>Dafür müssen Projektmanager bei der Planung Kriterien festgelegen, anhand derer der <a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5icmFpbnRvb2wuY29tL3Byb2pla3RtYW5hZ2VtZW50LWJsb2cvcHJheGlzdGlwcHMtcHJvamVrdG1hbmFnZXIvZXJmb2xncmVpY2hlLXByb2pla3Qv" target=\"_blank\">Erfolg gemessen</a> werden kann.</strong> Bei wirtschaftlichen Kriterien und der Einhaltung zeitlicher Vorgaben ist das noch recht einfach: Wird so viel Budget verbraucht wie geplant, werden die Meilensteine innerhalb des gesetzten Zeitrahmens erreicht, verläuft die Erfolgskontrolle positiv. Zu erkennen, ob und zu welchem Grad das gesetzte Ziel erreicht wurde, ist komplexer. Sie können dies beispielsweise durch einen <a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy53aXJ0c2NoYWZ0c2xleGlrb24yNC5uZXQvZC9pc3QtaXN0LXZlcmdsZWljaC9pc3QtaXN0LXZlcmdsZWljaC5odG0=" target=\"_blank\">Ist-Ist-Vergleich</a>, also einen Vergleich der Ausgangssituation mit der aktuellen Situation, oder einen <a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5jb250cm9sbGluZy13aWtpLmNvbS9kZS9pbmRleC5waHAvU29sbC1Jc3QtVmVyZ2xlaWNo" target=\"_blank\">Soll-Ist-Vergleich</a>, einen Vergleich der aktuellen Situation mit der gewünschten Situation, ermitteln.</p>
<p>Allgemeingültige Kriterien, anhand derer die Zielerreichung überprüft werden kann, sind schwer zu nennen, da Projektziele naturgemäß sehr individuell sind. Bei IT-Projekten werden andere Kriterien gelten als bei sozialwissenschaftlichen oder künstlerischen Projekten. <strong>Umso wichtiger ist es, dass sich zu Beginn des Projektes alle Stakeholder um eine einheitliche und nachprüfbare Zieldefinition bemühen.</strong></p>
<p><strong>Darüber hinaus sollten Projektmanager Indikatoren für zusätzliche Erfolgskontrollen bestimmen.</strong> Diese können zum Beispiel nötig sein, wenn sich absehen lässt, dass Teilaufgaben erst verspätet abgeschlossen werden. Oder wenn ersichtlich wird, dass ein bestimmter Anteil des Budgets zu früh aufgebraucht ist; aber auch, wenn sich negative Rückmeldungen verschiedener Stakeholder häufen.</p>
<p><strong>Abschließend seien noch einmal die Voraussetzungen für eine gelungene Erfolgskontrolle aufgeführt:</strong></p>
<ul>
<li> Beschreibung der Ausgangslage vor Beginn des Projektes in nachprüfbarer Form</li>
<li> Beschreibung der Ziele und der gewünschten Ergebnisse, die das Projekt erbringen soll</li>
<li> Darstellung, wie das Projekt die Ausgangslage verändern soll</li>
<li> Beschreibung der gewählten Methoden, um die Ausgangslage zu verändern</li>
<li> Projektplanung: Zeitplan der Auskunft darüber gibt, wann welche Ziele erreicht werden, Ressourcenplan, Personalplan, Kostenplan</li>
<li> Festlegung von Zeitpunkten und Methoden der Erfolgskontrolle.</li>
</ul>
<p>Darüber hinaus empfehle ich unsere <a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5icmFpbnRvb2wuY29tL3Byb2pla3RtYW5hZ2VtZW50LWJsb2cvcHJheGlzdGlwcHMtcHJvamVrdG1hbmFnZXIvNi10aXBwcy16dXItb3B0aW1hbGVuLXByb2pla3Rrb250cm9sbGUv" target=\"_blank\">6 Tipps zur optimalen Projektkontrolle</a>.</p>
<p><strong>Und jetzt noch einmal Hand aufs Herz: Führen Sie regelmäßige Erfolgskontrollen durch? Wenn nein, warum nicht? Wenn ja, in welcher Form? Wir freuen uns auf Ihre Antworten &#8211; und Schockerlebnisberichte.</strong></p>
 <img src="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=2663" width="1" height="1" style="display: none;" /><div><a class="addthis_button" href="http://www.braintool.com//addthis.com/bookmark.php?v=250" addthis:url='http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/praxistipps-projektmanager/erfolgskontrolle-projektmanagement/' addthis:title='Das Ziel ist der Weg: Erfolgskontrolle im Projektmanagement '><img src="//cache.addthis.com/cachefly/static/btn/v2/lg-share-en.gif" width="125" height="16" alt="Bookmark and Share" style="border:0"/></a></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Flow-Prinzip im Projektmanagement</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Oct 2011 12:41:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Jung</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Motorradfahrer kennen es, Sportkletterer und – Taucher erleben es regelmäßig: das völlige Verschmelzen mit ihrer Umgebung, die komplette Konzentration auf die momentane Aufgabe. Die Psychologie bezeichnet diesen Zustand des „Einsseins“ mit „Flow“. Vor allem Manager beschreiben, dass sie diesen Zustand selbstvergessenen und zufriedenen Arbeitens immer wieder erleben; eine bewusste Konzentration scheint dann nicht nötig, ihnen fließt praktisch alles locker von der Hand.<div><a class="addthis_button" href="//addthis.com/bookmark.php?v=250" addthis:url='http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/praxistipps-projektmanager/flow-prinzip-projektmanagement/' addthis:title='Das Flow-Prinzip im Projektmanagement '><img src="//cache.addthis.com/cachefly/static/btn/v2/lg-share-en.gif" width="125" height="16" alt="Bookmark and Share" style="border:0"/></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel=\"attachment wp-att-2591\" href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5icmFpbnRvb2wuY29tL3Byb2pla3RtYW5hZ2VtZW50LWJsb2cvcHJheGlzdGlwcHMtcHJvamVrdG1hbmFnZXIvZmxvdy1wcmluemlwLXByb2pla3RtYW5hZ2VtZW50L2F0dGFjaG1lbnQvc21vb3RoLXdhdGVyLw=="><img class="aligncenter size-medium wp-image-2591" src="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/uploads/2011/08/flow-450x232.jpg" alt="flow-prinzip" width="450" height="232" /></a></p>
<p><a rel=\"attachment wp-att-2591\" href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5icmFpbnRvb2wuY29tL3Byb2pla3RtYW5hZ2VtZW50LWJsb2cvcHJheGlzdGlwcHMtcHJvamVrdG1hbmFnZXIvZmxvdy1wcmluemlwLXByb2pla3RtYW5hZ2VtZW50L2F0dGFjaG1lbnQvc21vb3RoLXdhdGVyLw=="></a>Motorradfahrer kennen es, Sportkletterer und – Taucher erleben es regelmäßig: das völlige Verschmelzen mit ihrer Umgebung, die komplette Konzentration auf die momentane Aufgabe. Die Psychologie bezeichnet diesen Zustand des „Einsseins“ mit „Flow“. In diesem Zustand gehen Personen völlig in ihrer derzeitigen Tätigkeit auf; der Rest der Welt scheint stillzustehen.</p>
<p>Entdeckt und zuerst beschrieben hat den Flow <a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9NaWglQzMlQTFseV9DcyVDMyVBRGtzemVudG1paCVDMyVBMWx5aQ==">Mihály Csíkszentmihályi</a>, mittlerweile emeritierter Professor für Psychologie an der University of Chicago. Der gebürtige Ungar beobachtete Künstler, die wie im Rausch an einem Bild arbeiteten, hochkonzentriert und in einem Zustand großer Zufriedenheit. <strong>Das Flow-Prinzip geht davon aus, dass sich auch im Beruf dieser Flow-Zustand einstellen kann.</strong> Vor allem Manager beschreiben, dass sie diesen Zustand selbstvergessenen und zufriedenen Arbeitens immer wieder erleben; eine bewusste Konzentration scheint dann nicht nötig, ihnen fließt praktisch alles locker von der Hand.</p>
<p>Doch lässt sich der Flow Zustand auch bewusst herstellen? Wer kann die vollkommene Zufriedenheit bei der Arbeit erreichen?<span id="more-2589"></span></p>
<h3>Flow: Der Raum zwischen Unterforderung und Überforderung</h3>
<p>Zunächst die gute Nachricht: Sie müssen kein Topmanager sein, um in den Flow-Zustand zu kommen. Csíkszentmihályi zufolge kann jeder den Flow, den Fluss bei der Arbeit erleben. Dafür muss in erster Linie eine Voraussetzung erfüllt sein: <strong>Die Herausforderung darf weder unterfordern noch überfordern.</strong> Stattdessen sollte sie genau Ihren Fähigkeiten entsprechen. Wer ständig überfordert ist, arbeitet in Angst, seine Aufgaben nicht richtig und termingerecht zu erledigen; wer stets unterfordert ist, langweilt sich. In beiden Zuständen erreichen Sie keine guten Arbeitsergebnisse.</p>
<p><strong>Das Flow-Gefühl kennzeichnet also die optimale Balance zwischen Über- und Unterforderung.</strong> Der Zustand, der sich dann einstellt, <a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9GbG93XyUyOFBzeWNob2xvZ2llJTI5I0suQzMuQjZycGVybGljaGVfQW56ZWljaGVu">spiegelt sich übrigens auch auf körperlicher Ebene wider</a>. Bei Menschen, die im Flow arbeiten, befinden sich Puls, Atmung und Blutdruck in idealem Einklang; es herrscht Harmonie zwischen dem Limbischen System, dem Sitz unserer Emotionen, und dem Noecortex, dem Bereich des Hirns, der für den Verstand zuständig ist.</p>
<p>Es gibt allerdings auch eine schlechte Nachricht: <strong>Es existiert kein Patentrezept, um den Flow-Zustand herzustellen.</strong> Jedoch kann jeder eine innere Einstellung aufbauen, die es einfacher macht, den Flow zu erreichen; und jede Führungskraft, jeder Projektmanager, kann die Bedingungen schaffen, die das Beste aus den Mitarbeitern herausholen.</p>
<h3>Die innere Einstellung für den Flow</h3>
<p><strong>Das Flow-Prinzip geht davon aus, dass die innere Einstellung ganz entscheidend bestimmt, was passiert.</strong> Das klingt nach einer Binsenweisheit; Projektmanager, die sich aber aufmerksam in der <a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5icmFpbnRvb2wuY29tL3Byb2pla3RtYW5hZ2VtZW50LWJsb2cvcHJheGlzdGlwcHMtcHJvamVrdG1hbmFnZXIvZGFzLWVyZm9sZ3JlaWNoZS1wcm9qZWt0bWVldGluZy8=" target=\"_blank\">Teambesprechung</a> beobachten, werden den wahren Kern darin entdecken. Begreifen Sie Herausforderungen als Problem oder gar als Bedrohung, greift das Team diese negative Stimmung auf und wird entsprechend besorgt an die Arbeit gehen; verstehen Sie Herausforderungen dagegen als Chance, schaffen Sie es, das <a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5icmFpbnRvb2wuY29tL3Byb2pla3RtYW5hZ2VtZW50LWJsb2cvcHJheGlzdGlwcHMtcHJvamVrdG1hbmFnZXIvcHJvamVrdHRlYW0tbW90aXZhdGlvbi8=">Projektteam zu motivieren</a>, sodass es sich schwungvoll an die Arbeit macht.</p>
<p><strong>Wer das Flow-Gefühl im Beruf erleben will, der sollte also an seiner inneren Einstellung arbeiten.</strong> Folgende Bedingungen sind dabei von Bedeutung:</p>
<ul>
<li> Sie haben ein Ziel für Ihre Aktivität, das mit ihren persönlichen Zielen und Einstellungen übereinstimmt</li>
<li> Sie sehen einen Sinn in dem, was Sie tun</li>
<li> Sie können sich auf Ihre Aufgabe konzentrieren</li>
<li> Die Anforderungen stehen in einem guten Verhältnis zu Ihren Fähigkeiten</li>
<li> Sie haben Kontrolle über Ihre Aktivität</li>
</ul>
<p>Bei Tätigkeiten, die Sie gerne verrichten, stellt sich wahrscheinlich häufiger ein Flow-Gefühl ein. Nun hat aber nicht jeder das Glück, nur Aufgaben zu erledigen, die tatsächlich Spaß machen. <strong>Dem Flow-Prinzip zufolge können Sie allerdings auch aus unangenehmen Tätigkeiten Freude ziehen – wenn Sie sich als Teil eines „großen Ganzen“ begreifen.</strong> Als Projektmanager oder als Mitarbeiter in einem Projekt dienen Sie auch mit lästigen Arbeiten dem Erreichen des Projektziels; sehen Sie unangenehme Tätigkeiten nicht als lästiges Übel, sondern als Schritt auf dem Weg zu eben diesem Ziel, stellt sich der Flow eher ein. <strong>Das gilt allerdings nur, wenn die Projektziele auch mit Ihren eigenen Werten und Einstellungen übereinstimmen.</strong> Daher sollten Sie zunächst Ihre eigenen Werte und Ziele kennenlernen, wenn Sie „im Fluss“ arbeiten möchten.</p>
<h3>Das Flow-Prinzip und Einflüsse aus dem Umfeld</h3>
<p>Dem Flow-Prinzip zufolge kommt es aber nicht nur auf die innere Einstellung, sondern auch auf die Einflüsse aus der Umwelt an. <strong>Hier sind Führungskräfte und Projektmanager gefragt, um ihren Mitarbeitern die perfekten Voraussetzungen zu bieten.</strong> Dazu gehört es, klare Ziele vorzugeben und den Mitarbeitern geeigneten Raum zum Arbeiten zu geben. Als Führungskraft, die am Flow interessiert ist, sollten sie auf der einen Seite durch klare Regeln Orientierung schaffen, auf der anderen Seite Ihren Mitarbeitern Möglichkeiten zur freien Entfaltung einräumen. Geben Sie regelmäßig konstruktives Feedback für die geleistete Arbeit und tragen Sie immer neue Herausforderungen an Ihre Mitarbeiter heran, damit sich keine Langeweile einstellt. So schaffen Sie Bedingungen, unter denen Ihre Mitarbeiter Erfüllung in ihrer Arbeit und damit den Flow finden können.</p>
<p><em>Wie Sie Ihre eigenen Werte und Ziele eruieren und was Unternehmen noch alles leisten können und sollten, um ihren Mitarbeitern in den Arbeitsfluss zu verhelfen, haben übrigens <a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5idXNpbmVzcy13aXNzZW4uZGUvb3JnYW5pc2F0aW9uL2Zsb3ctYW0tYXJiZWl0c3BsYXR6LWVyemV1Z3QtZ2x1ZWNrbGljaGUtbWl0YXJiZWl0ZXIvP3JlZj1yc3M=" target=\"_blank\">Udo Berenbrinker und Jenny Karpawitz für business-wissen.de</a> schön zusammengefasst.</em></p>
<p><strong>Wie sieht es bei Ihnen aus? Wann kommen Sie so richtig in den Flow? Sind Sie der Meinung, man könne das Flow-Gefühl innerhalb eines Projektteams fördern und wenn ja, wie?</strong></p>
 <img src="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=2589" width="1" height="1" style="display: none;" /><div><a class="addthis_button" href="http://www.braintool.com//addthis.com/bookmark.php?v=250" addthis:url='http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/praxistipps-projektmanager/flow-prinzip-projektmanagement/' addthis:title='Das Flow-Prinzip im Projektmanagement '><img src="//cache.addthis.com/cachefly/static/btn/v2/lg-share-en.gif" width="125" height="16" alt="Bookmark and Share" style="border:0"/></a></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Kickoff-Meeting: Tipps für einen guten Start</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Sep 2011 19:50:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kundenprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Praxistipps für Projektmanager]]></category>
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		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein guter Start ist halb gewonnen, das gilt ganz besonders fürs Projektmanagement. Das Kickoff-Meeting sollte daher wesentlicher Bestandteil jedes Projektes sein. In der Realität geht ein offizielles Auftakt-Meeting allerdings oft zwischen der Projektvorbereitung und -realisierung unter. Leider, denn das Kickoff-Meeting ermöglicht

    * ein persönliches Kennenlernen aller Projektbeteiligten,
    * eine erste Aufgaben- und Rollenverteilung,
    * die Vorstellung der Projektziele, -maßnahmen und -strategien,
    * das Netzwerken und
    * es sorgt idealerweise für einen gehörigen Motivationsschub.<div><a class="addthis_button" href="//addthis.com/bookmark.php?v=250" addthis:url='http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/praxistipps-projektmanager/kickoff-meeting-tipps-guten-start/' addthis:title='Das Kickoff-Meeting: Tipps für einen guten Start '><img src="//cache.addthis.com/cachefly/static/btn/v2/lg-share-en.gif" width="125" height="16" alt="Bookmark and Share" style="border:0"/></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-2423 alignnone" title="Kickoff-Meeting für Projektmanager" src="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/uploads/2011/04/kickoff-meeting.jpg" alt="Kickoff-Meeting für Projektmanager" width="423" height="284" /></p>
<p><a rel=\"attachment wp-att-2423\" href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5icmFpbnRvb2wuY29tL3Byb2pla3RtYW5hZ2VtZW50LWJsb2cvcHJheGlzdGlwcHMtcHJvamVrdG1hbmFnZXIva2lja29mZi1tZWV0aW5nLXRpcHBzLWd1dGVuLXN0YXJ0L2F0dGFjaG1lbnQva2lja29mZi1tZWV0aW5nLw=="></a>Ein guter Start ist halb gewonnen, das gilt ganz besonders fürs Projektmanagement. <strong>Das Kickoff-Meeting sollte daher wesentlicher Bestandteil jedes Projektes sein.</strong> In der Realität geht ein offizielles Auftakt-Meeting allerdings oft zwischen der Projektvorbereitung und -realisierung unter. Leider, denn das Kickoff-Meeting ermöglicht</p>
<ul>
<li> ein persönliches Kennenlernen aller Projektbeteiligten,</li>
<li> eine erste Aufgaben- und Rollenverteilung,</li>
<li> die Vorstellung der Projektziele, -maßnahmen und -strategien,</li>
<li> das Netzwerken und</li>
<li> es sorgt idealerweise für einen gehörigen <a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5icmFpbnRvb2wuY29tL3Byb2pla3RtYW5hZ2VtZW50LWJsb2cvcHJheGlzdGlwcHMtcHJvamVrdG1hbmFnZXIvcHJvamVrdHRlYW0tbW90aXZhdGlvbi8=" target=\"_blank\">Motivationsschub</a>.<span id="more-2421"></span></li>
</ul>
<h3>Der richtige Zeitpunkt</h3>
<p><strong>Um die Möglichkeiten eines Kickoff-Meetings voll auszuschöpfen, kommt es allerdings auf das richtige Timing an.</strong> Wie in jedem <a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5icmFpbnRvb2wuY29tL3Byb2pla3RtYW5hZ2VtZW50LWJsb2cvcHJheGlzdGlwcHMtcHJvamVrdG1hbmFnZXIvZGFzLWVyZm9sZ3JlaWNoZS1wcm9qZWt0bWVldGluZy8=" target=\"_blank\">Meeting</a> müssen entsprechende Vorbereitungen getroffen werden, zudem sollte die Grobplanung des Projekts soweit stehen, dass es präsentiert werden kann. Und natürlich sollten auch die Projektbeteiligten bekannt sein.</p>
<h3>Die Vorbereitung</h3>
<p><strong>Mit welchem Aufwand das Meeting vorbereitet und durchgeführt werden sollte, hängt natürlich stark von der Größe und Bedeutsamkeit des Projekts ab. </strong>Für einen wichtigen und/oder neuen Kunden dürfen Sie ruhig etwas mehr Mühe investieren. Handelt es sich dagegen um ein Projekt, das Sie in ähnlicher Form schon des Öfteren durchgeführt haben, reicht auch weniger Vorarbeit. Aus oben genannten Gründen sollten Sie auf das Kickoff-Meeting dennoch nicht ganz verzichten – auch nicht, wenn sich das Kernteam bereits aus früheren Projekten kennt oder das Meeting nicht budgetiert wurde.</p>
<h3>Der Ablauf</h3>
<p>Ist das Meeting entsprechend vorbereitet, könnte ein möglicher Ablaufplan für ein optimales Kickoff-Meeting wie folgt aussehen:</p>
<ol>
<li><strong>Begrüßung und Vorstellung aller Projektbeteiligten</strong></li>
<li><strong>Erläuterung des Projekthintergrunds durch den Projektmanager und den Kunden bzw. das Unternehmensmanagement.</strong> Hier sollten Sie dem Team die Ausgangssituation, die Ideen, Anliegen und Erwartungen vermitteln, die zur Aufnahme des Projekts geführt haben. Dadurch stärken Sie im Team das Bewusstsein für die Bedeutung des Projekts und fördern die Motivation aller Projektbeteiligten.</li>
<li><strong>Präzisierung der Grobplanung</strong>: Hierzu zählen die Projektziele, der zeitliche Rahmen inklusive der Meilensteine, <a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5icmFpbnRvb2wuY29tL3Byb2pla3RtYW5hZ2VtZW50LWJsb2cvcHJheGlzdGlwcHMtcHJvamVrdG1hbmFnZXIvc3Rhcmtlbi1yaXNpa2VuLXN3b3QtYW5hbHlzZS1wbS8=" target=\"_blank\">Risiken- und Chancen des Projekts</a> aber auch die Erklärung des Verfahrens bei möglichen Projektanpassungen während des Projektverlaufs. Dieser Punkt ist besonders wichtig, wenn Sie <a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5icmFpbnRvb2wuY29tL3Byb2pla3RtYW5hZ2VtZW50LWJsb2cvcHJheGlzdGlwcHMtcHJvamVrdG1hbmFnZXIvdGlwcHMta29tbXVuaWthdGlvbi1wcm9qZWt0c3BvbnNvcmVuLw==" target=\"_blank\">mit Projektsponsoren arbeiten</a>, die es nicht gewohnt sind, dass Anpassungen zum Projektalltag gehören.</li>
<li><strong>Grundsätze der Zusammenarbeit</strong>: Dies betrifft insbesondere den Punkt <a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5icmFpbnRvb2wuY29tL3Byb2pla3RtYW5hZ2VtZW50LWJsb2cvcHJheGlzdGlwcHMtcHJvamVrdG1hbmFnZXIva29uZmxpa3RtYW5hZ2VtZW50LWhhcnZhcmQta29uemVwdHMv" target=\"_blank\">Kommunikation</a>. Als Projektmanager sollten Sie herausstellen, wie wichtig gute und vor allem effektive Kommunikation untereinander ist und dass Sie alle wichtigen Entscheidungen nach gründlicher Prüfung durch das gesamte Team treffen. In Teams, mit denen Sie noch nicht zusammengearbeitet haben, können Sie auch konkrete Kommunikationsregeln festlegen, z. B. zu den Ansprechpartnern, Kommunikationsmedien und Feedbackkultur.</li>
<li><strong>Raum für Fragen</strong></li>
<li><strong>Die weitere Vorgehensweise</strong></li>
</ol>
<p><strong>Wie stehen Sie zu Kickoff-Meetings? Gehört ein guter Start bei Ihnen zum guten Ton oder halten Sie sie für entbehrlich und wenn ja, warum? Gibt es Alternativen oder weitere Punkte, die Sie auf die Agenda setzen würden? Wie finden Sie den optimalen Zeitpunkt für das Kickoff-Meeting? Wir freuen uns auf Ihre Anregungen!</strong><em><br />
</em></p>
 <img src="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=2421" width="1" height="1" style="display: none;" /><div><a class="addthis_button" href="http://www.braintool.com//addthis.com/bookmark.php?v=250" addthis:url='http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/praxistipps-projektmanager/kickoff-meeting-tipps-guten-start/' addthis:title='Das Kickoff-Meeting: Tipps für einen guten Start '><img src="//cache.addthis.com/cachefly/static/btn/v2/lg-share-en.gif" width="125" height="16" alt="Bookmark and Share" style="border:0"/></a></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ende gut, alles gut? Der erfolgreiche Projektabschluss</title>
		<link>http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/praxistipps-projektmanager/projektabschluss/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=projektabschluss</link>
		<comments>http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/praxistipps-projektmanager/projektabschluss/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 29 Jul 2011 13:51:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Praxistipps für Projektmanager]]></category>
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		<category><![CDATA[Regeln]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/?p=2500</guid>
		<description><![CDATA[Gegen Ende wird es immer am schwersten, das gilt auch im Projektmanagement. Schon den richtigen Zeitpunkt des Projektabschlusses zu definieren, ist keine einfache Aufgabe und abhängig von der Art des Projektes sowie der Vereinbarung mit dem Auftraggeber bzw. Kunden. Während IT-Projekte meist mit einer Produktpräsentation und -einführung enden, schließen soziale Projekte häufig ab, sobald kein Geld mehr zur Verfügung steht. Zu einem ordentlichen Abschluss geführt werden sollten aber alle Projekte.<div><a class="addthis_button" href="//addthis.com/bookmark.php?v=250" addthis:url='http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/praxistipps-projektmanager/projektabschluss/' addthis:title='Ende gut, alles gut? Der erfolgreiche Projektabschluss '><img src="//cache.addthis.com/cachefly/static/btn/v2/lg-share-en.gif" width="125" height="16" alt="Bookmark and Share" style="border:0"/></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel=\"attachment wp-att-2501\" href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5icmFpbnRvb2wuY29tL3Byb2pla3RtYW5hZ2VtZW50LWJsb2cvcHJheGlzdGlwcHMtcHJvamVrdG1hbmFnZXIvcHJvamVrdGFic2NobHVzcy9hdHRhY2htZW50L3NwcmludGVyLWNyb3NzaW5nLXRoZS1maW5pc2gtbGluZS8="><img class="aligncenter size-full wp-image-2501" src="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/uploads/2011/06/Projektabschluss.jpg" alt="Der erfolgreiche Projektabschluss" width="425" height="282" /></a><br />
Gegen Ende wird es immer am schwersten, das gilt auch im Projektmanagement. Schon den richtigen Zeitpunkt des Projektabschlusses zu definieren, ist keine einfache Aufgabe und abhängig von der Art des Projektes sowie der Vereinbarung mit dem Auftraggeber bzw. Kunden. Während IT-Projekte meist mit einer Produktpräsentation und -einführung enden, schließen soziale Projekte häufig ab, sobald kein Geld mehr zur Verfügung steht. Zu einem ordentlichen Abschluss geführt werden sollten aber alle Projekte.</p>
<h3>Projektabschluss mit System</h3>
<p>Häufig neigen Projekte dazu, einfach auszulaufen. Die Mitarbeiter sind geistig schon mit anderen Aufgaben beschäftigt, die Motivation sinkt. Dabei kann ein unsystematischer Projektabschluss den <a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5icmFpbnRvb2wuY29tL3Byb2pla3RtYW5hZ2VtZW50LWJsb2cvcHJheGlzdGlwcHMtcHJvamVrdG1hbmFnZXIvZXJmb2xncmVpY2hlLXByb2pla3Qv" target=\"_blank\">Erfolg eines Projektes</a> noch einmal infrage stellen – Teilaufgaben bleiben unerledigt, Fehler werden nicht verbessert, Feedback bleibt ungehört.</p>
<p><span id="more-2500"></span></p>
<p><strong>Aber was gehört zu einem systematischen Projektabschluss?<br />
</strong></p>
<ul>
<li><strong>Zieldefinition:</strong> In erster Linie sollte der Projektabschluss von Beginn an als eigene Phase im Projekt betrachten und als solche in den Projektplan aufgenommen werden. Für den erfolgreichen Projektabschluss sollten sich alle Beteiligten auf eine gemeinsame Zieldefinition einigen. Nur so kann man auch identifizieren, wann ein Projekt tatsächlich zu Ende ist und ob das Ziel wirklich erreicht wurde.</li>
<li><strong>Abschlussphase:</strong> In der Abschlussphase muss der Projektleiter dann feststellen, ob es noch unerledigte Teilaufgaben gibt. Die Zuständigkeiten für diese Teilaufgaben müssen verteilt werden.</li>
<li><strong>Abschlussbericht &amp; Projektpräsentation:</strong> Sind alle Teilaufgaben erledigt, werden die Projektergebnisse festgestellt und schriftlich fixiert. Das geschieht zum einen in einem Abschlussbericht, zum anderen in einer Projektpräsentation.</li>
<li><strong>Projektabschlussitzung:</strong> Anschließend findet eine Projektabschlusssitzung gemeinsam mit dem Auftraggeber bzw. Kunden statt. Das Projektteam präsentiert die Ergebnisse, zeigt auf, welche Ziele erreicht wurden und ob zusätzliche Erfolge erzielt wurden. Zur Projektabschlusssitzung gehört auch eine Rückschau aller Beteiligten.</li>
<li><strong>Abnahme:</strong> Decken sich die Ergebnisse mit den zu Beginn des Projektes definierten Zielen, nimmt der Kunde oder Auftraggeber das Projekt ab.</li>
</ul>
<p>Damit aber noch nicht genug. Neben der Projektpräsentation und –abnahme ist noch ein weiteres Detail von Bedeutung: Die während des Projektes gesammelten Erfahrungen dürfen nicht verloren gehen!</p>
<h3>Lessons learned: Auswertung und Nachbetrachtung</h3>
<p>Eine Dokumentation des Projektes sollte ohnehin projektbegleitend erfolgen. Die formalen Ergebnisse und Erfolge eines Projektes gehen dann in den Abschlussbericht und die Projektdokumentation mit ein. <strong>Ebenso wichtig ist allerdings, eine gründliche Analyse des Projektes zur Feststellung der <a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5icmFpbnRvb2wuY29tL3Byb2pla3RtYW5hZ2VtZW50LWJsb2cvcHJheGlzdGlwcHMtcHJvamVrdG1hbmFnZXIvbGVzc29ucy1sZWFybmVkLw==" target=\"_blank\">Lessons learned</a>.</strong> Dazu gehört es nicht nur, zu schauen, was erfolgreich und was weniger erfolgreich war. Zusätzlich sollte eine Prozessanalyse erfolgen, die fragt, wie sinnvoll die Wege zum Erfolg waren – und was man in kommenden Projekten eventuell anders machen kann. <strong>Zentral für diesen Schritt der Auswertung ist es, Feedback vom Auftraggeber, aber auch von den Projektmitarbeitern zu sammeln.</strong> Der Erfahrungsschatz kompetenter Mitarbeiter ist eine wertvolle Zugabe für die Planung zukünftiger Projekte. Zudem können diese Gespräche noch schwelende Konflikte auflösen.</p>
<p><strong>Idealerweise liegt die Nachbetrachtung zeitnah hinter der Ergebnisübergabe, da dann die Erfahrungen noch frisch und unverfälscht sind.</strong> Durchgeführt werden sollte sie auch, wenn das Projekt ein Misserfolg war oder abgebrochen wurde; auch dann ist das Erfahrungslernen eine wichtige Komponente. Dabei sollten alle Beteiligten immer vor Augen haben: Fehler zu erkennen, ist ein wichtiger Schritt, um sie in Zukunft zu vermeiden. Die Fehleranalyse hat allerdings nicht das Ziel, jemandem die Schuld für etwas zuzuschieben.</p>
<p>Wenn das Projektergebnis den Kunden zufriedenstellt und auch die Mitarbeiter mit dem Projektverlauf im Reinen sind, ist das ein schöner Erfolg. Doch das Projekt sollte sich auch wirtschaftlich lohnen. Um dies festzustellen, führt man eine Nachkalkulation durch, in der die geplanten und die tatsächlichen Kosten gegenübergestellt werden. War das Projekt wirtschaftlich wenig erfolgreich, müssen die Gründe dafür herausgefiltert und dokumentiert werden, damit vermeidbare Fehlkalkulationen beim nächsten Projekt nicht vorkommen.</p>
<h3>Oft unterschätzt: Der emotionale Projektabschluss</h3>
<p>Auftraggeber zufrieden = Projekt abgeschlossen? In der Praxis geht diese Gleichung nicht auf. <strong>Häufig wird unterschätzt, wie wichtig ein emotionaler Abschluss der Projektmitarbeiter mit dem Projekt ist.</strong></p>
<p>Das beginnt schon in der Abschlussphase: Die Mitarbeiter sind weniger motiviert, sehnen sich nach Sicherheit und sind daher in Gedanken schon bei neuen Aufgaben. Dem Projektleiter kommt die Aufgabe zu, die Mitarbeiter in dieser kritischen Phase wieder zu motivieren. Dazu gehören Gespräche über die Zukunftspläne der Projektbeteiligten; alle Mitarbeiter sollten zudem über den Projekterfolg unterrichtet werden und erfahren, welchen eigenen Anteil sie daran hatten.</p>
<p>Projektteams arbeiten oft nur temporär zusammen; schließt das Projekt ab, löst sich auch das Team auf. Damit gegen Ende nicht alles auseinanderläuft, sollte der Projektleiter einen Termin für einen konkreten Schlusspunkt setzen. Auf einer Abschlussfeier können die Mitarbeiter noch einmal Wertschätzung erfahren, ihre eigene Leistung feiern und sich von ihren Teamkollegen verabschieden. Das macht den Kopf frei für neue Aufgaben.</p>
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		<item>
		<title>Kreativität und Problemlösungsmethoden im Projektmanagement</title>
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		<pubDate>Mon, 30 May 2011 15:20:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Praxistipps für Projektmanager]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativitätstechniken]]></category>
		<category><![CDATA[PM Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[problemlösungsmethoden]]></category>
		<category><![CDATA[Projektmethoden]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Kreativ zu sein, kreativ zu denken – das bedeutet, ausgetretene Pfade zu verlassen, Neues zu wagen. Und stellt uns damit vor eine große Herausforderung, da das menschliche Gehirn immer auf bekannte Muster zurückgreift. Doch: Ohne Kreativität gibt es keine Innovation. Einen Mehrwert bietet kreatives Denken im Projektmanagement vor allem für Problemlösungen. Bei der Problemanalyse und insbesondere bei der Erarbeitung von Lösungsalternativen ist kreatives Denken gefragt. Kreativität allein ist aber noch nicht genug; sie liefert den Funken, die Inspiration zur Lösung. Um aber konkrete Probleme anzugehen, bedarf es ebenfalls Lösungsmethoden, ein systematisches, planmäßiges Vorgehen.<div><a class="addthis_button" href="//addthis.com/bookmark.php?v=250" addthis:url='http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/praxistipps-projektmanager/kreativitat-problemlosungsmethoden-projektmanagement/' addthis:title='Kreativität und Problemlösungsmethoden im Projektmanagement '><img src="//cache.addthis.com/cachefly/static/btn/v2/lg-share-en.gif" width="125" height="16" alt="Bookmark and Share" style="border:0"/></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel=\"attachment wp-att-2471\" href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5icmFpbnRvb2wuY29tL3Byb2pla3RtYW5hZ2VtZW50LWJsb2cvcHJheGlzdGlwcHMtcHJvamVrdG1hbmFnZXIva3JlYXRpdml0YXQtcHJvYmxlbWxvc3VuZ3NtZXRob2Rlbi1wcm9qZWt0bWFuYWdlbWVudC9hdHRhY2htZW50L3Byb2JsZW1sb3N1bmdzbWV0aG9kZW4v"><img class="aligncenter size-full wp-image-2471" src="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/uploads/2011/05/problemlösungsmethoden.jpg" alt="kreativität und problemlösungsmethoden" width="425" height="282" /></a></p>
<p><a rel=\"attachment wp-att-2471\" href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5icmFpbnRvb2wuY29tL3Byb2pla3RtYW5hZ2VtZW50LWJsb2cvcHJheGlzdGlwcHMtcHJvamVrdG1hbmFnZXIva3JlYXRpdml0YXQtcHJvYmxlbWxvc3VuZ3NtZXRob2Rlbi1wcm9qZWt0bWFuYWdlbWVudC9hdHRhY2htZW50L3Byb2JsZW1sb3N1bmdzbWV0aG9kZW4v"></a>Kreativ zu sein, kreativ zu denken – das bedeutet, ausgetretene Pfade zu verlassen, Neues zu wagen. Und stellt uns damit vor eine große Herausforderung, da das menschliche Gehirn immer auf bekannte Muster zurückgreift. Zudem entstehen kreative Gedanken ungerichtet und spontan; Kreativität lässt sich nur schwer steuern und kontrollieren. Projektmanager, die Kreatives wagen, gehen auch das Risiko hoher Verluste ein: Nur 5 bis 10% aller kreativen Ideen im Unternehmen werden auch verfolgt. In vielen Unternehmen herrscht daher ein Klima, das kreatives Denken geradezu erstickt. Die typischen Killerphrasen sind: „Zu teuer!“ „Funktioniert nicht!“ „Zu aufwendig!“ und am tödlichsten „Das haben wir aber schon immer so gemacht!“<span id="more-2470"></span></p>
<p>Doch: Ohne Kreativität gibt es keine Innovation. <strong>Einen Mehrwert bietet kreatives Denken im Projektmanagement vor allem für Problemlösungen. </strong>Bei der Problemanalyse und insbesondere bei der Erarbeitung von Lösungsalternativen ist kreatives Denken gefragt. Kreativität allein ist aber noch nicht genug; sie liefert den Funken, die Inspiration zur Lösung. <strong>Um aber konkrete Probleme anzugehen, bedarf es ebenfalls Lösungsmethoden, ein systematisches, planmäßiges Vorgehen.</strong></p>
<h3>Routineprobleme und diffuse Probleme</h3>
<p>Probleme im Projektmanagement sind vielfältig. Das beginnt schon bei der Zusammensetzung des Projektteams, bei der Suche nach einem geeigneten Projektleiter, geht weiter mit der Definition der Projektziele und der Identifikation von Meilensteinen bis hin zu eher unerwarteten Problemen bei der Durchführung.</p>
<p>Unterschieden wird zwischen zwei Projekt- bzw. Problemtypen:</p>
<ul>
<li><strong>wohlstrukturierte Probleme oder Routineprobleme</strong>, bei denen die Fragen transparent und die Lösungswege bekannt sind. Diese Art von Problemen stellt eine weniger große Herausforderung an den Projektmanager dar.</li>
<li><strong>schlechtstrukturierte bzw. diffuse Probleme</strong>, bei denen der Lösungsweg erst gefunden werden muss. Schlechtstrukturierte Probleme folgen keinen Regeln oder Gesetzmäßigkeiten; kreative Problemlösungsmethoden sind daher gerade für diesen Problemtypus gefragt.</li>
</ul>
<h3>Problemlösungsmethoden</h3>
<p>Wie geht man nun bei der Problemlösung vor?  Zunächst gilt es, das Problem zu benennen und zu analysieren. In jedem Projekt gibt es den Ist-Zustand und den gewünschten Soll-Zustand. Beide Zustände werden beschrieben; die Soll-Ist-Abweichung schließlich zeigt das Problem auf. Anschließend geht es an die Wahl der richtigen Problemlösungsmethode. Man unterscheidet:</p>
<p><strong>1. sequenzielle Problemlösungsmethoden</strong> – die Lösung wird in einer Folge von festen, aufeinander folgenden Schritten erarbeitet. Zu diesen Schritten gehören:</p>
<ul>
<li>Problem benennen</li>
<li>Soll- und Ist-Zustand beschreiben</li>
<li>Soll-Ist-Abweichung beschreiben</li>
<li>Mögliche Ursachen ermitteln</li>
<li>Hauptursache identifizieren</li>
<li>Ziele für die Lösung erarbeiten</li>
<li>Lösungen entwickeln und auswählen</li>
<li>Lösungen realisieren</li>
</ul>
<p><strong>2. Zyklische / iterative Methoden</strong> – der Lösung nähert man sich an, indem man den Problemlösungsprozess mehrfach durchläuft. Bei jedem Durchlauf wird der Prozess verfeinert, sodass man die Lösung „einkreist“. Daher hat diese Methode auch den Namen „Problemlösungskreis“.</p>
<p><strong>3. Formularbasierte Systeme</strong> &#8211; auch hier wird zunächst die Soll-ist-Abweichung identifiziert, der Lösung nähert man sich dann mittels des Durchlaufs streng strukturierter Formulare.</p>
<h3>Und wo bleibt die Kreativität?</h3>
<p>Um Problemlösungen zu finden, kann man unterschiedlich vorgehen. Man kann Literatur studieren, Experten befragen oder andere bekannte Quellen nutzen. Oder man kreiert eine Lösung – hier kommt der Einsatz von Kreativitätsmethoden ins Spiel. Denn die gute Nachricht ist: Durch den Einsatz verschiedener Methoden kann man kreatives Denken fördern und strukturiert einsetzen.</p>
<p>Zu den bekanntesten Kreativitätstechniken zählen:</p>
<ul>
<li><strong>das Brainstorming</strong>, bei dem die Projektmitarbeiter spontan und ungerichtet ihre Ideen zu einer bestimmten Fragestellung äußern.</li>
<li><strong>das Brainwriting</strong>, bei dem die Ideen schriftlich festgehalten werden. Beliebt ist die Methode 635: Sechs Gruppenmitglieder schreiben drei Ideen auf und reichen diese fünf Mal weiter.</li>
<li><strong>das Mind Mapping</strong>, einer visualisierten Methode, in der das Problem im Mittelpunkt steht und verschiedene Lösungswege und Teillösungen davon abzweigen.</li>
</ul>
<p>Alle genannten Techniken haben wir bereits ausführlicher in unserem Beitrag <a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5icmFpbnRvb2wuY29tL3Byb2pla3RtYW5hZ2VtZW50LWJsb2cvcHJheGlzdGlwcHMtcHJvamVrdG1hbmFnZXIva3JlYXRpdml0YXRzdGVjaG5pa2VuLWZ1ci1wcm9qZWt0bWFuYWdlci8=" target=\"_blank\">„Kreativitätstechniken für Projektmanager“</a> erläutert.</p>
<p><strong>Besonders assoziativ geht die Methode der <a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9TeW5la3Rpaw==" target=\"_blank\">Synektik</a> vor.</strong> Sie folgt dem Grundsatz: Mach Dir das Fremde vertraut (übersetzt: Analysiere das Problem) und entfremde das Vertraute (bilde Analogien). In der Praxis überträgt man Problemstellungen aus dem einen Bereich, zum Beispiel der Technik, in einen anderen Bereich, zum Beispiel der Natur. Auch abwegige Analogien sind erlaubt. Die Synektik stellt größere Herausforderungen an die Kreativleistung als die anderen genannten Methoden und erfordert auch etwas Schulung der Teilnehmenden. In der Praxis wird Synektik daher weniger eingesetzt, für geübtere „Querdenker“ aber sehr empfehlenswert.</p>
<p>Eine spannende und sehr ausführliche Darstellung der Methoden zu Problemlösung im Projektmanagement hat übrigens das Institut für Regionalmarketing in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Fulda als kostenloses <a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=bTR1LmphY2tvZWR2LmRlLy4uLi9Qcm9qZWt0bWFuYWdlbWVudC8uLi4vM0thcGl0ZWwvMDUwOTE5TWV0aG9kZW5kZXJQcm9ibGVtbG9lc3VuZ19mZXJ0aWcucGRm" target=\"_blank\">PDF</a> zusammengestellt.</p>
 <img src="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=2470" width="1" height="1" style="display: none;" /><div><a class="addthis_button" href="http://www.braintool.com//addthis.com/bookmark.php?v=250" addthis:url='http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/praxistipps-projektmanager/kreativitat-problemlosungsmethoden-projektmanagement/' addthis:title='Kreativität und Problemlösungsmethoden im Projektmanagement '><img src="//cache.addthis.com/cachefly/static/btn/v2/lg-share-en.gif" width="125" height="16" alt="Bookmark and Share" style="border:0"/></a></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Leitfaden für die Krise</title>
		<link>http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/praxistipps-projektmanager/leitfaden-fur-die-krise/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=leitfaden-fur-die-krise</link>
		<comments>http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/praxistipps-projektmanager/leitfaden-fur-die-krise/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 02 May 2011 16:46:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Georg Kraus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Praxistipps für Projektmanager]]></category>
		<category><![CDATA[Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Change Management]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Projekterfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Projektkontrolle]]></category>
		<category><![CDATA[Projektmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Projektmethoden]]></category>
		<category><![CDATA[Projektplanung]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Autor: Dr. Georg Kraus In schwierigen Zeiten scheinen in so manchen Unternehmen bewährte Erfolgsrezepte nicht mehr richtig zu greifen. Und das Seltsame dabei: Auch wenn man das weiss, werden von vielen Führungskräften Korrekturen in vielen Fällen nur sehr zögernd und halbherzig vorgenommen. Christel Becker und Georg Kraus listen für Sie in diesem Beitrag die Verhaltensmuster [...]<div><a class="addthis_button" href="//addthis.com/bookmark.php?v=250" addthis:url='http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/praxistipps-projektmanager/leitfaden-fur-die-krise/' addthis:title='Leitfaden für die Krise '><img src="//cache.addthis.com/cachefly/static/btn/v2/lg-share-en.gif" width="125" height="16" alt="Bookmark and Share" style="border:0"/></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Autor: Dr. Georg Kraus</em></p>
<p><strong>In schwierigen Zeiten scheinen in so manchen Unternehmen bewährte Erfolgsrezepte nicht mehr richtig zu greifen. Und das Seltsame dabei: Auch wenn man das weiss, werden von vielen Führungskräften Korrekturen in vielen Fällen nur sehr zögernd und halbherzig vorgenommen. Christel Becker und Georg Kraus listen für Sie in diesem Beitrag die Verhaltensmuster auf, die die Krise meist noch verschlimmern.</strong></p>
<p>Wir sitzen in der Kantine eines ehemaligen „Startup-Unternehmens“. Unser Gesprächspartner, eine Führungskraft der mittleren Ebene klagt uns sein Leid. „Mein Vorstand ist irgendwie der aktuellen Situation nicht mehr gewachsen“ sagt er uns unter vorgehaltener Hand. „Damals als alles aufwärts ging, bin ich wegen Ihm in dieses Unternehmen gewechselt. Er ist wirklich ein Visionär und konnte Leute in seinen Bann ziehen! Nun aber, da es unserem Unternehmen nicht so gut geht und wir noch harte Zeiten vor uns haben, scheint er nicht mehr der Richtige zu sein! Er ist wohl doch eher so etwas wie ein Schönwetterkapitän gewesen!“</p>
<p><a rel=\"attachment wp-att-2310\" href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5icmFpbnRvb2wuY29tL3Byb2pla3RtYW5hZ2VtZW50LWJsb2cvcHJheGlzdGlwcHMtcHJvamVrdG1hbmFnZXIvbGVpdGZhZGVuLWZ1ci1kaWUta3Jpc2UvYXR0YWNobWVudC9rb250cmFzdC1laW5zdGFuZC8="><img class="alignnone size-medium wp-image-2310" src="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/uploads/2011/03/zusammenhalt-krisenzeiten-change-management-450x300.jpg" alt="Zusammenhalt in Krisenzeiten/Change Management" width="450" height="300" /></a></p>
<p>Gespräche wie diese haben sich in letzter Zeit gehäuft. Die Zeiten sind härter geworden. <span id="more-2289"></span>Das Geld liegt nicht mehr auf der Straße, viele Unternehmen haben einen harten Sanierungsprozess vor sich oder stecken mitten drin. In vielen Fällen ist –manchmal offensichtlich, manchmal sehr subtil- zu erkennen, dass die Unternehmens gravierende Fehler begehen und offensichtlich mit der Rolle des „Kapitäns im Sturm“ überfordert sind. Woran liegt es? Haben die so genannten „Schönwetterkapitäne“ – wenn wir einmal bei dieser Analogie bleiben- es verlernt das Schiff auch an den Klippen bei Sturm zu steuern? Haben Sie es niemals gelernt? Oder erfordert es vielleicht sogar einen bestimmten Charaktertyp? Sind bestimmte Persönlichkeitsmerkmale notwendig um ein guter Krisenmanager zu sein?</p>
<p>In den folgenden Typenbeschreibungen werden die auffälligen Merkmale, die sich gerade in Problemzeiten zeigen, besonders hervorgehoben. Wir wissen sehr wohl, dass diese Menschen über mehr Verhaltensweisen verfügen, als wir hier beschreiben. Die hier aufgelisteten Verhaltensmuster, sind unserer Meinung nach jedoch häufig mit die Ursache für eine Verschlimmerung der Krise.</p>
<ul>
<li><strong>Passivität und Aussitzen:</strong> Taktisch gesehen, ist Aussitzen immer dann festzustellen, wenn es dem Management persönliche Vorteile bringt, die aktuellen oder zukünftigen Probleme nicht anzupacken. Ein Beispiel hierfür ist das Phänomen der „Grauen Haare“, wie es Peter Noll in seinem Buch „Der kleine Machiavelli“ bezeichnet. Gemeint ist ein Verhaltensmuster, das zum Beispiel oft in der Politik zu erkennen ist. Probleme, die eher unangenehme Entscheidungen voraussetzen und ebenso schwierig umzusetzen sind, werden gerne in Richtung Ende der Legislaturzeit verschoben. Probleme, deren Früchte man gar nicht mehr selber ernten kann, werden oft gar nicht erst angepackt. Dieses Phänomen ist insbesondere bei Führungskräften zu beobachten, die entweder kurz vor ihrem Ruhestand sind oder schon innerlich gekündigt haben und nach einem anderen Job suchen.</li>
<li><strong>Ducken:</strong> Ebenso wie die stets an vorderster Front auftretenden Macher und Redner konnten wir Führungskräfte finden, die es vorziehen, besonders in Krisenzeiten nicht aufzufallen. Wer in Zeiten, in denen nach Schuldigen gesucht wird, häufig in Erscheinung tritt, läuft Gefahr, etwas von der Verantwortung zugeschoben zu bekommen. Also ziehen es manche Manager oder auch Projektleiter vor, nicht zu sehr in die Schusslinie zu geraten.</li>
<li><strong>Einseitig denken:</strong> In Zeiten steigender Komplexität ist es eine wichtige Managementfähigkeit, schnell auf den Punkt zu kommen und „Komplexität zu reduzieren“. Diese eigentlich positive Eigenschaft kann jedoch – wenn sie zu stark ausgeprägt ist – auch zur Schwäche werden. Bei einseitigen Denkern ist oft zu beobachten, dass diese in Krisensituationen keine neuen Lösungswege suchen. Statt dessen nutzen die Führungskräfte, die zu einseitigem Denken neigen, immer wieder die gleichen Lösungsmuster. Einmal erfolgreiche Handlungsweisen werden auf andere Situationen übertragen, ohne sich darüber im Klaren zu sein, dass Situation, Kontext, Rahmenbedingungen etc. nicht mehr dieselben sind.</li>
<h3><strong><em>&#8220;Krisen zu erkennen, ist das eine, Massnahmen zu Ihrer Bewältigung definieren, das andere.&#8221;</em></strong></p>
<p><strong> </strong></h3>
<li><strong>Wilder Aktionismus:</strong> Wilder Aktionismus ist ein Phänomen, das uns häufig begegnet. Damit wird ein Verhalten bezeichnet, bei dem viele Aktivitäten ungeplant und unkoordiniert von verschiedenen Akteuren durchgeführt werden. Da diese Aktivitäten letztendlich nicht zielführend sind, können sie logischerweise nicht zum Erfolg führen. Oft sind es Versagensangst und Panik, die sich breit machen und dazu führen, dass operative Hektik ausbricht. Es wird nicht lange nachgedacht, sondern gleich gehandelt. Am besten an allen Fronten gleichzeitig!</li>
<li><strong>Schönreden:</strong> Seit es in der Wirtschaft üblich geworden ist, mehr an der eigenen positiven Außenwirkung zu arbeiten, anstatt die sachlichen Aufgaben im Fokus zu haben, ist es nicht verwunderlich, dass so viele betriebswirtschaftliche Fehlentscheidungen getroffen werden. Und diese Fehlentscheidungen können vertuscht werden. Die Zyklen werden immer kürzer. Dies gilt für die Verweilzeiten der Führungskräfte auf Positionen, für die Laufzeit von Projekten und für das jeweilige Unternehmensumfeld. Führungskräfte müssen häufig nicht für ihre Entscheidungen geradestehen, da sie zwei bis vier Jahre später meistens einen anderen Bereich verantworten. Ebenso sind die Einflüsse der Umwelt in der Zwischenzeit so komplex, dass es sehr schwer fällt, eindeutige Zusammenhänge zwischen Fehlentscheidungen und schlechten Ergebnissen im Nachhinein herzustellen.</li>
<li><strong>Falsche Rücksichtnahme:</strong> Nachteilig ist zu viel Menschlichkeit beim Problemlösen, weil häufig Konflikte zugunsten einer guten Atmosphäre vermieden werden. Lösungen und Aktionen bleiben auf der Strecke. Eine Führungskraft, die zu viel Menschlichkeit pflegt, nimmt eher die Rolle eines Betreuers und nicht die eines Managers ein. Sachliche Lösungen haben durch die Überbetonung der emotionalen Seite keine Chance. Nicht selten verbergen sich dahinter Führungskräfte, die die rauen Zeiten von Wirtschaftskrisen noch nie erlebt haben. Sie sind es nicht gewohnt, schlechte Nachrichten zu überbringen. Sie können nur sehr schwer Kündigungen aussprechen und auch andere, damit verbundenen Aktivitäten, wie zum Beispiel die Rücknahme eines Dienstwagens, die Kontrolle der Arbeitsübergabe oder Freistellung von der Arbeit abwickeln. Sie spüren selbst die negativen Emotionen derjenigen, die durch diese Entscheidungen Nachteile erfahren werden. Unerfahrene Führungskräfte können sich manchmal selbst nicht genügend abgrenzen und erleben die Gefühle ihres Gegenübers als ihre eigenen.</li>
<li><strong>Mangelnde Konsequenz:</strong> Krisen zu erkennen, ist das eine, Maßnahmen zu ihrer Bewältigung definieren, das andere. Ideen und Lösungsansätze zu diskutieren, ist ein guter Schritt in die richtige Richtung. Die schwierigen Schritte sind jedoch die praktischen Maßnahmen. Woran es oft mangelt, ist die entsprechende Konsequenz in der Umsetzung. Die meisten Turnarounds scheitern nicht, weil die Probleme nicht angegangen wurden, sondern weil die entsprechende Konsequenz in der Umsetzung fehlte. Entscheidungen werden getroffen, sobald aber Widerstand entsteht, werden diese wieder revidiert oder so verwässert, bis sie nicht mehr den notwendigen Effekt haben. In Krisensituationen gibt es ein interessantes Phänomen, das als „Zwischenhoch“ bezeichnet werden kann. Durch das Verkünden der angespannten Situation legen sich alle Mitarbeiter „richtig ins Zeug“. Es werden Rückstände aufgearbeitet, der Vertrieb hakt noch mal bei alten Kunden nach, die Buchhaltung mahnt säumige Zahler an. Diese Maßnahmen führen dazu, dass sich die Situation im Unternehmen offensichtlich wieder entspannt. Die Liquidität verbessert sich. Der Auftragsbestand steigt und auch der Umsatz hat sich durch das Abarbeiten der Rückstände gebessert. In solchen Momenten neigen viele Führungskräfte dazu, den gerade eingeschlagenen Kurs wieder zu verlassen und ins normale Fahrwasser zurückzukehren. Eine gefährliche Fehlentscheidung, die viele Unternehmen in eine Existenzkrise bringt.</li>
<h3><strong><em>&#8220;Fluchtverhalten im Management kommt in Zeiten sich Anbahnender Krisensituationen häufiger vor als wir denken&#8221;</em></strong></p>
<p><strong> </strong></h3>
<li><strong>Verdrängen/Fluchtverhalten:</strong> Jeder kennt dies von sich selbst. Unangenehme, negative Dinge werden gerne verschoben oder vertagt. Das Verdrängen ist ein Phänomen, das viele Menschen tagtäglich anwenden, um mit dem Druck, der auf ihnen lastet, fertig zu werden. Das Verdrängen ist die psychische Form der Flucht, des Wegrennens vor dem Problem. Verdrängen oder vor den Problemen flüchten bedeutet nicht automatisch nichts tun. Ganz im Gegenteil. Es kann sogar sein, dass manche Menschen in Hyperaktivität verfallen. In der Regel machen sie jedoch alles, nur nicht das, wovor Sie davonrennen. Sie stürzen sich noch mehr in die Arbeit, laden sich andere wichtige Termine auf oder entdecken auf einmal, wie wichtig es wäre, sich mehr um die schon lange Zeit vernachlässigte Familie zu kümmern. Fluchtverhalten im Management, besonders in Zeiten sich anbahnender Krisensituationen, kommt häufiger vor, als bisher bekannt ist. Wenn wir in Coachinggesprächen die Terminkalender von Führungskräften in Krisensituationen analysieren, ist beachtlich, wie oft die unbewussten Verdrängungsmechanismen wirken. Nebenkriegsschauplätze füllen ganze Wochen im Kalender aus, so dass – welch eine Überraschung – für die wichtigen, aber unangenehmen Themen kaum bis gar keine Zeit mehr vorhanden ist.</li>
<li><strong>Reparaturdenken:</strong> Ein Problem, das wir häufig in Krisensituationen beobachten, ist das so genannte Reparaturdenken. Wir erleben, dass das Management hauptsächlich „an den Symptomen“ arbeitet. Stimmt der Umsatz nicht? Dann müssen wir dem Vertrieb wohl mehr Druck machen! Vielleicht ist der Umsatzeinbruch aber das Symptom für eine überalterte Produktlinie? In diesem Fall kann zwar die Aktivierung von Vertriebsmaßnahmen kurzfristig etwas „Beruhigung“ bringen. Der langsame Verfall des Unternehmens ist jedoch vorprogrammiert</li>
</ul>
<p>Es ist sicherlich nicht verwunderlich, dass ein Manager den Wald manchmal vor lauter Bäumen nicht mehr sieht. Zu viele Themen hat er im Kopf zu haben und an vielen Baustellen muss er oft gleichzeitig arbeiten. Dennoch – der Fehler im Reparaturdenken ist nicht die Überforderung, sondern das oberflächliche Tun. Es soll alles möglichst schnell wieder funktionieren und kein weiterer Gedanke soll an Probleme verschwendet werden. Reparaturverhalten ist oft der Vorbote von Krisen. Wird zu lange gewartet, um an die grundsätzlichen Probleme bleibt oft keine Zeit mehr, dieses zu tun, wenn die Lage im Unternehmen ernst wird!</p>
<p><img class="alignleft valign-top size-full wp-image-1707" src="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/uploads/2010/10/georgkraus.jpg" alt="Dr. Georg Kraus, Dr. Kraus &amp; Partner" width="100" height="135" /><em>Über den Autor: Dr. Georg Kraus, Jahrgang 1965, diplomierter Wirtschaftsingenieur, Promotion an der TH Karlsruhe zum Thema Projektmanagement. Hat diverse Zusatzausbildungen z.B. in Change Management und Organisationsentwicklung absolviert. Seit 1987 als Organisationsberater und Coach tätig. Seit 1994 Lehrbeauftragter an der Universität Karlsruhe, der IAE in Aix-en-provence und der technischen Universität Clausthal. Senior Consultant und Mitglied der Geschäftsführung bei <a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5rcmF1cy11bmQtcGFydG5lci5kZS8=" target=\"_blank\">Dr. Kraus &amp; Partner</a>.</em></p>
 <img src="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=2289" width="1" height="1" style="display: none;" /><div><a class="addthis_button" href="http://www.braintool.com//addthis.com/bookmark.php?v=250" addthis:url='http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/praxistipps-projektmanager/leitfaden-fur-die-krise/' addthis:title='Leitfaden für die Krise '><img src="//cache.addthis.com/cachefly/static/btn/v2/lg-share-en.gif" width="125" height="16" alt="Bookmark and Share" style="border:0"/></a></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Templates zum Thema Projektmanagement</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Mar 2011 17:49:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstücke Projektpraxis]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[lessons learned]]></category>
		<category><![CDATA[Projekterfahrung]]></category>
		<category><![CDATA[Projektmethoden]]></category>
		<category><![CDATA[Projektteam]]></category>
		<category><![CDATA[Projektvorlagen]]></category>
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		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitmanagement]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Projektmanager muss man täglich viele Informationen sammeln, dokumentieren und verarbeiten. Da können Formularen und Vorlagen hilfreich sein. Wir haben heute einmal für Sie wichtige Vorlagen rund um das Projektmanagement zusammengefasst, die wir auf der Webseite Unlocking Potential gefunden haben. Abnahmeprotokoll – bis auf Nacharbeiten… Abnahmen sind immer ein leidiges Thema. Der Kunde bekommt meist [...]<div><a class="addthis_button" href="//addthis.com/bookmark.php?v=250" addthis:url='http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/fundstuecke-projektpraxis/templates-zum-thema-projektmanagement/' addthis:title='Templates zum Thema Projektmanagement '><img src="//cache.addthis.com/cachefly/static/btn/v2/lg-share-en.gif" width="125" height="16" alt="Bookmark and Share" style="border:0"/></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Als Projektmanager muss man täglich viele Informationen sammeln, dokumentieren und verarbeiten. Da können Formularen und Vorlagen hilfreich sein. Wir haben heute einmal für Sie wichtige Vorlagen </em></strong><strong><em>rund um das Projektmanagement zusammengefasst, </em></strong><strong><em>die wir auf der Webseite <a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3VubG9ja2luZy1wb3RlbnRpYWwuZGUv" target=\"_blank\">Unlocking Potential</a> gefunden haben.</em></strong></p>
<h2><strong> Abnahmeprotokoll – bis auf Nacharbeiten…<br />
</strong></h2>
<p>Abnahmen sind immer ein leidiges Thema. Der Kunde bekommt meist nicht genau das, was er sich vorgestellt hat und der Lieferant ist der Meinung, dass er so ziemlich alles nach Vorgaben realisiert hat. In der Praxis zeigt sich im Rahmen der Abnahme, ob die Anforderungen ausreichend präzise formuliert wurden. Ggf. gab es auch schon einen Prototypen, zu dem der Kunde Änderungswünsche äußern konnte, vielleicht war er im Rahmen eines agilen Projekts auch ständig vor Ort im Team und hat Teilabnahmen erteilt.</p>
<p><a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5icmFpbnRvb2wuY29tL3Byb2pla3RtYW5hZ2VtZW50LWJsb2cvd3AtY29udGVudC91cGxvYWRzLzIwMTEvMDIvYWJuYWhtZXByb3Rva29sbC5wbmc="><img class="alignnone size-medium wp-image-2120" src="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/uploads/2011/02/abnahmeprotokoll-450x104.png" alt="abnahmeprotokoll" width="450" height="104" /></a></p>
<p>Wie auch immer, es muss dokumentiert werden. Dies kann man mehr oder minder aufwendig gestalten. Das hier vorgestellte Abnahmeprotokoll stellt quasi einen Mindeststandard dar, in dem jede Anforderung zu einem bestimmten Termin zur Abnahme bereitgestellt wird und von einem Verantwortlichen zu einem weiteren Datum möglicherweise mit oder ohne Kommentare abgenommen wird.<span id="more-2112"></span></p>
<table cellpadding="4">
<tbody>
<tr>
<th valign="top"><span style="color: #ff6600;"><strong>Ziel</strong></span></th>
<td>Nachweis über die (Teil-)abnahme von Anforderungen eines Projekts.</td>
</tr>
<tr>
<th valign="top"><span style="color: #ff6600;"><strong>Technik</strong></span></th>
<td>Die Status können Sie in den ausgeblendeten Zeilen unter der Tabelle anpassen.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2><strong> Aufgabenliste und Zeitinventur – Woher bekomme ich mehr Zeit?<br />
</strong></h2>
<p>Wenn Sie ein neues <a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3VubG9ja2luZy1wb3RlbnRpYWwuZGUvMjAwOS8wMS8xOS9wcm9qZWt0LWRlZmluaXRpb24=">Projekt</a> übernehmen oder einen neuen Job antreten, werden Sie meist von einer Unmenge Aufgaben erschlagen. Mit den Erfahrungen der letzten Jahre habe ich für Sie eine Aufgabenliste zusammengestellt, die bei der Priorisierung und der Kontrolle der Aufgaben hilft und eine Zeitinventur für das eigene Zeitmanagement enthält. Für beides gibt es viele Tools, allerdings helfen Outlook etc. nicht wirklich, wenn der zeitliche Notstand hereinbricht. Mit den gewonnenen Erkenntnissen aus dem Template sollte es schnell wieder aufwärts gehen, gefolgt vom Umstieg auf ein einfacheres Tool. Vor einiger Zeit habe ich zur Wichtigkeit der täglichen Aufgabenplanung die These <a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3VubG9ja2luZy1wb3RlbnRpYWwuZGUvMjAwOS8wMS8wOC96ZWl0bWFuYWdlbWVudC01LWRpZS10YWdlc3BsYW51bmc4LW1pbi1zcGFyZW4tMS1zdHVuZGU=">1 Stunde Zeit durch 8 Minuten Tagesplanung sparen</a> gepostet. Hier nun der Weg dahin:</p>
<p><a rel=\"attachment wp-att-2135\" href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5icmFpbnRvb2wuY29tL3Byb2pla3RtYW5hZ2VtZW50LWJsb2cvZnVuZHN0dWVja2UtcHJvamVrdHByYXhpcy90ZW1wbGF0ZXMtenVtLXRoZW1hLXByb2pla3RtYW5hZ2VtZW50L2F0dGFjaG1lbnQvYXVmZ2FiZW5saXN0ZS8="><img class="alignnone size-medium wp-image-2135" src="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/uploads/2011/02/aufgabenliste-450x127.png" alt="aufgabenliste" width="450" height="127" /></a></p>
<p>Mit der Aufgabenliste planen und kontrollieren Sie Ihre Arbeit:</p>
<ol>
<li>Kategorie: was ist im Themenbereich zu tun?</li>
<li>Prio: welche Priorität hat es?</li>
<li>W: wie wichtig ist es?</li>
<li>D: wie dringlich ist es?</li>
<li>Aufgabe: was ist zu tun?</li>
<li>terminiert bis kommuniziert: wie ist der Status?</li>
<li>Delegation: ist delegiert? an wen?</li>
<li>Review: wann ist das Wiedervorlagedatum?</li>
<li>Termin: wann ist der Abgabetermin?</li>
<li>Dauer: wie lange dauert die Aufgabe?</li>
</ol>
<p>Die Prioritäten werden basierend auf einer erweiterten Form von <a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3VubG9ja2luZy1wb3RlbnRpYWwuZGUvMjAwOS8wMS8xNS96ZWl0bWFuYWdlbWVudC02LWVpc2VuaG93ZXJzLWFiYy1xdWFkcmFudGVu">Eisenhowers ABC-Quadranten</a> errechnet. Entsprechend Dringlichkeit und Wichtigkeit werden folgende Prioritäten vergeben:</p>
<ol>
<li>A – sofort erledigen</li>
<li>B – planen, terminieren</li>
<li>C – reduzieren, eliminieren, delegieren</li>
<li>D – Bodensatz</li>
<li>x – Papierkorb</li>
</ol>
<p><a rel=\"attachment wp-att-2148\" href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5icmFpbnRvb2wuY29tL3Byb2pla3RtYW5hZ2VtZW50LWJsb2cvZnVuZHN0dWVja2UtcHJvamVrdHByYXhpcy90ZW1wbGF0ZXMtenVtLXRoZW1hLXByb2pla3RtYW5hZ2VtZW50L2F0dGFjaG1lbnQvYXVmZ2FiZW5saXN0ZS1wcmlvcml0YWV0ZW4v"><img class="size-full wp-image-2148 alignright" src="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/uploads/2011/02/aufgabenliste-prioritaeten.png" alt="aufgabenliste-prioritaeten" width="173" height="117" /></a>Der Bodensatz ist die wesentliche Ergänzung gegenüber Eisenhower. Im Gegensatz zur Arbeit eines Generals arbeiten die meisten Projektmanager in einem Arbeitsverhältnis, in dem man nicht allzuviele Aufgaben einfach dem Papierkorb zukommen lassen kann. Es handelt sich um den Bodensatz von Aufgaben, die weder besonders wichtig noch dringlich sind, aber trotzdem erledigt werden müssen. Bei überlasteten oder schlecht organisierten Kollegen, wächst er permanent, um dann mit schädlichen Folgen im Papierkorb zu laden. Meine Methode ist, möglichst täglich einen Teil davon abzuarbeiten bzw. neu zu priorisieren.</p>
<p>Parallel zur Dokumentation des Fortschritts der Afugaben können Sie eine Zeitinventur durchführen. Tragen Sie neben Beginn, Ende und Dauer Kreuzchen in den vier Spalten</p>
<ol>
<li>Tätigkeit notwendig</li>
<li>Zeitaufwand gerechtfertigt</li>
<li>Ausführung zweckmäßig</li>
<li>Zeitpunkt sinnvoll</li>
</ol>
<p><a rel=\"attachment wp-att-2181\" href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5icmFpbnRvb2wuY29tL3Byb2pla3RtYW5hZ2VtZW50LWJsb2cvZnVuZHN0dWVja2UtcHJvamVrdHByYXhpcy90ZW1wbGF0ZXMtenVtLXRoZW1hLXByb2pla3RtYW5hZ2VtZW50L2F0dGFjaG1lbnQvemVpdGludmVudHVyLw=="><img class="size-full wp-image-2181 alignleft" src="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/uploads/2011/02/zeitinventur.png" alt="zeitinventur" width="248" height="186" /></a>ein. Aus den gewonnenen Daten gewinnen Sie wichtige Erkenntnisse hinsichtlich der Korrektheit Ihrer ursprünglichen Einschätzungen und  Planung als Grundlage für Maßnahmen zur Verbesserung Ihres  Zeitmanagements. Bei weniger als 90% Kreuzchen wird eine rote Markierung  in der untersten Zeile angezeigt um auf dringenden Handlungsbedarf beim  Zeitmanagement hinzuweisen, Beginn, Ende und Dauer müssen Sie selbst  auswerten.</p>
<table cellpadding="4">
<tbody>
<tr>
<th valign="top"><span style="color: #ff6600;"><strong>Ziel</strong></span></th>
<td>Priorisierung, Planung und Kontrolle von Aufgaben bei kritischem Zeitmanagement</td>
</tr>
<tr>
<th valign="top"><span style="color: #ff6600;"><strong>Anmerkungen</strong></span></th>
<td>Verwenden Sie dieses Template um Ihr  Zeitmanagement während einer kritischen Phase zu unterstützen und zu  analysieren. Kehren Sie danach mit den gewonnenen Erfahrungen zu  einfacheren Instrumenten zurück.</td>
</tr>
<tr>
<th></th>
<td></td>
</tr>
<tr>
<th valign="top"><span style="color: #ff6600;"><strong>Technik</strong></span></th>
<td>Die Zuordnung von Prioritäten  aufgrund von Wichtigkeit und Dringlichkeit können Sie in der Matrix auf  der zweiten Seite des Excel-Sheets ändern. Sie sollten keine neuen  Prioritäten einführen ohne alle Formeln zu aktualisieren. Es wurden  lediglich einfache Formeln verwendet, um den Einstieg in das Excel-Sheet  zu vereinfachen.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2><strong> Besprechungsprotokoll – es wurde vor einer Woche entschieden, dass …<br />
</strong></h2>
<p><a rel=\"attachment wp-att-2210\" href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5icmFpbnRvb2wuY29tL3Byb2pla3RtYW5hZ2VtZW50LWJsb2cvZnVuZHN0dWVja2UtcHJvamVrdHByYXhpcy90ZW1wbGF0ZXMtenVtLXRoZW1hLXByb2pla3RtYW5hZ2VtZW50L2F0dGFjaG1lbnQvYmVzcHJlY2h1bmdzcHJvdG9rb2xsLw=="><img class="size-medium wp-image-2210 alignright" src="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/uploads/2011/02/besprechungsprotokoll-450x319.png" alt="besprechungsprotokoll" width="263" height="186" /></a>Heute einmal ganz unspektakulär eine Vorlage für ein Besprechungsprotokoll mit der lesson learned: jedes Meeting in dem Entscheidungen gefällt, Termine vereinbart, Aufgaben verteilt oder wesentliche Informationen verteilt werden, muss dokumentiert werden. Ausnahme: es gibt gute Gründe den Inhalt des Meetings vertraulich zu behandeln. Nichts ist angenehmer für einen Projektmanager, als in eine schwierige Diskussion mit dem Wissen einzusteigen, dass es zum Thema bereits verbindliche Aussagen gab, welche in einem Protokoll festgehalten wurden. Trotzdem muss auch in solchen Fällen mit gesunden Menschenverstand entschieden werden, ob man diesen Hebel in der Diskussion verwenden will.</p>
<h2><strong> CR – Änderungen müssen bewertet werden…<br />
</strong></h2>
<p><a rel=\"attachment wp-att-2235\" href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5icmFpbnRvb2wuY29tL3Byb2pla3RtYW5hZ2VtZW50LWJsb2cvZnVuZHN0dWVja2UtcHJvamVrdHByYXhpcy90ZW1wbGF0ZXMtenVtLXRoZW1hLXByb2pla3RtYW5hZ2VtZW50L2F0dGFjaG1lbnQvY3Iv"><img class="alignright size-medium wp-image-2235" src="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/uploads/2011/02/cr-450x497.png" alt="change request" width="252" height="278" /></a>Wie im Rahmen <a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3VubG9ja2luZy1wb3RlbnRpYWwuZGUvMjAwOS8xMS8xMy9jci1saXN0ZS10ZW1wbGF0ZXZvcmxhZ2Uta2VpbmUta2Vrcy1jb25uZWN0aW9uLW1laHI=">der Veröffentlichung der CR-Liste</a> bereits kommentiert, genügt es nicht für ein <a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3VubG9ja2luZy1wb3RlbnRpYWwuZGUvMjAwOS8wMS8xOS9wcm9qZWt0LWRlZmluaXRpb24=">Projekt</a> nur eine Liste von Änderungsanforderungen zu führen. Jede einzelne Änderung sollte über einen Change Manager, dies kann auch der Projektmanager sein, an das Projekt herangetragen werden und einen Bewertungsprozess durchlaufen. Alle größeren Changes sollten hinsichtlich möglicher Lösungsszenarien und deren Auswirkungen untersucht und von einem geeigneten Gremium entschieden werden. Die CR-Vorlage bietet Ihnen einen konkreten Leitfaden um eine Bewertung vorzunehmen, je nach Organisation sollten die Kriterien angepasst werden:</p>
<table cellpadding="4">
<tbody>
<tr>
<th valign="top"><span style="color: #ff6600;"><strong>Ziel</strong></span></th>
<td>Bewertung und Dokumentation der Entscheidung von Change Requests eines Projekts</td>
</tr>
<tr>
<th valign="top"><span style="color: #ff6600;"><strong>Vorgehensweise</strong></span></th>
<td>Der Change Manager ist für die Analyse  der Change Requests verantwortlich und führt die Entscheidung über deren  Umsetzung herbei.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2><strong>Weitere hilfreiche Projektmanagement-Templates<br />
</strong></h2>
<p><strong><em>Die vorgestellten Dokumentenvorlagen und Texte, sowie weitere hilfreiche Templates zum Thema Projektmanagement gibt es zum Download auf der Webseite von <a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3VubG9ja2luZy1wb3RlbnRpYWwuZGUvdGVtcGxhdGVzLw==">Unlocking Potential</a>.</em></strong></p>
 <img src="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=2112" width="1" height="1" style="display: none;" /><div><a class="addthis_button" href="http://www.braintool.com//addthis.com/bookmark.php?v=250" addthis:url='http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/fundstuecke-projektpraxis/templates-zum-thema-projektmanagement/' addthis:title='Templates zum Thema Projektmanagement '><img src="//cache.addthis.com/cachefly/static/btn/v2/lg-share-en.gif" width="125" height="16" alt="Bookmark and Share" style="border:0"/></a></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Gut geraten: Wege zur realistischen Aufwandsschätzung</title>
		<link>http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/praxistipps-projektmanager/tipps-aufwandsschatzung/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=tipps-aufwandsschatzung</link>
		<comments>http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/praxistipps-projektmanager/tipps-aufwandsschatzung/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 18 Mar 2011 04:57:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Praxistipps für Projektmanager]]></category>
		<category><![CDATA[aufwandsschätzung]]></category>
		<category><![CDATA[Projekterfahrung]]></category>
		<category><![CDATA[Projekterfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Projektmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Projektmethoden]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Zahlen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/?p=2075</guid>
		<description><![CDATA[Am Anfang jedes Projektes steht unweigerlich die Frage: „Was soll es denn kosten?“. Keine leichte Frage, denn sie impliziert viele weitere Fragen wie die nach der Mitarbeiteranzahl, den Ressourcen und dem Zeitaufwand. Hinzukommt, dass Sie die Antwort meist noch vor der Erstellung eines fachlichen und technischen Konzeptes finden müssen. Im Grunde können Sie hier nur raten und das bitteschön möglichst genau, denn Auftraggeber verlassen sich nur zu gerne auf die hier angegebenen Zeiträume und Summen. Zudem bildet Ihre Schätzung auch die Grundlage für den weiteren Projektplan.<div><a class="addthis_button" href="//addthis.com/bookmark.php?v=250" addthis:url='http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/praxistipps-projektmanager/tipps-aufwandsschatzung/' addthis:title='Gut geraten: Wege zur realistischen Aufwandsschätzung '><img src="//cache.addthis.com/cachefly/static/btn/v2/lg-share-en.gif" width="125" height="16" alt="Bookmark and Share" style="border:0"/></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2076" src="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/uploads/2011/02/aufwandsschätzung.jpg" alt="Tipps zur Aufwandsschätzung" width="425" height="282" /></p>
<p>Am Anfang jedes Projektes steht unweigerlich die Frage: „Was soll es denn kosten?“. Keine leichte Frage, denn sie impliziert viele weitere Fragen wie die nach der Mitarbeiteranzahl, den Ressourcen und dem Zeitaufwand. Hinzukommt, dass Sie die Antwort meist noch vor der Erstellung eines fachlichen und technischen Konzeptes finden müssen. Im Grunde können Sie hier nur raten und das bitteschön möglichst genau, denn Auftraggeber verlassen sich nur zu gerne auf die hier angegebenen Zeiträume und Summen. Zudem bildet Ihre Schätzung auch die Grundlage für den weiteren <a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5icmFpbnRvb2wuY29tL3Byb2pla3RtYW5hZ2VtZW50LWJsb2cvcHJheGlzdGlwcHMtcHJvamVrdG1hbmFnZXIvcHJvamVrdHBsYW51bmctcm9hZG1hcC8=" target=\"_blank\">Projektplan</a>.<span id="more-2075"></span></p>
<h3>Die hohe Kunst der Schätzung</h3>
<p>Die Kunst liegt also darin, den Aufwand weder zu niedrig noch um ein Vielfaches zu hoch zu schätzen. Schätzen Sie den Aufwand zu niedrig, arbeiten Sie nicht kostendeckend und es droht finanzieller Verlust. Aber auch in einer zu hohen Schätzung birgt eine Gefahr: Sie könnten den Auftrag an einen günstigeren Konkurrenten verlieren.</p>
<p><strong>Eine der wichtigsten <a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5pbmZmb3J1bS5kZS90aGVtZW4vcHJvamVrdG1hbmFnZW1lbnQvdGhlbWFfUE1fYXVmd2FuZHNzY2hhZXR6dW5nLmh0bQ==" target=\"_blank\">Schätzkriterien</a> ist daher die Genauigkeit: die größtmögliche Übereinstimmung der Soll-Werte mit den Ist-Werten, die sich im Projektverlauf ergeben. </strong></p>
<p>Schätzungen sind aber auch sinnvoll: Sie helfen, das Projekt zu strukturieren und zu planen. Mithilfe von Erfahrung und tatsächlichen Aufwänden wird die Schätzung im Projektverlauf immer genauer. Was Sie aus dieser Entwicklung lernen, können Sie für das aktuelle und für nachfolgende Projekte erfolgsversprechend einsetzen.</p>
<h3>Bottom-up versus Top-Down</h3>
<p>Vor dem Beginn der Aufwandsschätzung liegt die grundlegende Entscheidung: Gehen Sie Bottom-up oder Top-down vor?<br />
Beim Bottom-up Verfahren ermitteln Sie die Gesamtkosten für die weitere Planung. Dieses Verfahren eignet sich daher als Grundlage für die Angebotserstellung. Sie schätzen dabei zuerst die Aufwände für die einzelnen Aufgabenpakete und ermitteln daraus dann die Gesamtsumme. </p>
<p>Beim Top-down-Verfahren gibt der Auftraggeber einen festen Kostenrahmen vor. Als Projektmanager müssen Sie nun ermitteln, wie Sie das Projekt so aussteuern, dass es in diesem Rahmen bleibt.</p>
<p><strong>Bottom-up Schätzung erlaubt Ihnen mehr Freiheiten, beim Top-down-Verfahren haben Sie dafür mehr Planungssicherheit, da mit dem Kostenrahmen bereits eine Planungsgröße feststeht.</strong> Allerdings haben Schätzungen nach Top-down-Ansatz häufig wenig mit der Realität zu tun, da der Auftraggeber den vollen Aufwand eines Projektes schlecht überblicken kann. <strong>Schätzungen nach Bottom-up Ansatz sind wesentlich präziser.</strong></p>
<h3>Tipps für eine realistische Aufwandsschätzung</h3>
<p>Wie bekommen Sie nun die größtmögliche Übereinstimmung zwischen Soll- und Ist-Wert der Praxis hin?</p>
<p><strong>1. Schaffen Sie klare Voraussetzungen </strong><br />
Je besser Sie die Anforderungen des Projektes kennen, je präziser der Projektauftrag formuliert ist, umso leichter und genauer lässt sich die Aufwandsschätzung und die nachfolgende Projektplanung erstellen. Reden Sie mit Ihrem Auftraggeber über seine genauen Erwartungen und gegebenenfalls über das Budget, das für einzelne Teilaufgaben zur Verfügung steht. So können Sie besser planen, was tatsächlich umsetzbar ist.</p>
<p><strong>2. Verschaffen Sie sich einen Überblick </strong><br />
Der Aufwand ist besonders bei unbekannten oder sehr komplexen Aufgaben und Projekten schwierig einzuschätzen. Verschaffen Sie sich daher Überblick: Brechen Sie das große Gesamtprojekt in kleine, überschaubare Teilaufgaben auf und schätzen Sie den Aufwand für das jeweilige Aufgabenpaket.</p>
<p><strong>3. Nutzen Sie Erfahrungswissen</strong><br />
Wenn Sie ähnliche Projekte bereits durchgeführt haben oder sich Teilaufgaben ähneln, nutzen Sie dieses Wissen für die Erstellung Ihrer Aufwandsabschätzung. Verfügen Sie selbst nicht über das nötige Erfahrungswissen, greifen Sie auf die Methode der Expertenbefragung zurück. Es gibt verschiedene Varianten dieser Methode: Entweder befragen Sie einen einzelnen Experten oder eine ganze Gruppe, führen die Befragung anonym durch (<a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3Byb2pla3RtYW5hZ2VtZW50LWRlZmluaXRpb25lbi5kZS9nbG9zc2FyL2RlbHBoaS1tZXRob2RlLw==" target=\"_blank\">Delphi-Methode</a>) oder offen in einer Schätzklausur.</p>
<p>Mit einem gesamten Pool von Erfahrungswissen arbeiten die verschiedenen algorithmischen Schätzmethoden wie die <a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9GdW5jdGlvbi1Qb2ludC1WZXJmYWhyZW4=" target=\"_blank\">Function Point Methode </a>oder das <a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9DT0NPTU8=" target=\"_blank\">Constructive Cost Model (CoCoMo)</a>. Für diese Methoden muss ein besonders detailliertes Wissen über das Projekt vorliegen. Je breiter die Basis der Erfahrungswerte, desto genauere Ergebnisse liefern diese Methoden.</p>
<p><strong>4. Wählen Sie die passende Methode </strong><br />
Welche der oben genannten Methoden Sie wählen, hängt vom vorhandenen Wissen über das Projekt, den bereits vorhandenen Erfahrungen im Unternehmen, aber auch von Projekt- und Unternehmensgröße sowie dem Budget ab. Als freier Projektleiter mit einem kleinen Team lohnen sich eher der Einsatz der Expertenbefragung und der Rückgriff auf Ihre eigenen Erfahrungen. Die algorithmischen Verfahren passen in große Unternehmen, die viele Projekte managen und wo eine entsprechende Basis an Erfahrungswissen vorliegt.</p>
<p><strong>Projekte kosten Geld</strong><br />
Ressourcen wie Software sind teuer. Personal ist teuer. Machen Sie dazu ehrliche und realistische Angaben, auch wenn die hohen Werte erst einmal abschreckend wirken. Es bringt niemandem etwas, wenn die Schätzung zu niedrig ausfällt und dann im Projektverlauf nicht eingehalten werden kann. Und vergessen Sie nie die Worte eines weisen Unbekannten: „Niemand plant zu versagen, aber die meisten versagen beim Planen.“</p>
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