Artikel-Schlagworte: „Visualisierung“

Projektmanagement Software A-Plan als Leitstandlösung

Freitag, 26. Februar 2010

Wie bereits vor kurzem berichtet, setzt ein Kunde von uns, die Firma Spaleck, A-Plan als Leitstandslösung in der Fertigung ein.  Durch die Initiative der Amplico Unternehmensberatung GmbH wurde am 19.02.2010 die Lösung bei Spaleck in Bocholt vorgestellt. Nachfolgend der Bericht zur Veranstaltung, den uns Herr Wanning freundlicherweise zur Veröffentlich bereit gestellt hat.

Herr Wanning, verantwortlich für Produktionsorganisation und PPS-System bei der Firma Spaleck, stellte die dort eingesetzte Leitstandlösung vor. Es handelt sich um eine schlanke, feine, kostengünstige Lösung für die Visualisierung der Belastung der Maschinen durch die vorliegenden Kundenaufträge auf Basis der Software A-Plan der Firma braintool software.

Projektmanagement Software A-Plan als LeitstandlösungA-Plan ist über eine Schnittstelle an das ERP/PPS System BEOSYS angebunden: Die Auftragsdaten (Menge, Termin, Arbeitspläne, etc.) werden an A-Plan übergeben, dort erfolgt – bei Bedarf – die Feinjustage der Reihenfolgeplanung. Die geänderten Termine werden ans ERP System zurückgegeben und stehen für die Materialbedarfsplanung zur Verfügung.

Herr Wanning erläuterte zunächst die theoretischen Grundlagen der Fertigungssteuerung, die sich mit den praktischen Erkenntnissen aus dem Projekt decken. Weiterhin berichtete er über die besonderen Herausforderung und Erfahrungen aus dem Projekt.

Features / Highlights der Gesamtlösung

  • Visualisierung der Kapazitätsbelastung der Maschine mit Kundenaufträgen
  • Übersichtliche Darstellung der Termine aller Aufträge je Maschine
  • Anzeige von Prioritäten, Durchlaufzeit, Kapazitätsauslastung u.v.a.m.
  • Quasi-Online-Sicht (Intervall 30 min.) auf den Auftragsfortschritt und dadurch Transparenz der Werkstatt „auf eine Blick“
  • Basisinformationen für Schichtplanung
  • Alle involvierten Mitarbeiter (Vertrieb, Fertigungsplaner, Maschinenbediener) haben das Verständnis für die Fertigungssteuerung erlernt und sind von dem Leitstand überzeugt

Projektmanagement Software A-Plan als LeitstandlösungEin bedeutender Erfolgsfaktor war, dass alle Mitarbeiter in die Systementwicklung aktiv einbezogen, ihre Wünsche und Anforderungen an das System äußern konnten und diese auch umgesetzt wurden. Somit ist die fertige Lösung kein „typisches IT-Produkt“, sondern ein gemeinsam entwickeltes Werkzeug für die Mitarbeiter und eine echte Erleichterung für deren tägliche Arbeit. In diesem Zusammenhang weist Herr Wanning darauf hin, dass bisher alle Anforderungen umgesetzt werden konnten, man ist nicht an Grenzen dieser Lösung gestoßen.

Die Teilnehmer waren von der Einfachheit und der durchgängigen Nutzung des Leitstandes von allen Mitarbeitern begeistert und waren sich darin einig, dass es sich um ein sehr nutzbringendes Werkzeug handelt.

Spaleck ist ein traditionelles Familienunternehmen und seit 140 Jahre im Markt erfolgreich. Die Spaleck-Gruppe ist Hersteller von Sondermaschinen und –anlagen für den Bereich erneuerbare Energien und Recycling sowie für die Textilindustrie. Des Weiteren ist sie sowohl Zulieferer von Fertigungsteilen im Bereich der Zerspanungs- und Blechtechnik als auch für Baugruppen von Maschinen. Die Spaleck-Firmengruppe umfasst acht Firmen an vier Standorten mit Hauptsitz in Bocholt.

Die XING-Gruppe „Intelligente Produktionssysteme – mit gesundem Menschenverstand“ wird moderiert von der Amplico Unternehmensberatung GmbH.

Amplico mit Sitz in Bannberscheid im Westerwald sieht sich als Realisierungspartner zur Optimierung von Produktionssystemen nach Lean-Prinzipien. Mit schlanken, intelligenten Methoden aus der Praxis im Geiste des Lean-Mangements werden individuelle Konzepte für KMU’s entwickelt und implementiert. Neben den Methoden- und Werkzeugkompetenzen zeichnet sich Amplico auch durch psychologische Kenntnisse aus und setzt diese bei der Motivation und Führung der Menschen im Projekt sehr erfolgreich ein.

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A-Plan als Leitstand in der Fertigung

Donnerstag, 4. Februar 2010

Die Firma Spaleck GmbH & Co. KG hat aus unserer Projektmanagement Software A-Plan, eine gut funktionierende Lösung für die Fertigungssteuerung geschaffen. Kern dabei ist, die Visualisierung der Arbeitsschritte und Materialbedarfe mit A-Plan.

Markus Wanning ist bei Spaleck im Bereich Produktionsorganisation/EDV tätig und hat die schlanke und wie er sagt “Low-Cost-Lösung” entwickelt. Er berichtet:

Ein ausgedruckter Terminplan ist ein Stück Papier, was nicht lebt und mit dem Augenblick des Druckes bereits schon wieder veraltet ist. Der eigentliche Durchbruch kam bei der Firma Otto Spaleck, nachdem die gesamte Planung in der Werkstatt über A-Plan auf einem Bildschirm dargestellt werden konnte und alle Mitarbeiter diesen neuen elektronischen Leitstand zur Verfügung hatten.

Folgende Effekte traten dabei auf:

  1. Hohe Akzeptanz der Mitarbeiter bezüglich der Auftragsplanung
  2. Keine Papiere mehr in der Werkstatt
  3. Mit der farbigen Anzeige der Arbeitsgangstati (Farbgebung über die Prioritäten) entstand eine 20-Minütige Verfolgung der Auftragsfortschritte. Die Mitarbeiter haben erkannt, dass nun ihre Abarbeitungsreihenfolge automatisch verfolgt wird und halten sich seit dem sehr gut daran. Fehler werden sofort sichtbar.
  4. Die Veränderung der Kapazitätsbelastung durch verschieben der Terminbalken kann im 20 Minuten-Abstand verfolgt werden (eigene Kapazitätsauswertung mit Stunden/Woche/Kostenstelle). Das war für den Fertigungsplaner ausserordentlich hilfreich.
  5. Die Materialbedarfe konnten sehr übersichtlich mit dem Auftragsterminbalken verknüpft werden, wodurch das Problem der zu späten Bereitstellung effiktiv bearbeitet werden konnte. Dabei wurden alle relevanten Artikeldaten über die Freitextfelder übertragen, so dass kein suchen im ERP erforderlich ist.

Durch einen Artikel von Herrn Wanning in der Xing-Gruppe Intelligente Produktionssysteme – Mit gesundem Menschenverstand wurde man auf die praktische Lösung von Spaleck aufmerksam. Die Moderatoren dieser Xing Gruppe, Hans Kaesberg und Michael Meiss von Amplico Unternehmensberatung GmbH, Experten im Bereich der Fertigungsteuerung, sind nach einer ersten Vorstellung vor Ort von der Lösung überzeugt. Man spricht von einer sehr praxisgerechten Lösung eines einfachen, übersichtlichen und vor allem trotzdem extrem kostengünstigen Leitstandes.

Veranstaltung mit A-Plan in der Fertigung

Nun soll die Lösung im Rahmen einer Veranstaltung am 19.02.2010 weiteren interessierten Personen vorgestellt werden.  Für die Veranstaltung wird ein Unkostenbeitrag von 95,- EUR zzgl. MwSt. erhoben.

Weitere Informationen und Anmeldung

Wir wünschen viel Erfolg und einen guten Erfahrungsaustausch. Gerne berichten wir in unserem Blog Green Light über die weitere Entwicklung.

Welche Effekte haben Sie beim Einsatz von A-Plan festgestellt? Oder haben Sie auch eine ganz besondere Lösung mit A-Plan geschaffen?

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Unvorstellbare Zahlen im Projektmanagement

Mittwoch, 5. August 2009

Als Projektmanager haben wir es gelegentlich auch mit größeren Zahlen zu tun. Ob es nun die Summe der geplanten Stunden bis zum Projektabschluss oder die aufgelaufenen Projektkosten sind. Dem menschlichen Gehirn fällt es jedoch oftmals schwer große Zahlen zu begreifen.

Stellen Sie sich einmal den Betrag von 80.000.000.000 EUR vor!
80 Milliarden ist leider nicht Ihr Projektbudget und hoffentlich nicht die Planstunden bis zum nächsten Meilenstein – es ist der Umfang des gesamten  Konjunkturpaketes in Deutschland. In der aktuellen Wirtschaftskrise wird weltweit nur so mit Milliardenbeträgen um sich geworfen. Das sind unvorstellbare Größen.

Der amerikanische Fotograf Chris Jordan hat eine ganz besondere Art große Zahlen durch moderne Kunstwerke darzustellen. In seinen Bildern greift er statistische Werte der westlichen, konsumorientierten Zivilisation auf und macht sie auf beeindruckende Weise greifbar. Jordan sprach im letzten Jahr auf der TED-Konferenz, auf der weltweit führende Denker und Innovatoren ihre Ideen austauschen können.

There are numbers that our brain just doesn’t have the ability to comprehend. We can’t make meaning out of these enormous statistics. And so that’s what I’m trying to do with my work, is to take these numbers, these statistics from the raw language of data, and to translate them into a more universal visual language, that can be felt. Because my belief is, if we can feel these issues, if we can feel these things more deeply, then they’ll matter to us more than they do now.

Chris Jordan gibt mit seinem Vortrag durchaus Denkanstösse für einen bewussteren Umgang mit Zahlen, die man sonst häufig nur beiläufig aufnimmt, jedoch nicht wirklich eine Bedeutung zuordnen kann.

Vielleicht finden Sie hierin auch einen Anreiz, beim nächsten Projektmeeting trockene Statistiken oder Zahlen Ihrem Team einmal erfühlbarer und greifbarer zu präsentieren.

Wie haben Sie schon mal große Zahlen greifbar gemacht?

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