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Warum Stakeholder für Ihr Projekt so wichtig sind

Stakeholder, also Personen oder Gruppen mit einem berechtigten Interesse am Projekt, dem Verlauf sowie dem Ergebnis, stellen eine immens wichtige Funktion innerhalb eines jeden Projekts dar. Da eine Vielzahl von Projekten vor allem an den sozialen Faktoren scheitern und nicht – wie viele meinen – an den technischen oder methodischen Faktoren, sollten Sie das Stakeholdermanagement bei Ihrem Projekt unbedingt berücksichtigen.

Wer gehört zu den Stakeholdern eines Projekts?

Zunächst sollten Sie herausfinden, welche Personen oder Gruppen ein Projektinteresse haben könnten. Dabei stellen Sie schnell fest, dass vor allem der Auftraggeber selbst zu den
wichtigsten Stakeholdern zählt, aber auch Ihre Teammitglieder sowie oftmals der Betriebsrat ein berechtigtes Interesse an Ihrem Projekt haben. Des Weiteren sollten Sie auch unbedingt spätere Anwender mit einbeziehen, für die Ihre Projektergebnisse entscheidend sind. Je nach Projektinhalt können zu den Stakeholdern zum Beispiel auch die öffentliche Verwaltung sowie Anwohner und möglicherweise auch Umwelt- sowie weitere Organisationen zählen.

Die Schritte des Stakeholdermanagements

Das Stakeholdermanagement wird in fünf wesentliche Schritte unterteilt. Hierzu zählt neben der oben genannten Identifikation von potenziellen Stakeholdern auch die
Informationssammlung über die jeweiligen Interessenpersonen sowie -gruppen. Auf diesen elementaren Schritt folgt schließlich die Analyse sowie die Bewertung und Klassifizierung des Stakeholder. Planen Sie als nächstes Ihr weiteres Vorgehen und schließen Sie das Stakeholdermanagement mit dem Monitoring ab, indem Sie den Erfolg Ihrer bisherigen Stakeholderanalyse überprüfen. D.h. es sollte eine Kontrolle dahingehend erfolgen, ob die Einbeziehung der Stakeholder bisher von Erfolg gekrönt war und ist.

Der Umgang mit den Stakeholdern

Ob ein Projekt Erfolg haben oder scheitern wird, hängt nicht zuletzt auch damit zusammen, welchen Einfluss Ihre Auftraggeber auf die Projektdurchführung nehmen. Aus diesem Grund sollten Sie bei Ihren Strategien unbedingt die einzelnen wichtigsten Stakeholder berücksichtigen.

Ist eine Interessensperson besonders wichtig, wie beispielsweise der Auftraggeber, dann empfiehlt sich der Einsatz der partizipativen Strategie, bei der Sie sich im Austausch mit dem Stakeholder befinden. Geben Sie Ihren Stakeholder das Gefühl auf dem Laufenden zu sein und beziehen Sie ihn bei wichtigen Entscheidungen mit ein.

Steht eine wichtige Interessensperson Ihrem Projekt eher skeptisch gegenüber, hat aber dennoch einen hohen Einfluss, sollten Sie auf die diskursive Strategie zurückgreifen und der Einstellung des Stakeholders entgegenwirken. Für die Durchführung Ihres Projektes ist es bedeutend, dass die Gemeinschaft an einem Strang zieht. Sollten Sie nicht auf einen Nenner kommen, kann es dennoch sinnvoll sein, Ihre Entscheidungsgrundlage nachvollziehbar zu erläutern.

Für alle weiteren Stakeholder lohnt sich meist auch die repressive beziehungsweise restriktive Strategie. Vergessen Sie auch diese Gruppe nicht und informieren Sie Interessengruppen fortlaufend über den Stand des Projektes  – beispielsweise via Newsletter.

Vergessen Sie nicht Ihre Stakeholder bei Ihrem Projekt – für ein angenehmes Miteinander, aber auch um die Umsetzung Ihres Projektes nicht durch Verzögerungen zu gefährden oder gar einen Abschluß unmöglich zu machen.

Welchen Umgang mit Stakeholdern verfolgen Sie? Gehen Sie analytisch vor oder verlassen Sie sich auch oftmals auf Ihr Gefühl bei der Umsetzung?

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