Artikel-Schlagworte: „Projektziele“

Das Ziel ist der Weg: Erfolgskontrolle im Projektmanagement

Freitag, 25. November 2011

erfolgskontrolle im pm


Hand aufs Herz: Welcher Projektmanager hat – insbesondere am Anfang seiner Karriere – beim Blick auf den Projektplan nicht schon einmal mit Schrecken festgestellt: „Mist, wir hängen im Zeitplan“. Oder: „Mist, wir haben eigentlich schon viel zu viel Budget verbraucht“. Wenn Sie jetzt verstohlen nicken, dann haben Sie den Sinn regelmäßiger Erfolgskontrollen zu definierten Zeitpunkten auf die harte Tour erfahren. Denn eine einzige, abschließende Erfolgskontrolle reicht in der Regel nicht aus, um derartige Schockerlebnisse zu verhindern.

Der Sinn einer kontinuierlichen Erfolgskontrolle

Die grundlegende Frage der Erfolgskontrolle zum Abschluss eines Projektes lautet: Konnten die Projektziele mit den zur Verfügung stehenden Mitteln erreicht werden? Umformuliert auf die Erfolgskontrolle zu definierten Meilensteinen muss es heißen: Konnten die gewünschten Teilziele mit den zur Verfügung stehenden Mitteln und innerhalb des Zeitplanes erreicht werden? Nur mithilfe regelmäßiger Erfolgskontrollen lässt sich also erkennen: (weiterlesen …)

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Das Kickoff-Meeting: Tipps für einen guten Start

Dienstag, 20. September 2011

Kickoff-Meeting für Projektmanager

Ein guter Start ist halb gewonnen, das gilt ganz besonders fürs Projektmanagement. Das Kickoff-Meeting sollte daher wesentlicher Bestandteil jedes Projektes sein. In der Realität geht ein offizielles Auftakt-Meeting allerdings oft zwischen der Projektvorbereitung und -realisierung unter. Leider, denn das Kickoff-Meeting ermöglicht

  • ein persönliches Kennenlernen aller Projektbeteiligten,
  • eine erste Aufgaben- und Rollenverteilung,
  • die Vorstellung der Projektziele, -maßnahmen und -strategien,
  • das Netzwerken und
  • es sorgt idealerweise für einen gehörigen Motivationsschub. (weiterlesen …)
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Ende gut, alles gut? Der erfolgreiche Projektabschluss

Freitag, 29. Juli 2011

Der erfolgreiche Projektabschluss
Gegen Ende wird es immer am schwersten, das gilt auch im Projektmanagement. Schon den richtigen Zeitpunkt des Projektabschlusses zu definieren, ist keine einfache Aufgabe und abhängig von der Art des Projektes sowie der Vereinbarung mit dem Auftraggeber bzw. Kunden. Während IT-Projekte meist mit einer Produktpräsentation und -einführung enden, schließen soziale Projekte häufig ab, sobald kein Geld mehr zur Verfügung steht. Zu einem ordentlichen Abschluss geführt werden sollten aber alle Projekte.

Projektabschluss mit System

Häufig neigen Projekte dazu, einfach auszulaufen. Die Mitarbeiter sind geistig schon mit anderen Aufgaben beschäftigt, die Motivation sinkt. Dabei kann ein unsystematischer Projektabschluss den Erfolg eines Projektes noch einmal infrage stellen – Teilaufgaben bleiben unerledigt, Fehler werden nicht verbessert, Feedback bleibt ungehört.

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Templates zum Thema Projektmanagement

Donnerstag, 24. März 2011

Als Projektmanager muss man täglich viele Informationen sammeln, dokumentieren und verarbeiten. Da können Formularen und Vorlagen hilfreich sein. Wir haben heute einmal für Sie wichtige Vorlagen rund um das Projektmanagement zusammengefasst, die wir auf der Webseite Unlocking Potential gefunden haben.

Abnahmeprotokoll – bis auf Nacharbeiten…

Abnahmen sind immer ein leidiges Thema. Der Kunde bekommt meist nicht genau das, was er sich vorgestellt hat und der Lieferant ist der Meinung, dass er so ziemlich alles nach Vorgaben realisiert hat. In der Praxis zeigt sich im Rahmen der Abnahme, ob die Anforderungen ausreichend präzise formuliert wurden. Ggf. gab es auch schon einen Prototypen, zu dem der Kunde Änderungswünsche äußern konnte, vielleicht war er im Rahmen eines agilen Projekts auch ständig vor Ort im Team und hat Teilabnahmen erteilt.

abnahmeprotokoll

Wie auch immer, es muss dokumentiert werden. Dies kann man mehr oder minder aufwendig gestalten. Das hier vorgestellte Abnahmeprotokoll stellt quasi einen Mindeststandard dar, in dem jede Anforderung zu einem bestimmten Termin zur Abnahme bereitgestellt wird und von einem Verantwortlichen zu einem weiteren Datum möglicherweise mit oder ohne Kommentare abgenommen wird. (weiterlesen …)

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Projektziele: Erste-Hilfe-Maßnahmen bei ausufernden Projekten

Sonntag, 13. Februar 2011

Erste Hilfe bei ausufernden Projekten

Der besten Projektplanung zum Trotz: In fast jedem Projekt, kommt der Punkt, an dem ein kritischer Meilenstein nicht eingehalten werden kann. In unserem Beitrag „5 Tipps zum Umgang mit ausufernden Projekten“ haben wir bereits wichtige Schritte aufgeführt, die in diesem Fall vor allem den konstruktiven Umgang mit den Stakeholdern betreffen. In seinem Buch „Project Management – 24 steps to help you master any project“ beschreibt der amerikanischen Projektmanager und Managementberater Gary R. Heerkens zudem 8 grundsätzliche Möglichkeiten und die damit verbundenen Risiken, die Ihnen in diesem Fall zur Verfügung stehen. Hier eine kurze Zusammenfassung:

1. Halten Sie sich an den Plan!
So seltsam es auch klingen mag: Bevor Sie sich über Alternativen oder Prioritätenverschiebungen Gedanken machen, sollten Sie versuchen, den ursprünglichen Plan einzuhalten. Sie und Ihr Team werden Ihren festen Vorsatz spüren und nicht selten mit ungeahnten Ressourcen belohnen.

2. Erholen Sie sich bei späteren Aufgaben
Natürlich bleibt ein derartiger Einsatz nicht ungestraft, deshalb sollten in jeder Projektplanung Pufferzeiten eingeplant worden sein, in denen Sie und Ihr Team sich entweder von den Anstrengungen vergangener Aufgaben erholen oder Terminverschiebungen aufgeholt werden können. Auch wenn entsprechende Pufferzeiten nicht eingeplant wurden – es gibt immer Aufgaben, die schneller erledigt werden können, als geplant.

3. Ressourcenverstärkung
In vielen Fällen ist es unumgänglich, sich zusätzliche Hilfe zu holen bzw. die Ressourcen zu verstärken. Allerdings sollten Sie in diesem Fall im Vorfeld prüfen, ob die entstehenden Zusatzkosten tatsächlich im Verhältnis zum Ertrag stehen.

4. Prüfen Sie Ersatzmöglichkeiten und akzeptieren Sie Teillieferungen
Viele Termine können aufgrund von Lieferschwierigkeiten nicht eingehalten werden. In diesem Fall sollten Sie unbedingt zunächst prüfen, ob das benötigte Material durch etwas anderes ersetzt werden kann und wenn ja, welche Risiken damit auf das Projektergebnis einhergehen könnten. In vielen Fällen reicht auch eine erste Teillieferung, um das Projekt am Laufen zu halten.

5. Alternative Arbeitsmethoden
Auch eine alternative Arbeitsweise kann eine Möglichkeit sein, anstehende Aufgaben zu beenden. Hier gilt es aber ebenso wie bei der Ressourcenverstärkung, darauf zu achten, dass ein möglicher Kostenanstieg nach wie vor im Verhältnis zum Projektertrag steht.

6. Die Motivation stärken
Positive Anreize materieller und immaterieller Natur wirken häufig Wunder. Vor allem Lieferanten können durch Bonizahlungen nicht selten zu einer zunächst unmöglich erscheinenden Termineinhaltung animiert werden.

7. Neuverhandlung hinsichtlich der Kosten oder Zeitplanung
Solange es sich bei Verzögerungen im Ablaufplan nicht um ein grundsätzliches Performance-Problem handelt, können Sie auch über Neuverhandlungen hinsichtlich einer Budgetaufstockung oder Verschiebung der Deadline nachdenken.

8. Reduktion des Projektumfangs
Sollten alle genannten Möglichkeiten nicht greifen und die Termin- bzw. Kosteneinhaltung von oberster Priorität ist, bleibt Ihnen nur noch die Reduktion des Projektumfangs hinsichtlich Leistung und/oder Qualität. In diesem Fall ist es jedoch notwendig, dass alle Stakeholder den entsprechenden Maßnahmen zugestimmt haben, denn dass das Projekt nicht zur Kundenzufriedenheit abgeschlossen werden kann, ist vorhersehbar – und daher nur als letzte Notlösung gedacht.

Die genannten Möglichkeiten setzen jedoch voraus, dass den Status und das Problem bereits identifiziert haben – eine Aufgabe, die vor allem bei fortgeschrittenen Projekten nicht immer leicht fällt. 10 Schritte wie Sie gefährdete Projekte zunächst entwirren finden Sie auf Andreas Heilwagens PJMB-Blog.

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