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	<title>Projektmanagement Blog Green Light &#187; Tipps</title>
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	<link>http://www.braintool.com/projektmanagement-blog</link>
	<description>Blog rund um das Thema Projektmanagement von braintool software. Veröffentlicht werden Praxistipps, Fundstücke und News für Projektmanager.</description>
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		<title>Abenteuer Projekte: Großprojekt Weihnachten</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 17:01:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstücke Projektpraxis]]></category>
		<category><![CDATA[Abenteuer Projekte]]></category>
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		<description><![CDATA[Advent, Advent, ein Lichtlein brennt. Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier &#8211; dann steht Weihnachten vor der Tür… Weihnachten ist bekanntlich ein Großprojekt. Und wie in Projekten üblich, kommt das Projektende viel zu schnell, unerwartete Risiken sind die Regel und die Planung muss ohne genaue Zielformulierung vollbracht werden. Während Ihre Ehefrau oder Lebensgefährtin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Advent, Advent, ein Lichtlein brennt. Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier &#8211; dann steht Weihnachten vor der Tür…</p>
<p><img class="size-medium wp-image-2711 alignnone" title="Großprojekt Weihnachten" src="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/uploads/2011/12/5319347783_a02946c4d3-450x298.jpg" alt="Großprojekt Weihnachten" width="450" height="298" /></p>
<p>Weihnachten ist bekanntlich ein Großprojekt. Und wie in Projekten üblich, kommt das Projektende viel zu schnell, unerwartete Risiken sind die Regel und die Planung muss ohne genaue Zielformulierung vollbracht werden. Während Ihre Ehefrau oder Lebensgefährtin – meist Entscheidungsträgerin in punkto Weihnachten &#8211; auf einer genauen Planung pocht, sind Sie als erfahrener Projektleiter relaxed. Sie wissen, bestimmte Faktoren lassen sich erst in letzter Minute planen. &#8220;Ungenaue Zielformulierung&#8221; sagen Besserwisser &#8211; aber schließlich geht es nicht anders.</p>
<p><span id="more-2033"></span></p>
<p>In der 13. Folge von „Abenteuer Projekte“, die sich mit Aspekten des Projektmanagements zur Weihnachtszeit beschäftigt, heißt „Großprojekt Weihnachten“.</p>
<p><strong>Podcast anhören: <a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kYXNhYmVudGV1ZXJsZWJlbi5kZS9pbmRleC5waHA/aWQ9MiZhbXA7b2lkPTI5ODk0OQ==" target=\"_blank\">Großprojekt Weihnachten</a></strong></p>
<p><strong><strong><strong><a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5hYmVudGV1ZXItcHJvamVrdGUuZGUv" target=\"_blank\"><strong>Mario Neumann, der Autor der <strong>Podcast-Reihe Abenteuer Projekte</strong></strong></a><strong>, veröffentlich regelmässig <img class="alignleft size-thumbnail wp-image-938" src="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/uploads/2010/01/abenteuer-projekte-mario-neumann-150x150.png" alt="Abenteuer Projekte von Mario Neumann" width="150" height="150" />spannende Hörgeschichten für Projektmanager. Er hat 10 Jahre für einen weltweiten Konzern als Projektleiter die Verantwortung in einer Vielzahl von Projekten getragen. Seit 2002 arbeitet er als Trainer im Bereich Projektmanagement. Seine Berufung ist es, Projektleiter zur Fähigkeit zu verhelfen, den Umgang mit anderen Menschen im Projekt professionell und erfolgreich zu gestalten.</strong></strong></strong></strong></p>
 <img src="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=2033" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Das Ziel ist der Weg: Erfolgskontrolle im Projektmanagement</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 14:02:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Praxistipps für Projektmanager]]></category>
		<category><![CDATA[erfolgskontrolle]]></category>
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		<description><![CDATA[Hand aufs Herz: Welcher Projektmanager hat - insbesondere am Anfang seiner Karriere - beim Blick auf den Projektplan nicht schon einmal mit Schrecken festgestellt: „Mist, wir hängen im Zeitplan“. Oder: „Mist, wir haben eigentlich schon viel zu viel Budget verbraucht“. Wenn Sie jetzt verstohlen nicken, dann haben Sie den Sinn regelmäßiger Erfolgskontrollen zu definierten Zeitpunkten auf die harte Tour erfahren. Denn eine einzige, abschließende Erfolgskontrolle reicht in der Regel nicht aus, um derartige Schockerlebnisse zu verhindern.<div><a class="addthis_button" href="//addthis.com/bookmark.php?v=250" addthis:url='http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/praxistipps-projektmanager/erfolgskontrolle-projektmanagement/' addthis:title='Das Ziel ist der Weg: Erfolgskontrolle im Projektmanagement '><img src="//cache.addthis.com/cachefly/static/btn/v2/lg-share-en.gif" width="125" height="16" alt="Bookmark and Share" style="border:0"/></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel=\"attachment wp-att-2664\" href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5icmFpbnRvb2wuY29tL3Byb2pla3RtYW5hZ2VtZW50LWJsb2cvcHJheGlzdGlwcHMtcHJvamVrdG1hbmFnZXIvZXJmb2xnc2tvbnRyb2xsZS1wcm9qZWt0bWFuYWdlbWVudC9hdHRhY2htZW50L2VyZm9sZ3Nrb250cm9sbGUv"><img class="aligncenter size-full wp-image-2664" title="erfolgskontrolle" src="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/uploads/2011/11/erfolgskontrolle.jpg" alt="erfolgskontrolle im pm" width="400" height="300" /></a></p>
<p><a rel=\"attachment wp-att-2664\" href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5icmFpbnRvb2wuY29tL3Byb2pla3RtYW5hZ2VtZW50LWJsb2cvcHJheGlzdGlwcHMtcHJvamVrdG1hbmFnZXIvZXJmb2xnc2tvbnRyb2xsZS1wcm9qZWt0bWFuYWdlbWVudC9hdHRhY2htZW50L2VyZm9sZ3Nrb250cm9sbGUv"></a><br />
Hand aufs Herz: Welcher Projektmanager hat &#8211; insbesondere am Anfang seiner Karriere &#8211; beim Blick auf den Projektplan nicht schon einmal mit Schrecken festgestellt: „Mist, wir hängen im Zeitplan“. Oder: „Mist, wir haben eigentlich schon viel zu viel Budget verbraucht“. Wenn Sie jetzt verstohlen nicken, dann haben Sie den Sinn regelmäßiger Erfolgskontrollen zu definierten Zeitpunkten auf die harte Tour erfahren. Denn eine einzige, abschließende Erfolgskontrolle reicht in der Regel nicht aus, um derartige Schockerlebnisse zu verhindern.</p>
<h3>Der Sinn einer kontinuierlichen Erfolgskontrolle</h3>
<p>Die grundlegende Frage der Erfolgskontrolle zum <a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5icmFpbnRvb2wuY29tL3Byb2pla3RtYW5hZ2VtZW50LWJsb2cvcHJheGlzdGlwcHMtcHJvamVrdG1hbmFnZXIvcHJvamVrdGFic2NobHVzcy8=">Abschluss eines Projektes</a> lautet: Konnten die Projektziele mit den zur Verfügung stehenden Mitteln erreicht werden? Umformuliert auf die Erfolgskontrolle zu definierten Meilensteinen muss es heißen: Konnten die gewünschten Teilziele mit den zur Verfügung stehenden Mitteln und innerhalb des Zeitplanes erreicht werden? Nur mithilfe regelmäßiger Erfolgskontrollen lässt sich also erkennen:<span id="more-2663"></span></p>
<ul>
<li> wenn ein Projekt vom vorgegebenen Kurs abkommt,</li>
<li> wenn zu früh zu viel des Budgets verbraucht wird,</li>
<li> wenn der Zeitplan ins Stocken gerät</li>
<li> oder wenn das Projekt von den ursprünglichen Zielvorgaben abweicht.</li>
</ul>
<p><strong>Die oben genannten grundlegenden Fragen nach Projektziel, <a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5icmFpbnRvb2wuY29tL3Byb2pla3RtYW5hZ2VtZW50LWJsb2cvcHJheGlzdGlwcHMtcHJvamVrdG1hbmFnZXIvdGlwcHMtYXVmd2FuZHNzY2hhdHp1bmcv" target=\"_blank\">Ressourcen und Zeitplan</a> machen deutlich, dass die Voraussetzungen zur Erfolgskontrolle bereits zu Beginn eines jeden Projektes gelegt werden: bei der Projektplanung</strong>. Hier bestimmen Sie als Projektmanager die Zeitpunkte und die Methode der Erfolgskontrollen. Ferner müssen Sie natürlich das Projektziel und die damit korrespondierende Teilziele kennen, um zu überprüfen, ob und in welchem Grad diese erreicht wurden. An der genau definierten und nachprüfbaren Zielsetzung messen sich schließlich Erfolg und Misserfolg eines Projektes.</p>
<p>Der Ablauf ist dementsprechend einfach:</p>
<ol>
<li> Zieldefinition</li>
<li><a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5icmFpbnRvb2wuY29tL3Byb2pla3RtYW5hZ2VtZW50LWJsb2cvcHJheGlzdGlwcHMtcHJvamVrdG1hbmFnZXIvcHJvamVrdHBsYW51bmctcm9hZG1hcC8=" target=\"_blank\">Projektplanung</a></li>
<li>Realisierung</li>
<li>Erreichung eines Meilensteins</li>
<li>Erfolgskontrolle</li>
<li>Gegebenenfalls <a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5icmFpbnRvb2wuY29tL3Byb2pla3RtYW5hZ2VtZW50LWJsb2cvcHJheGlzdGlwcHMtcHJvamVrdG1hbmFnZXIvcHJvamVrdHppZWxlLWVyc3RlLWhpbGZlLXByb2pla3RlLw==" target=\"_blank\">Nachsteuerung</a></li>
</ol>
<p>Wobei die Schritte 4 bis 6 solange wiederholt werden, bis das Projekt erfpögreich abgeschlossen ist.</p>
<h3>Kriterien für die Erfolgskontrolle</h3>
<p>Doch wie kann das Projektteam Erfolg oder Misserfolg überhaupt erkennen? <strong>Dafür müssen Projektmanager bei der Planung Kriterien festgelegen, anhand derer der <a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5icmFpbnRvb2wuY29tL3Byb2pla3RtYW5hZ2VtZW50LWJsb2cvcHJheGlzdGlwcHMtcHJvamVrdG1hbmFnZXIvZXJmb2xncmVpY2hlLXByb2pla3Qv" target=\"_blank\">Erfolg gemessen</a> werden kann.</strong> Bei wirtschaftlichen Kriterien und der Einhaltung zeitlicher Vorgaben ist das noch recht einfach: Wird so viel Budget verbraucht wie geplant, werden die Meilensteine innerhalb des gesetzten Zeitrahmens erreicht, verläuft die Erfolgskontrolle positiv. Zu erkennen, ob und zu welchem Grad das gesetzte Ziel erreicht wurde, ist komplexer. Sie können dies beispielsweise durch einen <a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy53aXJ0c2NoYWZ0c2xleGlrb24yNC5uZXQvZC9pc3QtaXN0LXZlcmdsZWljaC9pc3QtaXN0LXZlcmdsZWljaC5odG0=" target=\"_blank\">Ist-Ist-Vergleich</a>, also einen Vergleich der Ausgangssituation mit der aktuellen Situation, oder einen <a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5jb250cm9sbGluZy13aWtpLmNvbS9kZS9pbmRleC5waHAvU29sbC1Jc3QtVmVyZ2xlaWNo" target=\"_blank\">Soll-Ist-Vergleich</a>, einen Vergleich der aktuellen Situation mit der gewünschten Situation, ermitteln.</p>
<p>Allgemeingültige Kriterien, anhand derer die Zielerreichung überprüft werden kann, sind schwer zu nennen, da Projektziele naturgemäß sehr individuell sind. Bei IT-Projekten werden andere Kriterien gelten als bei sozialwissenschaftlichen oder künstlerischen Projekten. <strong>Umso wichtiger ist es, dass sich zu Beginn des Projektes alle Stakeholder um eine einheitliche und nachprüfbare Zieldefinition bemühen.</strong></p>
<p><strong>Darüber hinaus sollten Projektmanager Indikatoren für zusätzliche Erfolgskontrollen bestimmen.</strong> Diese können zum Beispiel nötig sein, wenn sich absehen lässt, dass Teilaufgaben erst verspätet abgeschlossen werden. Oder wenn ersichtlich wird, dass ein bestimmter Anteil des Budgets zu früh aufgebraucht ist; aber auch, wenn sich negative Rückmeldungen verschiedener Stakeholder häufen.</p>
<p><strong>Abschließend seien noch einmal die Voraussetzungen für eine gelungene Erfolgskontrolle aufgeführt:</strong></p>
<ul>
<li> Beschreibung der Ausgangslage vor Beginn des Projektes in nachprüfbarer Form</li>
<li> Beschreibung der Ziele und der gewünschten Ergebnisse, die das Projekt erbringen soll</li>
<li> Darstellung, wie das Projekt die Ausgangslage verändern soll</li>
<li> Beschreibung der gewählten Methoden, um die Ausgangslage zu verändern</li>
<li> Projektplanung: Zeitplan der Auskunft darüber gibt, wann welche Ziele erreicht werden, Ressourcenplan, Personalplan, Kostenplan</li>
<li> Festlegung von Zeitpunkten und Methoden der Erfolgskontrolle.</li>
</ul>
<p>Darüber hinaus empfehle ich unsere <a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5icmFpbnRvb2wuY29tL3Byb2pla3RtYW5hZ2VtZW50LWJsb2cvcHJheGlzdGlwcHMtcHJvamVrdG1hbmFnZXIvNi10aXBwcy16dXItb3B0aW1hbGVuLXByb2pla3Rrb250cm9sbGUv" target=\"_blank\">6 Tipps zur optimalen Projektkontrolle</a>.</p>
<p><strong>Und jetzt noch einmal Hand aufs Herz: Führen Sie regelmäßige Erfolgskontrollen durch? Wenn nein, warum nicht? Wenn ja, in welcher Form? Wir freuen uns auf Ihre Antworten &#8211; und Schockerlebnisberichte.</strong></p>
 <img src="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=2663" width="1" height="1" style="display: none;" /><div><a class="addthis_button" href="http://www.braintool.com//addthis.com/bookmark.php?v=250" addthis:url='http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/praxistipps-projektmanager/erfolgskontrolle-projektmanagement/' addthis:title='Das Ziel ist der Weg: Erfolgskontrolle im Projektmanagement '><img src="//cache.addthis.com/cachefly/static/btn/v2/lg-share-en.gif" width="125" height="16" alt="Bookmark and Share" style="border:0"/></a></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Flow-Prinzip im Projektmanagement</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Oct 2011 12:41:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Praxistipps für Projektmanager]]></category>
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		<description><![CDATA[Motorradfahrer kennen es, Sportkletterer und – Taucher erleben es regelmäßig: das völlige Verschmelzen mit ihrer Umgebung, die komplette Konzentration auf die momentane Aufgabe. Die Psychologie bezeichnet diesen Zustand des „Einsseins“ mit „Flow“. Vor allem Manager beschreiben, dass sie diesen Zustand selbstvergessenen und zufriedenen Arbeitens immer wieder erleben; eine bewusste Konzentration scheint dann nicht nötig, ihnen fließt praktisch alles locker von der Hand.<div><a class="addthis_button" href="//addthis.com/bookmark.php?v=250" addthis:url='http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/praxistipps-projektmanager/flow-prinzip-projektmanagement/' addthis:title='Das Flow-Prinzip im Projektmanagement '><img src="//cache.addthis.com/cachefly/static/btn/v2/lg-share-en.gif" width="125" height="16" alt="Bookmark and Share" style="border:0"/></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel=\"attachment wp-att-2591\" href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5icmFpbnRvb2wuY29tL3Byb2pla3RtYW5hZ2VtZW50LWJsb2cvcHJheGlzdGlwcHMtcHJvamVrdG1hbmFnZXIvZmxvdy1wcmluemlwLXByb2pla3RtYW5hZ2VtZW50L2F0dGFjaG1lbnQvc21vb3RoLXdhdGVyLw=="><img class="aligncenter size-medium wp-image-2591" src="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/uploads/2011/08/flow-450x232.jpg" alt="flow-prinzip" width="450" height="232" /></a></p>
<p><a rel=\"attachment wp-att-2591\" href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5icmFpbnRvb2wuY29tL3Byb2pla3RtYW5hZ2VtZW50LWJsb2cvcHJheGlzdGlwcHMtcHJvamVrdG1hbmFnZXIvZmxvdy1wcmluemlwLXByb2pla3RtYW5hZ2VtZW50L2F0dGFjaG1lbnQvc21vb3RoLXdhdGVyLw=="></a>Motorradfahrer kennen es, Sportkletterer und – Taucher erleben es regelmäßig: das völlige Verschmelzen mit ihrer Umgebung, die komplette Konzentration auf die momentane Aufgabe. Die Psychologie bezeichnet diesen Zustand des „Einsseins“ mit „Flow“. In diesem Zustand gehen Personen völlig in ihrer derzeitigen Tätigkeit auf; der Rest der Welt scheint stillzustehen.</p>
<p>Entdeckt und zuerst beschrieben hat den Flow <a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9NaWglQzMlQTFseV9DcyVDMyVBRGtzemVudG1paCVDMyVBMWx5aQ==">Mihály Csíkszentmihályi</a>, mittlerweile emeritierter Professor für Psychologie an der University of Chicago. Der gebürtige Ungar beobachtete Künstler, die wie im Rausch an einem Bild arbeiteten, hochkonzentriert und in einem Zustand großer Zufriedenheit. <strong>Das Flow-Prinzip geht davon aus, dass sich auch im Beruf dieser Flow-Zustand einstellen kann.</strong> Vor allem Manager beschreiben, dass sie diesen Zustand selbstvergessenen und zufriedenen Arbeitens immer wieder erleben; eine bewusste Konzentration scheint dann nicht nötig, ihnen fließt praktisch alles locker von der Hand.</p>
<p>Doch lässt sich der Flow Zustand auch bewusst herstellen? Wer kann die vollkommene Zufriedenheit bei der Arbeit erreichen?<span id="more-2589"></span></p>
<h3>Flow: Der Raum zwischen Unterforderung und Überforderung</h3>
<p>Zunächst die gute Nachricht: Sie müssen kein Topmanager sein, um in den Flow-Zustand zu kommen. Csíkszentmihályi zufolge kann jeder den Flow, den Fluss bei der Arbeit erleben. Dafür muss in erster Linie eine Voraussetzung erfüllt sein: <strong>Die Herausforderung darf weder unterfordern noch überfordern.</strong> Stattdessen sollte sie genau Ihren Fähigkeiten entsprechen. Wer ständig überfordert ist, arbeitet in Angst, seine Aufgaben nicht richtig und termingerecht zu erledigen; wer stets unterfordert ist, langweilt sich. In beiden Zuständen erreichen Sie keine guten Arbeitsergebnisse.</p>
<p><strong>Das Flow-Gefühl kennzeichnet also die optimale Balance zwischen Über- und Unterforderung.</strong> Der Zustand, der sich dann einstellt, <a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9GbG93XyUyOFBzeWNob2xvZ2llJTI5I0suQzMuQjZycGVybGljaGVfQW56ZWljaGVu">spiegelt sich übrigens auch auf körperlicher Ebene wider</a>. Bei Menschen, die im Flow arbeiten, befinden sich Puls, Atmung und Blutdruck in idealem Einklang; es herrscht Harmonie zwischen dem Limbischen System, dem Sitz unserer Emotionen, und dem Noecortex, dem Bereich des Hirns, der für den Verstand zuständig ist.</p>
<p>Es gibt allerdings auch eine schlechte Nachricht: <strong>Es existiert kein Patentrezept, um den Flow-Zustand herzustellen.</strong> Jedoch kann jeder eine innere Einstellung aufbauen, die es einfacher macht, den Flow zu erreichen; und jede Führungskraft, jeder Projektmanager, kann die Bedingungen schaffen, die das Beste aus den Mitarbeitern herausholen.</p>
<h3>Die innere Einstellung für den Flow</h3>
<p><strong>Das Flow-Prinzip geht davon aus, dass die innere Einstellung ganz entscheidend bestimmt, was passiert.</strong> Das klingt nach einer Binsenweisheit; Projektmanager, die sich aber aufmerksam in der <a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5icmFpbnRvb2wuY29tL3Byb2pla3RtYW5hZ2VtZW50LWJsb2cvcHJheGlzdGlwcHMtcHJvamVrdG1hbmFnZXIvZGFzLWVyZm9sZ3JlaWNoZS1wcm9qZWt0bWVldGluZy8=" target=\"_blank\">Teambesprechung</a> beobachten, werden den wahren Kern darin entdecken. Begreifen Sie Herausforderungen als Problem oder gar als Bedrohung, greift das Team diese negative Stimmung auf und wird entsprechend besorgt an die Arbeit gehen; verstehen Sie Herausforderungen dagegen als Chance, schaffen Sie es, das <a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5icmFpbnRvb2wuY29tL3Byb2pla3RtYW5hZ2VtZW50LWJsb2cvcHJheGlzdGlwcHMtcHJvamVrdG1hbmFnZXIvcHJvamVrdHRlYW0tbW90aXZhdGlvbi8=">Projektteam zu motivieren</a>, sodass es sich schwungvoll an die Arbeit macht.</p>
<p><strong>Wer das Flow-Gefühl im Beruf erleben will, der sollte also an seiner inneren Einstellung arbeiten.</strong> Folgende Bedingungen sind dabei von Bedeutung:</p>
<ul>
<li> Sie haben ein Ziel für Ihre Aktivität, das mit ihren persönlichen Zielen und Einstellungen übereinstimmt</li>
<li> Sie sehen einen Sinn in dem, was Sie tun</li>
<li> Sie können sich auf Ihre Aufgabe konzentrieren</li>
<li> Die Anforderungen stehen in einem guten Verhältnis zu Ihren Fähigkeiten</li>
<li> Sie haben Kontrolle über Ihre Aktivität</li>
</ul>
<p>Bei Tätigkeiten, die Sie gerne verrichten, stellt sich wahrscheinlich häufiger ein Flow-Gefühl ein. Nun hat aber nicht jeder das Glück, nur Aufgaben zu erledigen, die tatsächlich Spaß machen. <strong>Dem Flow-Prinzip zufolge können Sie allerdings auch aus unangenehmen Tätigkeiten Freude ziehen – wenn Sie sich als Teil eines „großen Ganzen“ begreifen.</strong> Als Projektmanager oder als Mitarbeiter in einem Projekt dienen Sie auch mit lästigen Arbeiten dem Erreichen des Projektziels; sehen Sie unangenehme Tätigkeiten nicht als lästiges Übel, sondern als Schritt auf dem Weg zu eben diesem Ziel, stellt sich der Flow eher ein. <strong>Das gilt allerdings nur, wenn die Projektziele auch mit Ihren eigenen Werten und Einstellungen übereinstimmen.</strong> Daher sollten Sie zunächst Ihre eigenen Werte und Ziele kennenlernen, wenn Sie „im Fluss“ arbeiten möchten.</p>
<h3>Das Flow-Prinzip und Einflüsse aus dem Umfeld</h3>
<p>Dem Flow-Prinzip zufolge kommt es aber nicht nur auf die innere Einstellung, sondern auch auf die Einflüsse aus der Umwelt an. <strong>Hier sind Führungskräfte und Projektmanager gefragt, um ihren Mitarbeitern die perfekten Voraussetzungen zu bieten.</strong> Dazu gehört es, klare Ziele vorzugeben und den Mitarbeitern geeigneten Raum zum Arbeiten zu geben. Als Führungskraft, die am Flow interessiert ist, sollten sie auf der einen Seite durch klare Regeln Orientierung schaffen, auf der anderen Seite Ihren Mitarbeitern Möglichkeiten zur freien Entfaltung einräumen. Geben Sie regelmäßig konstruktives Feedback für die geleistete Arbeit und tragen Sie immer neue Herausforderungen an Ihre Mitarbeiter heran, damit sich keine Langeweile einstellt. So schaffen Sie Bedingungen, unter denen Ihre Mitarbeiter Erfüllung in ihrer Arbeit und damit den Flow finden können.</p>
<p><em>Wie Sie Ihre eigenen Werte und Ziele eruieren und was Unternehmen noch alles leisten können und sollten, um ihren Mitarbeitern in den Arbeitsfluss zu verhelfen, haben übrigens <a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5idXNpbmVzcy13aXNzZW4uZGUvb3JnYW5pc2F0aW9uL2Zsb3ctYW0tYXJiZWl0c3BsYXR6LWVyemV1Z3QtZ2x1ZWNrbGljaGUtbWl0YXJiZWl0ZXIvP3JlZj1yc3M=" target=\"_blank\">Udo Berenbrinker und Jenny Karpawitz für business-wissen.de</a> schön zusammengefasst.</em></p>
<p><strong>Wie sieht es bei Ihnen aus? Wann kommen Sie so richtig in den Flow? Sind Sie der Meinung, man könne das Flow-Gefühl innerhalb eines Projektteams fördern und wenn ja, wie?</strong></p>
 <img src="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=2589" width="1" height="1" style="display: none;" /><div><a class="addthis_button" href="http://www.braintool.com//addthis.com/bookmark.php?v=250" addthis:url='http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/praxistipps-projektmanager/flow-prinzip-projektmanagement/' addthis:title='Das Flow-Prinzip im Projektmanagement '><img src="//cache.addthis.com/cachefly/static/btn/v2/lg-share-en.gif" width="125" height="16" alt="Bookmark and Share" style="border:0"/></a></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die 5S-Methode: Vom Chaos zur Struktur</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 14:18:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Praxistipps für Projektmanager]]></category>
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		<description><![CDATA[„Wer Ordnung hält, ist nur zu faul zum Suchen“, lautet eine Volksweisheit, „Ordnung ist nur das halbe Leben“ die Abwandlung einer anderen. Vom „kreativen Chaos“ ist die Rede. Für das Privatleben mag das alles stimmen – niemand muss in seinem ganz persönlichem Bereich zum Ordnungsfanatiker werden. Am Arbeitsplatz jedoch ist das Chaos selten kreativ; stattdessen kostet jede Minute, die man mit Suchen verbringt, bares Geld. Dabei ist es vollkommen egal, ob die Mitarbeiter im Lager suchen, im Archiv, auf dem eigenen Schreibtisch oder im firmeninternen Rechner-Netzwerk. Die Zeit, die für die Suche nach erforderlichen Materialien oder Unterlagen draufgeht, könnte sinnvoller, produktiver und damit gewinnbringender eingesetzt werden. 5S ist der Name einer sehr effizienten Methode, den Arbeitsplatz neu zu strukturieren und mehr Ordnung und Sauberkeit auf den Schreibtisch zu bringen.<div><a class="addthis_button" href="//addthis.com/bookmark.php?v=250" addthis:url='http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/praxistipps-projektmanager/5s-methode-vom-chaos-zur-struktur/' addthis:title='Die 5S-Methode: Vom Chaos zur Struktur '><img src="//cache.addthis.com/cachefly/static/btn/v2/lg-share-en.gif" width="125" height="16" alt="Bookmark and Share" style="border:0"/></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Peter Ludolf sucht. Der Autoverwerter und ein Star der <a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9MdWRvbGZz" target=\"_blank\">DMAX-Doku-Soap um vier skurrile Brüder</a> wühlt sich durch Berge von Anlassern, mannshoch stapeln sich die Maschinenteile auf dem Gelände, das die Ludolfs Lager nennen. Der Kunde braucht Geduld, wenn er etwas von den Ludolfs will, viel Geduld.</p>
<p><iframe width="460" height="234" src="http://www.youtube.com/embed/q13nRawRE1E?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Es ist nicht auf den ersten Blick zu erkennen, aber es gibt eine Struktur in den Schrotthaufen der Ludolfs. Die Autoaltteile sind säuberlich sortiert – nur durchblickt diese Struktur kein Außenstehender, das Lager ist Peters Revier. Ohne eine gewisse Ordnung würde auch er kein Ersatzteil mehr wiederfinden, die Kunden müssten ewig warten. Die Ludolfs haben sich ihr ganz eigenes Ordnungssystem aufgebaut.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2098" src="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/uploads/2011/02/5S-Methode.jpg" alt="5s-methode" width="396" height="303" /></p>
<p>Ordnung und Sauberkeit bei den Ludolfs<span id="more-2097"></span> – <a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy50cW0uZGUvZGllbnN0bGVpc3R1bmdlbi9hbmJpZXRlci90cW0tdHJhaW5pbmctY29uc3VsdGluZy90cW0tbmV3cy9vcmRudW5nLXNhdWJlcmtlaXQtYmVpLWRlbi1sdWRvbGZz" target=\"_blank\">so wirbt ein Training- und Consulting-Unternehmen für einen 5S-Kurs</a>. Kann man Ordnung tatsächlich von den Ludolfs lernen? Zumindest zum Teil, dem Teil, der sagt, dass man im Arbeitsalltag ein Ordnungssystem braucht. 5S ist der Name einer sehr effizienten Methode, den Arbeitsplatz neu zu strukturieren und mehr Ordnung und Sauberkeit auf den Schreibtisch zu bringen.</p>
<h3>Warum braucht ein Unternehmen Ordnungsprinzipien?</h3>
<p>„Wer Ordnung hält, ist nur zu faul zum Suchen“, lautet eine Volksweisheit, „Ordnung ist nur das halbe Leben“ die Abwandlung einer anderen. Vom „kreativen Chaos“ ist die Rede. Für das Privatleben mag das alles stimmen – niemand muss in seinem ganz persönlichem Bereich zum Ordnungsfanatiker werden. <strong>Am Arbeitsplatz jedoch ist das Chaos selten kreativ; stattdessen kostet jede Minute, die man mit Suchen verbringt, bares Geld.</strong> Dabei ist es vollkommen egal, ob die Mitarbeiter im Lager suchen, im Archiv, auf dem eigenen Schreibtisch oder im firmeninternen Rechner-Netzwerk. Die Zeit, die für die Suche nach erforderlichen Materialien oder Unterlagen draufgeht, könnte sinnvoller, produktiver und damit gewinnbringender eingesetzt werden.</p>
<h3>5S – eine japanische Methode sorgt für Struktur</h3>
<p>5S ist eine Methode, die Struktur des Arbeitsplatzes und damit die Arbeitseffizienz zu verbessern. <a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5icmFpbnRvb2wuY29tL3Byb2pla3RtYW5hZ2VtZW50LWJsb2cvcHJheGlzdGlwcHMtcHJvamVrdG1hbmFnZXIvZ2V0dGluZy10aGluZ3MtZG9uZS1pbS1wcm9qZWt0Z2VzY2hhZnQv" target=\"_blank\">Organisation</a> ist das Zauberwort: An einem gut durchorganisierten Arbeitsplatz und in einer strukturierten, aufgeräumten Arbeitsumgebung sind Mitarbeiter motivierter. Denn langwieriges Suchen frustriert und ärgert. <strong>Schnelles Finden dagegen verschafft Erfolgserlebnisse; ein klar strukturierter, aufgeräumter Schreibtisch sorgt auch für ein aufgeräumtes Denken und einen klaren Kopf.</strong></p>
<p>Die 5S-Methode kommt aus Japan und wurde für das Produktionssystem von Toyota geprägt. Die 5 Ordnungsprinzipien sind Teil der Kaizen-Philosophie, dem Streben nach kontinuierlicher Verbesserung. <strong>Dementsprechend ist die Einführung von 5S auch kein einmaliges Projekt, sondern eine dauerhafte Veränderung im Betriebsablauf bzw. in Ihrem persönlichen Arbeitsalltag.</strong></p>
<h3>Wofür stehen nun die 5S?</h3>
<p>Im Japanischen verbergen sich dahinter die Begriffe: Seirii – Seiton – Seiso – Seiketsu – Shitsuke. Im Deutschen werden sie übersetzt mit Sortieren – Setzen – Sauberkeit – Standardisierung &#8211; Selbstdisziplin. Im Einzelnen steht dies für:</p>
<ol>
<li> <strong>Sortieren: </strong>Sie bewahren alle wichtigen Gegenstände in greifbarer Nähe auf, es liegen keine unwichtigen Dinge im Weg.</li>
<li> <strong>Setzen:</strong> Sie finden die optimale Anordnung Ihrer Arbeitsmaterialien und Unterlagen. Markieren und beschriften Sie, was Sie regelmäßig brauchen.</li>
<li><strong>Sauberkeit:</strong> Ihre Arbeitsumgebung sollte geputzt und aufgeräumt sein.</li>
<li> <strong>Standardisierung:</strong> Übertragen Sie die Ordnungsprinzipien auf alle Arbeitsplätze im Unternehmen, inklusive des digitalen Firmennetzwerkes. <a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5id3ItbWVkaWEuZGUvdGhlbWVuL3Byb2R1a3Rpb24tdGVjaG5pay9xdWFsaXRhZXRzbWFuYWdlbWVudC8wNTUxM19rYWl6ZW4tLW9yZG51bmctc2NoYWZmZW4tdW5kLWVyaGFsdGVuLW1pdC1kZXItNS1zLW1ldGhvZGUucGhw" target=\"_blank\">Hilfestellung</a> dabei kann zum Beispiel ein 5S-Beauftragter geben: Ein Mitarbeiter kümmert sich um Einhaltung und Standardisierung der Ordnungsprinzipien. Er liefert Vorlagen, etwa als Formblätter oder Schautafeln. Er motiviert die übrigen Kollegen, die neu gewonnene Ordnung zu halten – zum Beispiel durch Vorher-Nacher-Fotos.</li>
<li> <strong>Selbstdisziplin:</strong> Nun müssen Sie sich selbst dazu anhalten, Struktur und Ordnung im stressigen Arbeitsalltag nicht wieder zu verlieren. Merken Sie sich: Es kostet weniger Zeit, Unterlagen gleich abzuheften oder Material richtig einzuordnen, als alles später aus einem großen Haufen heraussuchen zu müssen.</li>
</ol>
<p>Wahrscheinlich haben die Ludolfs noch nie etwas von 5S gehört. Die Ordnung in ihrer Autoverwertung funktioniert, weil Peter den Überblick hat, sein Lager kennt. Das macht den Unterhaltungswert der Serie aus – that´s Entertainment. <strong>Im effizienten Unternehmen allerdings sorgt 5S dafür, dass alle Mitarbeiter an strukturierten Arbeitsplätzen und Arbeitsabläufen beteiligt sind – und sich dort auch zurechtfinden.</strong></p>
 <img src="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=2097" width="1" height="1" style="display: none;" /><div><a class="addthis_button" href="http://www.braintool.com//addthis.com/bookmark.php?v=250" addthis:url='http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/praxistipps-projektmanager/5s-methode-vom-chaos-zur-struktur/' addthis:title='Die 5S-Methode: Vom Chaos zur Struktur '><img src="//cache.addthis.com/cachefly/static/btn/v2/lg-share-en.gif" width="125" height="16" alt="Bookmark and Share" style="border:0"/></a></div>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Das Kickoff-Meeting: Tipps für einen guten Start</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Sep 2011 19:50:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Jung</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Praxistipps für Projektmanager]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein guter Start ist halb gewonnen, das gilt ganz besonders fürs Projektmanagement. Das Kickoff-Meeting sollte daher wesentlicher Bestandteil jedes Projektes sein. In der Realität geht ein offizielles Auftakt-Meeting allerdings oft zwischen der Projektvorbereitung und -realisierung unter. Leider, denn das Kickoff-Meeting ermöglicht

    * ein persönliches Kennenlernen aller Projektbeteiligten,
    * eine erste Aufgaben- und Rollenverteilung,
    * die Vorstellung der Projektziele, -maßnahmen und -strategien,
    * das Netzwerken und
    * es sorgt idealerweise für einen gehörigen Motivationsschub.<div><a class="addthis_button" href="//addthis.com/bookmark.php?v=250" addthis:url='http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/praxistipps-projektmanager/kickoff-meeting-tipps-guten-start/' addthis:title='Das Kickoff-Meeting: Tipps für einen guten Start '><img src="//cache.addthis.com/cachefly/static/btn/v2/lg-share-en.gif" width="125" height="16" alt="Bookmark and Share" style="border:0"/></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-2423 alignnone" title="Kickoff-Meeting für Projektmanager" src="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/uploads/2011/04/kickoff-meeting.jpg" alt="Kickoff-Meeting für Projektmanager" width="423" height="284" /></p>
<p><a rel=\"attachment wp-att-2423\" href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5icmFpbnRvb2wuY29tL3Byb2pla3RtYW5hZ2VtZW50LWJsb2cvcHJheGlzdGlwcHMtcHJvamVrdG1hbmFnZXIva2lja29mZi1tZWV0aW5nLXRpcHBzLWd1dGVuLXN0YXJ0L2F0dGFjaG1lbnQva2lja29mZi1tZWV0aW5nLw=="></a>Ein guter Start ist halb gewonnen, das gilt ganz besonders fürs Projektmanagement. <strong>Das Kickoff-Meeting sollte daher wesentlicher Bestandteil jedes Projektes sein.</strong> In der Realität geht ein offizielles Auftakt-Meeting allerdings oft zwischen der Projektvorbereitung und -realisierung unter. Leider, denn das Kickoff-Meeting ermöglicht</p>
<ul>
<li> ein persönliches Kennenlernen aller Projektbeteiligten,</li>
<li> eine erste Aufgaben- und Rollenverteilung,</li>
<li> die Vorstellung der Projektziele, -maßnahmen und -strategien,</li>
<li> das Netzwerken und</li>
<li> es sorgt idealerweise für einen gehörigen <a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5icmFpbnRvb2wuY29tL3Byb2pla3RtYW5hZ2VtZW50LWJsb2cvcHJheGlzdGlwcHMtcHJvamVrdG1hbmFnZXIvcHJvamVrdHRlYW0tbW90aXZhdGlvbi8=" target=\"_blank\">Motivationsschub</a>.<span id="more-2421"></span></li>
</ul>
<h3>Der richtige Zeitpunkt</h3>
<p><strong>Um die Möglichkeiten eines Kickoff-Meetings voll auszuschöpfen, kommt es allerdings auf das richtige Timing an.</strong> Wie in jedem <a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5icmFpbnRvb2wuY29tL3Byb2pla3RtYW5hZ2VtZW50LWJsb2cvcHJheGlzdGlwcHMtcHJvamVrdG1hbmFnZXIvZGFzLWVyZm9sZ3JlaWNoZS1wcm9qZWt0bWVldGluZy8=" target=\"_blank\">Meeting</a> müssen entsprechende Vorbereitungen getroffen werden, zudem sollte die Grobplanung des Projekts soweit stehen, dass es präsentiert werden kann. Und natürlich sollten auch die Projektbeteiligten bekannt sein.</p>
<h3>Die Vorbereitung</h3>
<p><strong>Mit welchem Aufwand das Meeting vorbereitet und durchgeführt werden sollte, hängt natürlich stark von der Größe und Bedeutsamkeit des Projekts ab. </strong>Für einen wichtigen und/oder neuen Kunden dürfen Sie ruhig etwas mehr Mühe investieren. Handelt es sich dagegen um ein Projekt, das Sie in ähnlicher Form schon des Öfteren durchgeführt haben, reicht auch weniger Vorarbeit. Aus oben genannten Gründen sollten Sie auf das Kickoff-Meeting dennoch nicht ganz verzichten – auch nicht, wenn sich das Kernteam bereits aus früheren Projekten kennt oder das Meeting nicht budgetiert wurde.</p>
<h3>Der Ablauf</h3>
<p>Ist das Meeting entsprechend vorbereitet, könnte ein möglicher Ablaufplan für ein optimales Kickoff-Meeting wie folgt aussehen:</p>
<ol>
<li><strong>Begrüßung und Vorstellung aller Projektbeteiligten</strong></li>
<li><strong>Erläuterung des Projekthintergrunds durch den Projektmanager und den Kunden bzw. das Unternehmensmanagement.</strong> Hier sollten Sie dem Team die Ausgangssituation, die Ideen, Anliegen und Erwartungen vermitteln, die zur Aufnahme des Projekts geführt haben. Dadurch stärken Sie im Team das Bewusstsein für die Bedeutung des Projekts und fördern die Motivation aller Projektbeteiligten.</li>
<li><strong>Präzisierung der Grobplanung</strong>: Hierzu zählen die Projektziele, der zeitliche Rahmen inklusive der Meilensteine, <a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5icmFpbnRvb2wuY29tL3Byb2pla3RtYW5hZ2VtZW50LWJsb2cvcHJheGlzdGlwcHMtcHJvamVrdG1hbmFnZXIvc3Rhcmtlbi1yaXNpa2VuLXN3b3QtYW5hbHlzZS1wbS8=" target=\"_blank\">Risiken- und Chancen des Projekts</a> aber auch die Erklärung des Verfahrens bei möglichen Projektanpassungen während des Projektverlaufs. Dieser Punkt ist besonders wichtig, wenn Sie <a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5icmFpbnRvb2wuY29tL3Byb2pla3RtYW5hZ2VtZW50LWJsb2cvcHJheGlzdGlwcHMtcHJvamVrdG1hbmFnZXIvdGlwcHMta29tbXVuaWthdGlvbi1wcm9qZWt0c3BvbnNvcmVuLw==" target=\"_blank\">mit Projektsponsoren arbeiten</a>, die es nicht gewohnt sind, dass Anpassungen zum Projektalltag gehören.</li>
<li><strong>Grundsätze der Zusammenarbeit</strong>: Dies betrifft insbesondere den Punkt <a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5icmFpbnRvb2wuY29tL3Byb2pla3RtYW5hZ2VtZW50LWJsb2cvcHJheGlzdGlwcHMtcHJvamVrdG1hbmFnZXIva29uZmxpa3RtYW5hZ2VtZW50LWhhcnZhcmQta29uemVwdHMv" target=\"_blank\">Kommunikation</a>. Als Projektmanager sollten Sie herausstellen, wie wichtig gute und vor allem effektive Kommunikation untereinander ist und dass Sie alle wichtigen Entscheidungen nach gründlicher Prüfung durch das gesamte Team treffen. In Teams, mit denen Sie noch nicht zusammengearbeitet haben, können Sie auch konkrete Kommunikationsregeln festlegen, z. B. zu den Ansprechpartnern, Kommunikationsmedien und Feedbackkultur.</li>
<li><strong>Raum für Fragen</strong></li>
<li><strong>Die weitere Vorgehensweise</strong></li>
</ol>
<p><strong>Wie stehen Sie zu Kickoff-Meetings? Gehört ein guter Start bei Ihnen zum guten Ton oder halten Sie sie für entbehrlich und wenn ja, warum? Gibt es Alternativen oder weitere Punkte, die Sie auf die Agenda setzen würden? Wie finden Sie den optimalen Zeitpunkt für das Kickoff-Meeting? Wir freuen uns auf Ihre Anregungen!</strong><em><br />
</em></p>
 <img src="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=2421" width="1" height="1" style="display: none;" /><div><a class="addthis_button" href="http://www.braintool.com//addthis.com/bookmark.php?v=250" addthis:url='http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/praxistipps-projektmanager/kickoff-meeting-tipps-guten-start/' addthis:title='Das Kickoff-Meeting: Tipps für einen guten Start '><img src="//cache.addthis.com/cachefly/static/btn/v2/lg-share-en.gif" width="125" height="16" alt="Bookmark and Share" style="border:0"/></a></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ende gut, alles gut? Der erfolgreiche Projektabschluss</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Jul 2011 13:51:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Jung</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gegen Ende wird es immer am schwersten, das gilt auch im Projektmanagement. Schon den richtigen Zeitpunkt des Projektabschlusses zu definieren, ist keine einfache Aufgabe und abhängig von der Art des Projektes sowie der Vereinbarung mit dem Auftraggeber bzw. Kunden. Während IT-Projekte meist mit einer Produktpräsentation und -einführung enden, schließen soziale Projekte häufig ab, sobald kein Geld mehr zur Verfügung steht. Zu einem ordentlichen Abschluss geführt werden sollten aber alle Projekte.<div><a class="addthis_button" href="//addthis.com/bookmark.php?v=250" addthis:url='http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/praxistipps-projektmanager/projektabschluss/' addthis:title='Ende gut, alles gut? Der erfolgreiche Projektabschluss '><img src="//cache.addthis.com/cachefly/static/btn/v2/lg-share-en.gif" width="125" height="16" alt="Bookmark and Share" style="border:0"/></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel=\"attachment wp-att-2501\" href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5icmFpbnRvb2wuY29tL3Byb2pla3RtYW5hZ2VtZW50LWJsb2cvcHJheGlzdGlwcHMtcHJvamVrdG1hbmFnZXIvcHJvamVrdGFic2NobHVzcy9hdHRhY2htZW50L3NwcmludGVyLWNyb3NzaW5nLXRoZS1maW5pc2gtbGluZS8="><img class="aligncenter size-full wp-image-2501" src="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/uploads/2011/06/Projektabschluss.jpg" alt="Der erfolgreiche Projektabschluss" width="425" height="282" /></a><br />
Gegen Ende wird es immer am schwersten, das gilt auch im Projektmanagement. Schon den richtigen Zeitpunkt des Projektabschlusses zu definieren, ist keine einfache Aufgabe und abhängig von der Art des Projektes sowie der Vereinbarung mit dem Auftraggeber bzw. Kunden. Während IT-Projekte meist mit einer Produktpräsentation und -einführung enden, schließen soziale Projekte häufig ab, sobald kein Geld mehr zur Verfügung steht. Zu einem ordentlichen Abschluss geführt werden sollten aber alle Projekte.</p>
<h3>Projektabschluss mit System</h3>
<p>Häufig neigen Projekte dazu, einfach auszulaufen. Die Mitarbeiter sind geistig schon mit anderen Aufgaben beschäftigt, die Motivation sinkt. Dabei kann ein unsystematischer Projektabschluss den <a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5icmFpbnRvb2wuY29tL3Byb2pla3RtYW5hZ2VtZW50LWJsb2cvcHJheGlzdGlwcHMtcHJvamVrdG1hbmFnZXIvZXJmb2xncmVpY2hlLXByb2pla3Qv" target=\"_blank\">Erfolg eines Projektes</a> noch einmal infrage stellen – Teilaufgaben bleiben unerledigt, Fehler werden nicht verbessert, Feedback bleibt ungehört.</p>
<p><span id="more-2500"></span></p>
<p><strong>Aber was gehört zu einem systematischen Projektabschluss?<br />
</strong></p>
<ul>
<li><strong>Zieldefinition:</strong> In erster Linie sollte der Projektabschluss von Beginn an als eigene Phase im Projekt betrachten und als solche in den Projektplan aufgenommen werden. Für den erfolgreichen Projektabschluss sollten sich alle Beteiligten auf eine gemeinsame Zieldefinition einigen. Nur so kann man auch identifizieren, wann ein Projekt tatsächlich zu Ende ist und ob das Ziel wirklich erreicht wurde.</li>
<li><strong>Abschlussphase:</strong> In der Abschlussphase muss der Projektleiter dann feststellen, ob es noch unerledigte Teilaufgaben gibt. Die Zuständigkeiten für diese Teilaufgaben müssen verteilt werden.</li>
<li><strong>Abschlussbericht &amp; Projektpräsentation:</strong> Sind alle Teilaufgaben erledigt, werden die Projektergebnisse festgestellt und schriftlich fixiert. Das geschieht zum einen in einem Abschlussbericht, zum anderen in einer Projektpräsentation.</li>
<li><strong>Projektabschlussitzung:</strong> Anschließend findet eine Projektabschlusssitzung gemeinsam mit dem Auftraggeber bzw. Kunden statt. Das Projektteam präsentiert die Ergebnisse, zeigt auf, welche Ziele erreicht wurden und ob zusätzliche Erfolge erzielt wurden. Zur Projektabschlusssitzung gehört auch eine Rückschau aller Beteiligten.</li>
<li><strong>Abnahme:</strong> Decken sich die Ergebnisse mit den zu Beginn des Projektes definierten Zielen, nimmt der Kunde oder Auftraggeber das Projekt ab.</li>
</ul>
<p>Damit aber noch nicht genug. Neben der Projektpräsentation und –abnahme ist noch ein weiteres Detail von Bedeutung: Die während des Projektes gesammelten Erfahrungen dürfen nicht verloren gehen!</p>
<h3>Lessons learned: Auswertung und Nachbetrachtung</h3>
<p>Eine Dokumentation des Projektes sollte ohnehin projektbegleitend erfolgen. Die formalen Ergebnisse und Erfolge eines Projektes gehen dann in den Abschlussbericht und die Projektdokumentation mit ein. <strong>Ebenso wichtig ist allerdings, eine gründliche Analyse des Projektes zur Feststellung der <a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5icmFpbnRvb2wuY29tL3Byb2pla3RtYW5hZ2VtZW50LWJsb2cvcHJheGlzdGlwcHMtcHJvamVrdG1hbmFnZXIvbGVzc29ucy1sZWFybmVkLw==" target=\"_blank\">Lessons learned</a>.</strong> Dazu gehört es nicht nur, zu schauen, was erfolgreich und was weniger erfolgreich war. Zusätzlich sollte eine Prozessanalyse erfolgen, die fragt, wie sinnvoll die Wege zum Erfolg waren – und was man in kommenden Projekten eventuell anders machen kann. <strong>Zentral für diesen Schritt der Auswertung ist es, Feedback vom Auftraggeber, aber auch von den Projektmitarbeitern zu sammeln.</strong> Der Erfahrungsschatz kompetenter Mitarbeiter ist eine wertvolle Zugabe für die Planung zukünftiger Projekte. Zudem können diese Gespräche noch schwelende Konflikte auflösen.</p>
<p><strong>Idealerweise liegt die Nachbetrachtung zeitnah hinter der Ergebnisübergabe, da dann die Erfahrungen noch frisch und unverfälscht sind.</strong> Durchgeführt werden sollte sie auch, wenn das Projekt ein Misserfolg war oder abgebrochen wurde; auch dann ist das Erfahrungslernen eine wichtige Komponente. Dabei sollten alle Beteiligten immer vor Augen haben: Fehler zu erkennen, ist ein wichtiger Schritt, um sie in Zukunft zu vermeiden. Die Fehleranalyse hat allerdings nicht das Ziel, jemandem die Schuld für etwas zuzuschieben.</p>
<p>Wenn das Projektergebnis den Kunden zufriedenstellt und auch die Mitarbeiter mit dem Projektverlauf im Reinen sind, ist das ein schöner Erfolg. Doch das Projekt sollte sich auch wirtschaftlich lohnen. Um dies festzustellen, führt man eine Nachkalkulation durch, in der die geplanten und die tatsächlichen Kosten gegenübergestellt werden. War das Projekt wirtschaftlich wenig erfolgreich, müssen die Gründe dafür herausgefiltert und dokumentiert werden, damit vermeidbare Fehlkalkulationen beim nächsten Projekt nicht vorkommen.</p>
<h3>Oft unterschätzt: Der emotionale Projektabschluss</h3>
<p>Auftraggeber zufrieden = Projekt abgeschlossen? In der Praxis geht diese Gleichung nicht auf. <strong>Häufig wird unterschätzt, wie wichtig ein emotionaler Abschluss der Projektmitarbeiter mit dem Projekt ist.</strong></p>
<p>Das beginnt schon in der Abschlussphase: Die Mitarbeiter sind weniger motiviert, sehnen sich nach Sicherheit und sind daher in Gedanken schon bei neuen Aufgaben. Dem Projektleiter kommt die Aufgabe zu, die Mitarbeiter in dieser kritischen Phase wieder zu motivieren. Dazu gehören Gespräche über die Zukunftspläne der Projektbeteiligten; alle Mitarbeiter sollten zudem über den Projekterfolg unterrichtet werden und erfahren, welchen eigenen Anteil sie daran hatten.</p>
<p>Projektteams arbeiten oft nur temporär zusammen; schließt das Projekt ab, löst sich auch das Team auf. Damit gegen Ende nicht alles auseinanderläuft, sollte der Projektleiter einen Termin für einen konkreten Schlusspunkt setzen. Auf einer Abschlussfeier können die Mitarbeiter noch einmal Wertschätzung erfahren, ihre eigene Leistung feiern und sich von ihren Teamkollegen verabschieden. Das macht den Kopf frei für neue Aufgaben.</p>
 <img src="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=2500" width="1" height="1" style="display: none;" /><div><a class="addthis_button" href="http://www.braintool.com//addthis.com/bookmark.php?v=250" addthis:url='http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/praxistipps-projektmanager/projektabschluss/' addthis:title='Ende gut, alles gut? Der erfolgreiche Projektabschluss '><img src="//cache.addthis.com/cachefly/static/btn/v2/lg-share-en.gif" width="125" height="16" alt="Bookmark and Share" style="border:0"/></a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Abenteuer Projekte: Hauptsache zertifiziert</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Jun 2011 15:26:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstücke Projektpraxis]]></category>
		<category><![CDATA[Abenteuer Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[kostenlos]]></category>
		<category><![CDATA[lessons learned]]></category>
		<category><![CDATA[PM Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Projekterfahrung]]></category>
		<category><![CDATA[Projektmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Schulung]]></category>
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		<description><![CDATA[Sind Sie eigentlich als Projektleiter zertifiziert? Oder überlegen Sie sich vielleicht, eine Zertifizierung zu machen? Die Nachfrage nach Projektleitern, die ihr erworbenes Wissen und ihre Erfahrungen durch entsprechende Zertifkate dokumentieren können, ist in den letzten Jahren stetig gestiegen. Manchmal wünschen Unternehmen auch, dass Ausbildungen zum Thema Projektmanagement nachweislich bestimmten anerkannten Standards folgen. Projekt-Management-Kenntnisse gelten vor [...]<div><a class="addthis_button" href="//addthis.com/bookmark.php?v=250" addthis:url='http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/fundstuecke-projektpraxis/abenteuer-projekte-hauptsache-zertifiziert/' addthis:title='Abenteuer Projekte: Hauptsache zertifiziert '><img src="//cache.addthis.com/cachefly/static/btn/v2/lg-share-en.gif" width="125" height="16" alt="Bookmark and Share" style="border:0"/></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sind Sie eigentlich als Projektleiter zertifiziert? Oder überlegen Sie sich vielleicht, eine Zertifizierung zu machen?</p>
<p>Die Nachfrage nach Projektleitern, die ihr erworbenes Wissen und ihre Erfahrungen durch entsprechende Zertifkate dokumentieren können, ist in den letzten Jahren stetig gestiegen. Manchmal wünschen Unternehmen auch, dass Ausbildungen zum Thema Projektmanagement nachweislich bestimmten anerkannten Standards folgen.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-2057" src="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/uploads/2011/02/hauptsache-zertifiziert-450x300.jpg" alt="hauptsache Zertifiziert (Quelle: fotopedia.com@Joi Ito)" width="450" height="300" /></p>
<p>Projekt-Management-Kenntnisse gelten vor allem in der IT-Branche als Karrieregarant. In der 21. Folge von „Abenteuer Projekte“ wird Ihnen die wichtigsten Zertifizierungen vorgestellt.</p>
<p>Die Qualifizierung von Mitarbeitern für das Projekt-Management wird auch abteilungsübergreifend immer wichtiger. Führende Projekt-Management-Organisationen vergeben Zertifikate zum Nachweis des Erfahrungsschatzes und Methodenwissens. Welche Organisation was anbietet und welche Zertifizierung für wen die richtige ist, wird Ihnen in der heutigen Folge erklärt.</p>
<p><strong>Podcast anhören: <a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kYXNhYmVudGV1ZXJsZWJlbi5kZS9pbmRleC5waHA/aWQ9MiZhbXA7b2lkPTMyOTIyNQ==" target=\"_blank\">Hauptsache zertifiziert</a></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kYXNhYmVudGV1ZXJsZWJlbi5kZS9pbmRleC5waHA/aWQ9MiZhbXA7b2lkPTIwMzU1OQ=="><strong> </strong></a><strong><a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5kYXNhYmVudGV1ZXJsZWJlbi5kZS9pbmRleC5waHA/aWQ9MiZhbXA7b2lkPTIwMzU1OQ=="><strong></strong></a><strong><a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5hYmVudGV1ZXItcHJvamVrdGUuZGUv" target=\"_blank\"><strong>Mario Neumann, der Autor der <strong>Podcast-Reihe Abenteuer Projekte</strong></strong></a><strong>, veröffentlich regelmässig <img class="alignleft size-thumbnail wp-image-938" src="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/uploads/2010/01/abenteuer-projekte-mario-neumann-150x150.png" alt="Abenteuer Projekte von Mario Neumann" width="150" height="150" />spannende Hörgeschichten für Projektmanager. Er hat 10 Jahre für einen weltweiten Konzern als Projektleiter die Verantwortung in einer Vielzahl von Projekten getragen. Seit 2002 arbeitet er als Trainer im Bereich Projektmanagement. Seine Berufung ist es, Projektleiter zur Fähigkeit zu verhelfen, den Umgang mit anderen Menschen im Projekt professionell und erfolgreich zu gestalten.</strong></strong></strong></strong></p>
 <img src="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=2054" width="1" height="1" style="display: none;" /><div><a class="addthis_button" href="http://www.braintool.com//addthis.com/bookmark.php?v=250" addthis:url='http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/fundstuecke-projektpraxis/abenteuer-projekte-hauptsache-zertifiziert/' addthis:title='Abenteuer Projekte: Hauptsache zertifiziert '><img src="//cache.addthis.com/cachefly/static/btn/v2/lg-share-en.gif" width="125" height="16" alt="Bookmark and Share" style="border:0"/></a></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kreativität und Problemlösungsmethoden im Projektmanagement</title>
		<link>http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/praxistipps-projektmanager/kreativitat-problemlosungsmethoden-projektmanagement/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=kreativitat-problemlosungsmethoden-projektmanagement</link>
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		<pubDate>Mon, 30 May 2011 15:20:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Praxistipps für Projektmanager]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativitätstechniken]]></category>
		<category><![CDATA[PM Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[problemlösungsmethoden]]></category>
		<category><![CDATA[Projektmethoden]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Kreativ zu sein, kreativ zu denken – das bedeutet, ausgetretene Pfade zu verlassen, Neues zu wagen. Und stellt uns damit vor eine große Herausforderung, da das menschliche Gehirn immer auf bekannte Muster zurückgreift. Doch: Ohne Kreativität gibt es keine Innovation. Einen Mehrwert bietet kreatives Denken im Projektmanagement vor allem für Problemlösungen. Bei der Problemanalyse und insbesondere bei der Erarbeitung von Lösungsalternativen ist kreatives Denken gefragt. Kreativität allein ist aber noch nicht genug; sie liefert den Funken, die Inspiration zur Lösung. Um aber konkrete Probleme anzugehen, bedarf es ebenfalls Lösungsmethoden, ein systematisches, planmäßiges Vorgehen.<div><a class="addthis_button" href="//addthis.com/bookmark.php?v=250" addthis:url='http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/praxistipps-projektmanager/kreativitat-problemlosungsmethoden-projektmanagement/' addthis:title='Kreativität und Problemlösungsmethoden im Projektmanagement '><img src="//cache.addthis.com/cachefly/static/btn/v2/lg-share-en.gif" width="125" height="16" alt="Bookmark and Share" style="border:0"/></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel=\"attachment wp-att-2471\" href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5icmFpbnRvb2wuY29tL3Byb2pla3RtYW5hZ2VtZW50LWJsb2cvcHJheGlzdGlwcHMtcHJvamVrdG1hbmFnZXIva3JlYXRpdml0YXQtcHJvYmxlbWxvc3VuZ3NtZXRob2Rlbi1wcm9qZWt0bWFuYWdlbWVudC9hdHRhY2htZW50L3Byb2JsZW1sb3N1bmdzbWV0aG9kZW4v"><img class="aligncenter size-full wp-image-2471" src="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/uploads/2011/05/problemlösungsmethoden.jpg" alt="kreativität und problemlösungsmethoden" width="425" height="282" /></a></p>
<p><a rel=\"attachment wp-att-2471\" href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5icmFpbnRvb2wuY29tL3Byb2pla3RtYW5hZ2VtZW50LWJsb2cvcHJheGlzdGlwcHMtcHJvamVrdG1hbmFnZXIva3JlYXRpdml0YXQtcHJvYmxlbWxvc3VuZ3NtZXRob2Rlbi1wcm9qZWt0bWFuYWdlbWVudC9hdHRhY2htZW50L3Byb2JsZW1sb3N1bmdzbWV0aG9kZW4v"></a>Kreativ zu sein, kreativ zu denken – das bedeutet, ausgetretene Pfade zu verlassen, Neues zu wagen. Und stellt uns damit vor eine große Herausforderung, da das menschliche Gehirn immer auf bekannte Muster zurückgreift. Zudem entstehen kreative Gedanken ungerichtet und spontan; Kreativität lässt sich nur schwer steuern und kontrollieren. Projektmanager, die Kreatives wagen, gehen auch das Risiko hoher Verluste ein: Nur 5 bis 10% aller kreativen Ideen im Unternehmen werden auch verfolgt. In vielen Unternehmen herrscht daher ein Klima, das kreatives Denken geradezu erstickt. Die typischen Killerphrasen sind: „Zu teuer!“ „Funktioniert nicht!“ „Zu aufwendig!“ und am tödlichsten „Das haben wir aber schon immer so gemacht!“<span id="more-2470"></span></p>
<p>Doch: Ohne Kreativität gibt es keine Innovation. <strong>Einen Mehrwert bietet kreatives Denken im Projektmanagement vor allem für Problemlösungen. </strong>Bei der Problemanalyse und insbesondere bei der Erarbeitung von Lösungsalternativen ist kreatives Denken gefragt. Kreativität allein ist aber noch nicht genug; sie liefert den Funken, die Inspiration zur Lösung. <strong>Um aber konkrete Probleme anzugehen, bedarf es ebenfalls Lösungsmethoden, ein systematisches, planmäßiges Vorgehen.</strong></p>
<h3>Routineprobleme und diffuse Probleme</h3>
<p>Probleme im Projektmanagement sind vielfältig. Das beginnt schon bei der Zusammensetzung des Projektteams, bei der Suche nach einem geeigneten Projektleiter, geht weiter mit der Definition der Projektziele und der Identifikation von Meilensteinen bis hin zu eher unerwarteten Problemen bei der Durchführung.</p>
<p>Unterschieden wird zwischen zwei Projekt- bzw. Problemtypen:</p>
<ul>
<li><strong>wohlstrukturierte Probleme oder Routineprobleme</strong>, bei denen die Fragen transparent und die Lösungswege bekannt sind. Diese Art von Problemen stellt eine weniger große Herausforderung an den Projektmanager dar.</li>
<li><strong>schlechtstrukturierte bzw. diffuse Probleme</strong>, bei denen der Lösungsweg erst gefunden werden muss. Schlechtstrukturierte Probleme folgen keinen Regeln oder Gesetzmäßigkeiten; kreative Problemlösungsmethoden sind daher gerade für diesen Problemtypus gefragt.</li>
</ul>
<h3>Problemlösungsmethoden</h3>
<p>Wie geht man nun bei der Problemlösung vor?  Zunächst gilt es, das Problem zu benennen und zu analysieren. In jedem Projekt gibt es den Ist-Zustand und den gewünschten Soll-Zustand. Beide Zustände werden beschrieben; die Soll-Ist-Abweichung schließlich zeigt das Problem auf. Anschließend geht es an die Wahl der richtigen Problemlösungsmethode. Man unterscheidet:</p>
<p><strong>1. sequenzielle Problemlösungsmethoden</strong> – die Lösung wird in einer Folge von festen, aufeinander folgenden Schritten erarbeitet. Zu diesen Schritten gehören:</p>
<ul>
<li>Problem benennen</li>
<li>Soll- und Ist-Zustand beschreiben</li>
<li>Soll-Ist-Abweichung beschreiben</li>
<li>Mögliche Ursachen ermitteln</li>
<li>Hauptursache identifizieren</li>
<li>Ziele für die Lösung erarbeiten</li>
<li>Lösungen entwickeln und auswählen</li>
<li>Lösungen realisieren</li>
</ul>
<p><strong>2. Zyklische / iterative Methoden</strong> – der Lösung nähert man sich an, indem man den Problemlösungsprozess mehrfach durchläuft. Bei jedem Durchlauf wird der Prozess verfeinert, sodass man die Lösung „einkreist“. Daher hat diese Methode auch den Namen „Problemlösungskreis“.</p>
<p><strong>3. Formularbasierte Systeme</strong> &#8211; auch hier wird zunächst die Soll-ist-Abweichung identifiziert, der Lösung nähert man sich dann mittels des Durchlaufs streng strukturierter Formulare.</p>
<h3>Und wo bleibt die Kreativität?</h3>
<p>Um Problemlösungen zu finden, kann man unterschiedlich vorgehen. Man kann Literatur studieren, Experten befragen oder andere bekannte Quellen nutzen. Oder man kreiert eine Lösung – hier kommt der Einsatz von Kreativitätsmethoden ins Spiel. Denn die gute Nachricht ist: Durch den Einsatz verschiedener Methoden kann man kreatives Denken fördern und strukturiert einsetzen.</p>
<p>Zu den bekanntesten Kreativitätstechniken zählen:</p>
<ul>
<li><strong>das Brainstorming</strong>, bei dem die Projektmitarbeiter spontan und ungerichtet ihre Ideen zu einer bestimmten Fragestellung äußern.</li>
<li><strong>das Brainwriting</strong>, bei dem die Ideen schriftlich festgehalten werden. Beliebt ist die Methode 635: Sechs Gruppenmitglieder schreiben drei Ideen auf und reichen diese fünf Mal weiter.</li>
<li><strong>das Mind Mapping</strong>, einer visualisierten Methode, in der das Problem im Mittelpunkt steht und verschiedene Lösungswege und Teillösungen davon abzweigen.</li>
</ul>
<p>Alle genannten Techniken haben wir bereits ausführlicher in unserem Beitrag <a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5icmFpbnRvb2wuY29tL3Byb2pla3RtYW5hZ2VtZW50LWJsb2cvcHJheGlzdGlwcHMtcHJvamVrdG1hbmFnZXIva3JlYXRpdml0YXRzdGVjaG5pa2VuLWZ1ci1wcm9qZWt0bWFuYWdlci8=" target=\"_blank\">„Kreativitätstechniken für Projektmanager“</a> erläutert.</p>
<p><strong>Besonders assoziativ geht die Methode der <a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9TeW5la3Rpaw==" target=\"_blank\">Synektik</a> vor.</strong> Sie folgt dem Grundsatz: Mach Dir das Fremde vertraut (übersetzt: Analysiere das Problem) und entfremde das Vertraute (bilde Analogien). In der Praxis überträgt man Problemstellungen aus dem einen Bereich, zum Beispiel der Technik, in einen anderen Bereich, zum Beispiel der Natur. Auch abwegige Analogien sind erlaubt. Die Synektik stellt größere Herausforderungen an die Kreativleistung als die anderen genannten Methoden und erfordert auch etwas Schulung der Teilnehmenden. In der Praxis wird Synektik daher weniger eingesetzt, für geübtere „Querdenker“ aber sehr empfehlenswert.</p>
<p>Eine spannende und sehr ausführliche Darstellung der Methoden zu Problemlösung im Projektmanagement hat übrigens das Institut für Regionalmarketing in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Fulda als kostenloses <a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=bTR1LmphY2tvZWR2LmRlLy4uLi9Qcm9qZWt0bWFuYWdlbWVudC8uLi4vM0thcGl0ZWwvMDUwOTE5TWV0aG9kZW5kZXJQcm9ibGVtbG9lc3VuZ19mZXJ0aWcucGRm" target=\"_blank\">PDF</a> zusammengestellt.</p>
 <img src="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=2470" width="1" height="1" style="display: none;" /><div><a class="addthis_button" href="http://www.braintool.com//addthis.com/bookmark.php?v=250" addthis:url='http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/praxistipps-projektmanager/kreativitat-problemlosungsmethoden-projektmanagement/' addthis:title='Kreativität und Problemlösungsmethoden im Projektmanagement '><img src="//cache.addthis.com/cachefly/static/btn/v2/lg-share-en.gif" width="125" height="16" alt="Bookmark and Share" style="border:0"/></a></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Leitfaden für die Krise</title>
		<link>http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/praxistipps-projektmanager/leitfaden-fur-die-krise/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=leitfaden-fur-die-krise</link>
		<comments>http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/praxistipps-projektmanager/leitfaden-fur-die-krise/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 02 May 2011 16:46:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Georg Kraus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Praxistipps für Projektmanager]]></category>
		<category><![CDATA[Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Change Management]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Projekterfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Projektkontrolle]]></category>
		<category><![CDATA[Projektmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Projektmethoden]]></category>
		<category><![CDATA[Projektplanung]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Autor: Dr. Georg Kraus In schwierigen Zeiten scheinen in so manchen Unternehmen bewährte Erfolgsrezepte nicht mehr richtig zu greifen. Und das Seltsame dabei: Auch wenn man das weiss, werden von vielen Führungskräften Korrekturen in vielen Fällen nur sehr zögernd und halbherzig vorgenommen. Christel Becker und Georg Kraus listen für Sie in diesem Beitrag die Verhaltensmuster [...]<div><a class="addthis_button" href="//addthis.com/bookmark.php?v=250" addthis:url='http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/praxistipps-projektmanager/leitfaden-fur-die-krise/' addthis:title='Leitfaden für die Krise '><img src="//cache.addthis.com/cachefly/static/btn/v2/lg-share-en.gif" width="125" height="16" alt="Bookmark and Share" style="border:0"/></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Autor: Dr. Georg Kraus</em></p>
<p><strong>In schwierigen Zeiten scheinen in so manchen Unternehmen bewährte Erfolgsrezepte nicht mehr richtig zu greifen. Und das Seltsame dabei: Auch wenn man das weiss, werden von vielen Führungskräften Korrekturen in vielen Fällen nur sehr zögernd und halbherzig vorgenommen. Christel Becker und Georg Kraus listen für Sie in diesem Beitrag die Verhaltensmuster auf, die die Krise meist noch verschlimmern.</strong></p>
<p>Wir sitzen in der Kantine eines ehemaligen „Startup-Unternehmens“. Unser Gesprächspartner, eine Führungskraft der mittleren Ebene klagt uns sein Leid. „Mein Vorstand ist irgendwie der aktuellen Situation nicht mehr gewachsen“ sagt er uns unter vorgehaltener Hand. „Damals als alles aufwärts ging, bin ich wegen Ihm in dieses Unternehmen gewechselt. Er ist wirklich ein Visionär und konnte Leute in seinen Bann ziehen! Nun aber, da es unserem Unternehmen nicht so gut geht und wir noch harte Zeiten vor uns haben, scheint er nicht mehr der Richtige zu sein! Er ist wohl doch eher so etwas wie ein Schönwetterkapitän gewesen!“</p>
<p><a rel=\"attachment wp-att-2310\" href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5icmFpbnRvb2wuY29tL3Byb2pla3RtYW5hZ2VtZW50LWJsb2cvcHJheGlzdGlwcHMtcHJvamVrdG1hbmFnZXIvbGVpdGZhZGVuLWZ1ci1kaWUta3Jpc2UvYXR0YWNobWVudC9rb250cmFzdC1laW5zdGFuZC8="><img class="alignnone size-medium wp-image-2310" src="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/uploads/2011/03/zusammenhalt-krisenzeiten-change-management-450x300.jpg" alt="Zusammenhalt in Krisenzeiten/Change Management" width="450" height="300" /></a></p>
<p>Gespräche wie diese haben sich in letzter Zeit gehäuft. Die Zeiten sind härter geworden. <span id="more-2289"></span>Das Geld liegt nicht mehr auf der Straße, viele Unternehmen haben einen harten Sanierungsprozess vor sich oder stecken mitten drin. In vielen Fällen ist –manchmal offensichtlich, manchmal sehr subtil- zu erkennen, dass die Unternehmens gravierende Fehler begehen und offensichtlich mit der Rolle des „Kapitäns im Sturm“ überfordert sind. Woran liegt es? Haben die so genannten „Schönwetterkapitäne“ – wenn wir einmal bei dieser Analogie bleiben- es verlernt das Schiff auch an den Klippen bei Sturm zu steuern? Haben Sie es niemals gelernt? Oder erfordert es vielleicht sogar einen bestimmten Charaktertyp? Sind bestimmte Persönlichkeitsmerkmale notwendig um ein guter Krisenmanager zu sein?</p>
<p>In den folgenden Typenbeschreibungen werden die auffälligen Merkmale, die sich gerade in Problemzeiten zeigen, besonders hervorgehoben. Wir wissen sehr wohl, dass diese Menschen über mehr Verhaltensweisen verfügen, als wir hier beschreiben. Die hier aufgelisteten Verhaltensmuster, sind unserer Meinung nach jedoch häufig mit die Ursache für eine Verschlimmerung der Krise.</p>
<ul>
<li><strong>Passivität und Aussitzen:</strong> Taktisch gesehen, ist Aussitzen immer dann festzustellen, wenn es dem Management persönliche Vorteile bringt, die aktuellen oder zukünftigen Probleme nicht anzupacken. Ein Beispiel hierfür ist das Phänomen der „Grauen Haare“, wie es Peter Noll in seinem Buch „Der kleine Machiavelli“ bezeichnet. Gemeint ist ein Verhaltensmuster, das zum Beispiel oft in der Politik zu erkennen ist. Probleme, die eher unangenehme Entscheidungen voraussetzen und ebenso schwierig umzusetzen sind, werden gerne in Richtung Ende der Legislaturzeit verschoben. Probleme, deren Früchte man gar nicht mehr selber ernten kann, werden oft gar nicht erst angepackt. Dieses Phänomen ist insbesondere bei Führungskräften zu beobachten, die entweder kurz vor ihrem Ruhestand sind oder schon innerlich gekündigt haben und nach einem anderen Job suchen.</li>
<li><strong>Ducken:</strong> Ebenso wie die stets an vorderster Front auftretenden Macher und Redner konnten wir Führungskräfte finden, die es vorziehen, besonders in Krisenzeiten nicht aufzufallen. Wer in Zeiten, in denen nach Schuldigen gesucht wird, häufig in Erscheinung tritt, läuft Gefahr, etwas von der Verantwortung zugeschoben zu bekommen. Also ziehen es manche Manager oder auch Projektleiter vor, nicht zu sehr in die Schusslinie zu geraten.</li>
<li><strong>Einseitig denken:</strong> In Zeiten steigender Komplexität ist es eine wichtige Managementfähigkeit, schnell auf den Punkt zu kommen und „Komplexität zu reduzieren“. Diese eigentlich positive Eigenschaft kann jedoch – wenn sie zu stark ausgeprägt ist – auch zur Schwäche werden. Bei einseitigen Denkern ist oft zu beobachten, dass diese in Krisensituationen keine neuen Lösungswege suchen. Statt dessen nutzen die Führungskräfte, die zu einseitigem Denken neigen, immer wieder die gleichen Lösungsmuster. Einmal erfolgreiche Handlungsweisen werden auf andere Situationen übertragen, ohne sich darüber im Klaren zu sein, dass Situation, Kontext, Rahmenbedingungen etc. nicht mehr dieselben sind.</li>
<h3><strong><em>&#8220;Krisen zu erkennen, ist das eine, Massnahmen zu Ihrer Bewältigung definieren, das andere.&#8221;</em></strong></p>
<p><strong> </strong></h3>
<li><strong>Wilder Aktionismus:</strong> Wilder Aktionismus ist ein Phänomen, das uns häufig begegnet. Damit wird ein Verhalten bezeichnet, bei dem viele Aktivitäten ungeplant und unkoordiniert von verschiedenen Akteuren durchgeführt werden. Da diese Aktivitäten letztendlich nicht zielführend sind, können sie logischerweise nicht zum Erfolg führen. Oft sind es Versagensangst und Panik, die sich breit machen und dazu führen, dass operative Hektik ausbricht. Es wird nicht lange nachgedacht, sondern gleich gehandelt. Am besten an allen Fronten gleichzeitig!</li>
<li><strong>Schönreden:</strong> Seit es in der Wirtschaft üblich geworden ist, mehr an der eigenen positiven Außenwirkung zu arbeiten, anstatt die sachlichen Aufgaben im Fokus zu haben, ist es nicht verwunderlich, dass so viele betriebswirtschaftliche Fehlentscheidungen getroffen werden. Und diese Fehlentscheidungen können vertuscht werden. Die Zyklen werden immer kürzer. Dies gilt für die Verweilzeiten der Führungskräfte auf Positionen, für die Laufzeit von Projekten und für das jeweilige Unternehmensumfeld. Führungskräfte müssen häufig nicht für ihre Entscheidungen geradestehen, da sie zwei bis vier Jahre später meistens einen anderen Bereich verantworten. Ebenso sind die Einflüsse der Umwelt in der Zwischenzeit so komplex, dass es sehr schwer fällt, eindeutige Zusammenhänge zwischen Fehlentscheidungen und schlechten Ergebnissen im Nachhinein herzustellen.</li>
<li><strong>Falsche Rücksichtnahme:</strong> Nachteilig ist zu viel Menschlichkeit beim Problemlösen, weil häufig Konflikte zugunsten einer guten Atmosphäre vermieden werden. Lösungen und Aktionen bleiben auf der Strecke. Eine Führungskraft, die zu viel Menschlichkeit pflegt, nimmt eher die Rolle eines Betreuers und nicht die eines Managers ein. Sachliche Lösungen haben durch die Überbetonung der emotionalen Seite keine Chance. Nicht selten verbergen sich dahinter Führungskräfte, die die rauen Zeiten von Wirtschaftskrisen noch nie erlebt haben. Sie sind es nicht gewohnt, schlechte Nachrichten zu überbringen. Sie können nur sehr schwer Kündigungen aussprechen und auch andere, damit verbundenen Aktivitäten, wie zum Beispiel die Rücknahme eines Dienstwagens, die Kontrolle der Arbeitsübergabe oder Freistellung von der Arbeit abwickeln. Sie spüren selbst die negativen Emotionen derjenigen, die durch diese Entscheidungen Nachteile erfahren werden. Unerfahrene Führungskräfte können sich manchmal selbst nicht genügend abgrenzen und erleben die Gefühle ihres Gegenübers als ihre eigenen.</li>
<li><strong>Mangelnde Konsequenz:</strong> Krisen zu erkennen, ist das eine, Maßnahmen zu ihrer Bewältigung definieren, das andere. Ideen und Lösungsansätze zu diskutieren, ist ein guter Schritt in die richtige Richtung. Die schwierigen Schritte sind jedoch die praktischen Maßnahmen. Woran es oft mangelt, ist die entsprechende Konsequenz in der Umsetzung. Die meisten Turnarounds scheitern nicht, weil die Probleme nicht angegangen wurden, sondern weil die entsprechende Konsequenz in der Umsetzung fehlte. Entscheidungen werden getroffen, sobald aber Widerstand entsteht, werden diese wieder revidiert oder so verwässert, bis sie nicht mehr den notwendigen Effekt haben. In Krisensituationen gibt es ein interessantes Phänomen, das als „Zwischenhoch“ bezeichnet werden kann. Durch das Verkünden der angespannten Situation legen sich alle Mitarbeiter „richtig ins Zeug“. Es werden Rückstände aufgearbeitet, der Vertrieb hakt noch mal bei alten Kunden nach, die Buchhaltung mahnt säumige Zahler an. Diese Maßnahmen führen dazu, dass sich die Situation im Unternehmen offensichtlich wieder entspannt. Die Liquidität verbessert sich. Der Auftragsbestand steigt und auch der Umsatz hat sich durch das Abarbeiten der Rückstände gebessert. In solchen Momenten neigen viele Führungskräfte dazu, den gerade eingeschlagenen Kurs wieder zu verlassen und ins normale Fahrwasser zurückzukehren. Eine gefährliche Fehlentscheidung, die viele Unternehmen in eine Existenzkrise bringt.</li>
<h3><strong><em>&#8220;Fluchtverhalten im Management kommt in Zeiten sich Anbahnender Krisensituationen häufiger vor als wir denken&#8221;</em></strong></p>
<p><strong> </strong></h3>
<li><strong>Verdrängen/Fluchtverhalten:</strong> Jeder kennt dies von sich selbst. Unangenehme, negative Dinge werden gerne verschoben oder vertagt. Das Verdrängen ist ein Phänomen, das viele Menschen tagtäglich anwenden, um mit dem Druck, der auf ihnen lastet, fertig zu werden. Das Verdrängen ist die psychische Form der Flucht, des Wegrennens vor dem Problem. Verdrängen oder vor den Problemen flüchten bedeutet nicht automatisch nichts tun. Ganz im Gegenteil. Es kann sogar sein, dass manche Menschen in Hyperaktivität verfallen. In der Regel machen sie jedoch alles, nur nicht das, wovor Sie davonrennen. Sie stürzen sich noch mehr in die Arbeit, laden sich andere wichtige Termine auf oder entdecken auf einmal, wie wichtig es wäre, sich mehr um die schon lange Zeit vernachlässigte Familie zu kümmern. Fluchtverhalten im Management, besonders in Zeiten sich anbahnender Krisensituationen, kommt häufiger vor, als bisher bekannt ist. Wenn wir in Coachinggesprächen die Terminkalender von Führungskräften in Krisensituationen analysieren, ist beachtlich, wie oft die unbewussten Verdrängungsmechanismen wirken. Nebenkriegsschauplätze füllen ganze Wochen im Kalender aus, so dass – welch eine Überraschung – für die wichtigen, aber unangenehmen Themen kaum bis gar keine Zeit mehr vorhanden ist.</li>
<li><strong>Reparaturdenken:</strong> Ein Problem, das wir häufig in Krisensituationen beobachten, ist das so genannte Reparaturdenken. Wir erleben, dass das Management hauptsächlich „an den Symptomen“ arbeitet. Stimmt der Umsatz nicht? Dann müssen wir dem Vertrieb wohl mehr Druck machen! Vielleicht ist der Umsatzeinbruch aber das Symptom für eine überalterte Produktlinie? In diesem Fall kann zwar die Aktivierung von Vertriebsmaßnahmen kurzfristig etwas „Beruhigung“ bringen. Der langsame Verfall des Unternehmens ist jedoch vorprogrammiert</li>
</ul>
<p>Es ist sicherlich nicht verwunderlich, dass ein Manager den Wald manchmal vor lauter Bäumen nicht mehr sieht. Zu viele Themen hat er im Kopf zu haben und an vielen Baustellen muss er oft gleichzeitig arbeiten. Dennoch – der Fehler im Reparaturdenken ist nicht die Überforderung, sondern das oberflächliche Tun. Es soll alles möglichst schnell wieder funktionieren und kein weiterer Gedanke soll an Probleme verschwendet werden. Reparaturverhalten ist oft der Vorbote von Krisen. Wird zu lange gewartet, um an die grundsätzlichen Probleme bleibt oft keine Zeit mehr, dieses zu tun, wenn die Lage im Unternehmen ernst wird!</p>
<p><img class="alignleft valign-top size-full wp-image-1707" src="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/uploads/2010/10/georgkraus.jpg" alt="Dr. Georg Kraus, Dr. Kraus &amp; Partner" width="100" height="135" /><em>Über den Autor: Dr. Georg Kraus, Jahrgang 1965, diplomierter Wirtschaftsingenieur, Promotion an der TH Karlsruhe zum Thema Projektmanagement. Hat diverse Zusatzausbildungen z.B. in Change Management und Organisationsentwicklung absolviert. Seit 1987 als Organisationsberater und Coach tätig. Seit 1994 Lehrbeauftragter an der Universität Karlsruhe, der IAE in Aix-en-provence und der technischen Universität Clausthal. Senior Consultant und Mitglied der Geschäftsführung bei <a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5rcmF1cy11bmQtcGFydG5lci5kZS8=" target=\"_blank\">Dr. Kraus &amp; Partner</a>.</em></p>
 <img src="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=2289" width="1" height="1" style="display: none;" /><div><a class="addthis_button" href="http://www.braintool.com//addthis.com/bookmark.php?v=250" addthis:url='http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/praxistipps-projektmanager/leitfaden-fur-die-krise/' addthis:title='Leitfaden für die Krise '><img src="//cache.addthis.com/cachefly/static/btn/v2/lg-share-en.gif" width="125" height="16" alt="Bookmark and Share" style="border:0"/></a></div>]]></content:encoded>
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		<title>In vier Schritten zum persönlichen Wissensmanagement-Prozess</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Apr 2011 12:31:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Praxistipps für Projektmanager]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Wissensmanagement]]></category>

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		<description><![CDATA[Wissen ist Macht, konstatierte einst Francis Bacon. In Zeiten der Wissensgesellschaft ist dieser Satz aktueller denn je. Im Gegensatz zu Bacons Zeiten ist Wissen heute jedoch kein Problem des Zugangs mehr, sondern vor allem der Organisation. Von E-mails über das Internet bis zum Kaffeeklatsch: Informationen strömen praktisch ununterbrochen auf uns ein. Die Frage ist, wie wir all diese Informationen filtern, um sie für uns optimal nutzbar zu machen. Der Aufbau eines persönlichen Wissensmanagement-Prozesses kann dabei helfen, individuelle Wissensbestände und Lernprozesse wesentlich effizienter zu gestalten und anzuwenden. Ein 4-Schritte-Programm gegen die Informationsflut.<div><a class="addthis_button" href="//addthis.com/bookmark.php?v=250" addthis:url='http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/praxistipps-projektmanager/wissensmanagement-prozess/' addthis:title='In vier Schritten zum persönlichen Wissensmanagement-Prozess '><img src="//cache.addthis.com/cachefly/static/btn/v2/lg-share-en.gif" width="125" height="16" alt="Bookmark and Share" style="border:0"/></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel=\"attachment wp-att-2386\" href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5icmFpbnRvb2wuY29tL3Byb2pla3RtYW5hZ2VtZW50LWJsb2cvcHJheGlzdGlwcHMtcHJvamVrdG1hbmFnZXIvd2lzc2Vuc21hbmFnZW1lbnQtcHJvemVzcy9hdHRhY2htZW50L2FyY2hpdmUtZm9sZGVycy8="><img class="aligncenter size-full wp-image-2386" src="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/uploads/2011/04/wissensmanagement.jpg" alt="wissensmanagement-prozess" width="425" height="282" /></a></p>
<p>Wissen ist Macht, konstatierte einst Francis Bacon. In Zeiten der Wissensgesellschaft ist dieser Satz aktueller denn je. Im Gegensatz zu Bacons Zeiten ist Wissen heute jedoch kein Problem des Zugangs mehr, sondern vor allem der Organisation. Von E-mails über das Internet bis zum Kaffeeklatsch: Informationen strömen praktisch ununterbrochen auf uns ein. <strong>Die Frage ist, wie wir all diese Informationen filtern, um sie für uns optimal nutzbar zu machen.</strong> <span id="more-2385"></span>Der Aufbau eines persönlichen Wissensmanagement-Prozesses kann dabei helfen, individuelle Wissensbestände und Lernprozesse wesentlich effizienter zu gestalten und anzuwenden. Ein 4-Schritte-Programm gegen die Informationsflut.</p>
<h3>Schritt 1: Wissensziele festlegen und Informationen selektieren</h3>
<p>Wie in jedem Organisationsprozess ist die Festlegung konkreter Ziele – am besten nach dem <a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2RlLndpa2lwZWRpYS5vcmcvd2lraS9TTUFSVF8lMjhQcm9qZWt0bWFuYWdlbWVudCUyOQ==" target=\"_blank\">SMART-Prinzip</a> &#8211; das A und O. Sie fungieren als Filter, mit dem Sie einströmende Informationen nach ihrer Relevanz aussieben. Fragen, die dabei helfen, sind:</p>
<ul>
<li> Auf welchen Gebieten will ich mein Wissen erweitern?</li>
<li> Worüber muss ich auf dem Laufenden bleiben?</li>
<li> Welche Information benötige ich für aktuelle Projekte beziehungsweise Problemstellungen (Dringlichkeit)?</li>
<li> Welche Informationen sind auf lange Sicht für mich von Bedeutung (Wichtigkeit)?</li>
</ul>
<p><strong>Haben Sie einmal Ihre Wissensziele festgelegt, ist es wesentlich leichter zu entscheiden, welche Informationen Sie zur späteren Verwendung aufbewahren wollen und welche nicht.</strong></p>
<h3>Schritt 2: Informationen sammeln und organisieren</h3>
<p>Von der Fachzeitschrift bis zum Wiki, vom Seminar bis zu Twitter, vom Netzwerk bis zu Google Alerts: Welche Quellen sie nutzen, ist ganz ihren persönlichen Vorlieben überlassen. <strong>Allerdings sollten Sie auch bei der Quellenauswahl bereits auf die Relevanz für Ihre Ziele achten. Ebenso auf den Einsatz entsprechender Tools zur Kategorisierung.</strong> Ein tolles Tool zur Sammlung und Kategorisierung digitaler Daten ist z. B. die Applikation <a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5ldmVybm90ZS5jb20v" target=\"_blank\">Evernote</a>. Aber egal, für welches Ablagesystem Sie sich entscheiden: <strong>Wichtig ist, dass Sie die Informationen so ablegen, organisieren und verschlagworten, dass Sie sie bei Bedarf schnell wiederfinden. </strong></p>
<h3>Schritt 3: Informationen bearbeiten und internalisieren</h3>
<p>Durch die vorhergehenden Schritte haben Sie Ihre persönliche Informationsdatenbank angelegt. <strong>Um diese Informationen nun in nutzbares Wissen umzuwandeln, müssen Sie es allerdings noch in Ihren internen Speicher, das Gedächtnis, transferieren.</strong> Dies gelingt am besten durch die Verknüpfung mit bestehendem Wissen, durch Strukturierung und vor allem durch Anwendung. Je nach Informationsart und Anwendungsziel bieten sich die unterschiedlichsten Techniken und Werkzeuge an, z. B.:</p>
<ul>
<li>die <a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL2FydG0tZnJpZW5kcy5hdC9hbS9rbS9XTS1NZXRob2Rlbi9XTS1NZXRob2Rlbi0yNjAuaHRt" target=\"_blank\">SQ3R-Methode</a></li>
<li> die Erstellung von <a href="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?url=aHR0cDovL3d3dy5icmFpbnRvb2wuY29tL3Byb2pla3RtYW5hZ2VtZW50LWJsb2cvcG0tbmV3cy9taW5kLW1hcHBpbmctc2Nod2VpemVyLXRhc2NoZW5tZXNzZXItZ2VoaXJuLw==" target=\"_blank\">Mind-Maps</a></li>
<li> virtueller oder „analoger“ Austausch bzw. Diskussionen</li>
<li> Erstellung von Fach- und/oder Blogartikeln</li>
</ul>
<h3>Schritt 4: Wissensbestände regelmäßig evaluieren, aktualisieren und repetieren</h3>
<p>Auch im Wissensmanagement gilt es, in regelmäßigen Abständen eine Erfolgskontrolle durchzuführen:</p>
<ul>
<li> Habe ich meine Wissensziele erreicht? Wenn nicht, aus welchen Gründen?</li>
<li> Gibt es Anpassungsbedarf oder neue Ziele, die ich festlegen will?</li>
<li> Sind meine Quellen noch aktuell und relevant?</li>
<li> Welche Quellen, Informationen, Ablagesysteme, Lernmethoden und Techniken haben sich für mich als besonders effizient erwiesen? Welche nicht bzw. in welchen Bereichen nicht?</li>
</ul>
<p>Eng mit der Erfolgskontrolle ist die Aktualisierung Ihrer Informationsdatenbank verbunden. Wenn Sie hier regelmäßig Ordnung halten, sollten die meisten, der oben genannten Fragen bereits beantworten können. Damit einmal Gelerntes nicht wieder in Vergessenheit gerät, sollten Sie die wichtigsten Informationen zudem regelmäßig wiederholen.</p>
<p><strong>An dieser Stelle interessiert uns natürlich, wie Sie sich neues Wissen aneignen und mit der Informationsflut umgehen. Haben Sie einen persönlichen Wissensmanagement-Prozess etabliert? Haben Sie eventuell ein paar weitere Tipps, z. B. im Hinblick auf Lernmethoden oder Tools für uns? </strong></p>
 <img src="http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=2385" width="1" height="1" style="display: none;" /><div><a class="addthis_button" href="http://www.braintool.com//addthis.com/bookmark.php?v=250" addthis:url='http://www.braintool.com/projektmanagement-blog/praxistipps-projektmanager/wissensmanagement-prozess/' addthis:title='In vier Schritten zum persönlichen Wissensmanagement-Prozess '><img src="//cache.addthis.com/cachefly/static/btn/v2/lg-share-en.gif" width="125" height="16" alt="Bookmark and Share" style="border:0"/></a></div>]]></content:encoded>
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